Victoria Beckham bei der Paris Fashion Week: 3 Trends, die du nicht verpassen darfst

Während der Paris Fashion Week präsentierte Victoria Beckham ihre neue Kollektion für den Herbst/Winter 2026/2027 – und zeigte einmal mehr, warum ihre Kollektionen immer wieder zu den Highlights der Pariser Modewoche gehören.

Victoria Beckham Paris Fashion Week© Launchmetrics Spotlight
Victoria Beckham ließ unser Modeherz während der Fashion Week in Paris mit diesen drei Trends höherschlagen.

Wenn Paris zur Fashion Week ruft, richtet sich der Blick der gesamten Modewelt auf die französische Hauptstadt – aktuell, um nicht die wichtigsten Ready-to-Wear-Kollektionen für den Herbst/Winter 2026/27 zu verpassen. Zwischen großen Traditionshäusern wie Saint Laurent, Balmain oder Chloé und jungen Designtalenten gehört auch Victoria Beckham längst zu den festen Größen im Kalender.

Die Designerin und das ehemalige Spice-Girl gründete ihr gleichnamiges Label im Jahr 2008 und begann zunächst mit einer kleinen Kollektion eleganter Kleider. Heute umfasst die Brand Ready-to-Wear, Accessoires und Eyewear – und hat sich international als feste Modegröße etabliert. 

Für ihre neue Kollektion in Paris setzte Beckham erneut auf ihre typische Handschrift. Inspiriert von der Art-Déco-Künstlerin Tamara de Lempicka zeigte sie eine Kollektion aus skulpturalen Kleidern, präzise geschnittenen Anzügen und markanten Mänteln. Transparente Stoffe, raffinierte Cut-outs und eine Palette aus tiefen Blau- und Grüntönen sowie Neutrals à la Creme, Grau oder Schwarz sorgten für Coolness und Eleganz. Drei Trends aus der Show sind uns besonders ins Auge gefallen – und werden unseren Kleiderschrank im Herbst und Winter prägen.

1. Sculpted Dresses

Ein Trend, der sich durch die gesamte Show zog, waren sogenannte Sculpted Dresses – Kleider, die wie Skulpturen um den Körper herum geformt wirken. Victoria Beckham setzte dabei auf klare Linien und präzise Konstruktionen: Schlanke Silhouetten erhielten durch strategisch platzierte Cut-outs und transparente Einsätze das gewisse Etwas. 

Dabei spielte die Designerin mit Strukturen und Bewegung. Voluminöse, fast ballonartige Röcke sowie kunstvolle Drapierungen trafen auf schmale Oberteile oder asymmetrische Formen, welche die architektonische Signatur der Kleider betonten. Das Ergebnis: feminine Looks, die modern, elegant und gleichzeitig überraschend sinnlich erscheinen.

2. Kragen in den Fokus

Neben den skulpturalen Kleidern lenkte ein weiteres Detail immer wieder den Blick nach oben: der Kragen. Victoria Beckham spielte in dieser Kollektion mit unterschiedlichen Formen und Größen – von übergroßen Strickkragen, die das Gesicht umrahmten, über Blazer mit dekonstruierten Designs bis hin zu hochgezogenen Rollkragen, die zum Markenzeichen der Brand zählen. 

Klassische Elemente wurden für die Herbst/Winter 2026/27-Kollektion neu interpretiert. Einige Rollkragen wirkten beispielsweise vorne zurückhaltend und geschlossen, überraschten jedoch mit einer offenen Rückenpartie. Auch bei Hemdblusen setzte die Designerin auf subtile Kontraste: klassische Kragen trafen auf transparente Einsätze – für eine moderne Leichtigkeit.

3. Von Neutrals zu Jewel Tones

Auch bei der Farbpalette blieb Victoria Beckham ihrer eleganten Handschrift treu. Viele Looks bewegten sich zunächst in einer ruhigen, minimalistischen Palette von Neutrals: verschiedene Grautöne, tiefes Schwarz, dunkles Braun und klare Cremetöne dominierten die Show.

Die Zurückhaltung der Neutrals bildete jedoch nur die Grundlage – immer wieder setzte Beckham gezielt Jewel Tones ein, die den Looks mehr Tiefe und Luxus verliehen. Samtiges Navy und dunkles Smaragdgrün tauchten zwischen den neutralen Outfits auf und sorgten für elegante Kontraste. Dadurch entstand eine Farbpalette, die gleichzeitig ruhig und ausdrucksstark wirkt – modern, selbstbewusst und typisch Victoria Beckham.