Alles, was ihr über Kredite für Existenzgründerinnen wissen müsst

Kredite für Existenzgründerinnen – das müsst ihr wissen

Klassischer Kredit bei der Hausbank oder Online-Kredit? Existenzgründerdarlehen oder Firmenkredit? Es gibt verschiedene Wege, wie ihr erfolgreich eure Unternehmensgründung finanzieren könnt.

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Kredite für Existenzgründerinnen: Darauf solltet ihr achten

Ein Kredit hilft Ihnen als Gründerin, den Start in die Selbstständigkeit zu meistern. Das Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten ist groß und manchmal auch etwas unübersichtlich. Wir stellen euch daher die verschiedenen Optionen für Existenzgründerinnen genauer vor und erläutern euch die Vorteile eines Privatkredits zur Firmengründung.

Existenzgründerkredite: Ihre Möglichkeiten im Überblick

Die gute Nachricht vorab: Gründerinnen sind auf dem Vormarsch! Die Selbstständigkeit ist eine große Chance auf ein erfülltes Berufsleben. Dennoch stehen gerade Frauen vor enormen Herausforderungen, wenn sie ein Unternehmen gründen wollen.

In der Regel verfügen Frauen nicht über ausreichend finanzielle Mittel, um die Investitionen in der Startphase zu bewerkstelligen. Abhängig von eurer persönlichen Situation und Ausgangslage sowie der Art des Unternehmens, das ihr gründen möchtet, kommen folgende Kredite für Existenzgründerinnen infrage.

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Der Klassiker: Ein Kredit bei der Hausbank

Der klassische Kredit bei der Hausbank war noch bis vor einigen Jahren der übliche Weg, um eine Unternehmensgründung zu finanzieren. Bei Ihrer Hausbank könnt ihr einen Betriebsmittelkredit oder einen Investitionskredit bekommen – immer vorausgesetzt, Sie verfügen über eine einwandfreie Bonität sowie ausreichend Sicherheiten oder einen Bürgen. Darüber hinaus muss Ihre Hausbank von Ihrem Businessplan überzeugt sein.

Genau dieser Punkt kann durchaus zum Problem werden, da viele klassische Banken häufig neue, kreative Start-ups eher mit Skepsis betrachten und stattdessen nach wie vor auf recht traditionelle Geschäftsideen setzen. Ebenfalls nachteilig ist, dass Hausbanken immer noch recht langsam arbeiten, sodass mehrere Monate vergehen können, bis Ihr Kredit ausgezahlt wird.

Die Alternative: Online Privatkredit statt Firmendarlehen

Deutlich kürzer ist die Zeit von der Kreditanfrage bis zur Auszahlung bei einem Online-Kredit, der über ein entsprechendes Internetportal vermittelt wird. Auch die Antragstellung geht verglichen mit der Hausbank deutlich unkomplizierter vonstatten. Überdies sind Online-Kredite nicht zweckgebunden und in jeder Existenzphase des Unternehmens möglich. Nicht zuletzt sind Ihre Chancen auf einen Online-Kredit deutlich größer als bei der Hausbank. Der Grund: Die Darlehen werden in der Regel von mehreren Kreditgebern finanziert.

Damit Sie von einem günstigen Online-Kredit profitieren, ist es unerlässlich, die verschiedenen Angebote hinsichtlich der Konditionen zu vergleichen. Als besonders attraktiv erweist sich dabei die Internetplattform auxmoney, bei der zukünftige Kreditnehmerinnen und private Geldgeber zusammengebracht werden. Ein Online-Firmenkredit mit auxmoney zur Finanzierung ist dann sinnvoll, wenn Ihr Eigenkapital nicht ausreicht, um neue Investitionen zu tätigen oder ihr einen Kredit als Existenzgründerin oder als Inhaberin eines bestehenden Unternehmens in Anspruch nehmen möchtet.

Dabei handelt es sich bei auxmoney nicht um einen Firmenkredit per Definition, sondern um einen Privatkredit, den Gründerinnen für ihre Firma verwenden können. Dabei profitiert ihr von einer Reihe an Vorteilen, angefangen bei fairen und flexiblen Konditionen über eine komplett digitale Kreditantragsstellung, die euch unnötigen Papierkram erspart bis zu einer schnellen Kreditentscheidung sowie Auszahlung.

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Hilfreich: Förderkredite für Ihre Existenzgründung

Als Gründerin nicht vernachlässigen solltet ihr die möglichen Förderkredite für Ihre Startphase. Die staatlich geförderten Darlehen kennt man vor allem von der KfW Bank sowie von den Landesförderbanken, die mit günstigeren Konditionen als die der Hausbank punkten.

Hierbei müsst ihr jedoch beachten, dass Förderkredite nicht immer verfügbar sind, da das öffentliche Budget schnell erschöpft ist oder Förderprogramme auslaufen. Zudem sind nicht alle Investitionen förderfähig, da Förderkredite in der Regel zweckgebunden sind.

Bei kleineren Beträgen: Mikrokredite mit kurzen Laufzeiten

Ein Mikrokredit, der eine Höhe zwischen 100,00 und 25.000,00 Euro haben kann, ist besonders zur Vorfinanzierung sowie für die Startphase bei der Gründung von Kleinstunternehmen und Kleingewerbetreibenden geeignet.

Vergeben werden diese "kleinen" Darlehen durch sogenannte Mikrofinanzinstitute (MFI), die vom Mikrofinanzfonds Deutschland akkreditiert wurden. Vereinzelt werden Mikrokredite auch von Haus- und Förderbanken angeboten. Mikrokredite haben eine kurze Laufzeit und müssen spätestens nach 3 Jahren zurückgezahlt werden; eine kostenfreie vorzeitige Tilgung ist jedoch auch möglich.

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