Lifestyle

CO2-Diät: So kannst du abnehmen und gleichzeitig die Umwelt schützen

Von Inga am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 17:34 Uhr

Nie war der Klimawandel so präsent wie jetzt und damit auch die Verantwortung, die wir für unseren Planeten tragen. Wie du mithilfe der CO2-Diät gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch noch überschüssige Pfunde zum Schmelzen bringen kannst, verraten wir dir jetzt.

Nicht nur Autoabgase, Flugzeuge, die Abholzung der Wälder und die Verbrennung von fossilen Brennstoffen sind für den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und den damit verbundenen Klimawandel verantwortlich, sondern auch unsere Ernährung. Deshalb beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Thema Nachhaltigkeit und versuchen ihre Treibstoffbilanz so gut wie möglich zu minimieren. Tatsächlich können wir durch die Umstellung unserer Essgewohnheiten und der Lebensmittel, die wir konsumieren, aber nicht nur der Umwelt, sondern auch unserem Körper etwas Gutes tun. Jetzt sind wir auf die CO2-Diät gestoßen, die uns auf diesem Weg begleiten und nicht nur dafür sorgen kann, dass wir zum Schutz unseres Planeten beitragen, sondern ganz nebenbei auch noch gesünder leben und dadurch überschüssigen Kilos den Kampf ansagen.

Klimafreundlich essen und abnehmen mit der CO2-Diät

Nachhaltigkeit ist inzwischen zu einem Thema geworden, das sich durch jeden Bereich unseres Lebens zieht und nicht nur bei unserer Kleidung legen wir immer mehr Wert auf hochwertige, fair produzierte Prozesse und Materialien, auch in Bezug auf Fortbewegungsmittel, Mülltrennung, Verpackung und viele weitere Aspekte unseres Lebens findet allmählich ein Umdenken statt. Ein Faktor, den nach wie vor viele unterschätzen, welcher jedoch zu den wichtigsten überhaupt gehört und großen Einfluss auf unseren Planeten hat, ist unsere Ernährung. Zahlreiche Forscher und Wissenschaftler beschäftigen sich daher in ihren Studien mit dem Thema Nachhaltigkeit und analysieren, wie sich schädliche Einflüsse auf das Klima am besten minimieren lassen. Besonders interessant: Laut der Umweltorganisation Eaternity ist die Produktion von Lebensmitteln für 31 Prozent der jährlich ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich, welche bekanntlich zur Klimaerwärmung führen. Das ist nicht nur auf die Transportwege, sondern auch die Abholzung von Ressourcen, die Herstellung und Verwendung von Düngern und die Nutztieren, die vermehrt Methangas ausstoßen, zurückzuführen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Earth (@earth) am

Die Folge: Ganze Ökosysteme und Lebensräume von Tieren werden zerstört, aber auch Unmengen an Wasser werden für die Bewässerung der Weiden und Plantagen verbraucht. Insbesondere Fleisch fällt schwer ins Gewicht, als Maßstab: Für ein Kilogramm Rindfleisch werden etwa 16.000 Liter Wasser benötigt, wohingegen die Bilanz von pflanzlichen Produkten um einiges niedriger ist. Allein der Fleischkonsum soll laut Klimatarier rund 18 Prozent der Treibhaus-Emission ausmachen. Doch was können wir tun? Der ökologische Fußabdruck ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich groß, doch herauszufinden, mit welcher Ernährung man den geringsten Schaden anrichtet, ist gar nicht so einfach. Hierbei helfen können jedoch spezielle Apps, wie zum Beispiel Codecheck, oder auch Seiten, wie Klimatarier: Hiermit können wir den CO2-Ausstoß unseres Essens ganz einfach kontrollieren und sogar ganze Rezepte angeben, um den Ausstoß an Kohlenstoffdioxid zu ermitteln.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von CodeCheck (@codecheck_app) am

Wichtig zu wissen, ist dass Obst und Gemüse im Vergleich zu tierischen Produkten sehr viel besser abschneiden – pflanzliche Kost verursacht nur etwa ein Zehntel der klimaschädlichen Gase. Im Schnitt erzeugen Biolebensmittel außerdem bei gleicher Menge etwa ein Drittel weniger Treibhausgase als konventionelle Produkte – und dass pflanzliche Produkte sich auch positiv auf unsere Figur auswirken, brauchen wir wohl nicht zu erwähnen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie er sich möglichst klimafreundlich ernährt, der kann sich jetzt das Buch "Klimaschutz fängt auf dem Teller an: Das CO2-Sparbuch für eine klimafreundliche Ernährung" für etwa 17 Euro zulegen, welches viele weitere Infos zu dem Thema bereithält. 🙏

Diese weiteren Lifestyle-News darfst du ebenfalls nicht verpassen:

Gesunde Ernährung: An diesen Warnsignalen erkennt ihr, dass ihr zu wenig Obst esst

Laut Studie: So hilft ein Ernährungstagebuch beim Abnehmen – ganz ohne Diät

Themen
Umweltschutz,
Klimaschutz