Keine Abstriche beim Wohlbefinden - Nachhaltiges Hygienepapier aus alternativen Rohstoffen

Keine Abstriche beim Wohlbefinden - Nachhaltiges Hygienepapier aus alternativen Rohstoffen

Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit macht selbstverständlich auch vor dem Beauty-Sektor und dem privaten Badezimmer nicht Halt. Gerade wenn es um die Hygiene und Körperpflege geht, legen immer mehr Verbraucherinnern und Verbraucher großen Wert auf Produkte, die aus klima- und umweltfreundlicher Herstellung stammen.

© Pexels.com, Anna Shvets
Alternative Rohstoffe wie Stroh und Bambus als Grundlage für nachhaltiges Hygienepapier

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie fördert Produktvielfalt

Heute reicht es nicht mehr, wenn Unternehmen lediglich Lippenbekenntnisse abgeben, auf ihren Websites von Umweltschutz sprechen und ansonsten nichts Neues tun, um den Begriff Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen. Es gibt allerdings immer mehr Pioniere, die dem Gedanken des Umwelt- und Klimaschutzes erhöhte Aufmerksamkeit schenken und ihr bisheriges Geschäftsmodell inklusive ihrer Produktpalette mit Blick auf eine nachhaltigere Zukunft umgestalten.

Hohe Qualität von Hygienepapier aus alternativen Rohstoffen

Was gehört alles zum Bereich Hygienepapier? Als solches werden vor allem Toilettenpapier, Taschentücher, Küchen- und Putztücher, Papierhandtücher, Kosmetiktücher, Servietten sowie Abdecktücher (beispielsweise für die Medizin) betrachtet. Produkte, bei denen besonderer Wert auf angenehme Haptik, hohe Reißfestigkeit sowie größtmögliche Saugkraft gelegt wird, sind Toilettenpapier und Kosmetiktücher.

Gerade Letztere sollen darüber hinaus besonders hautfreundlich, weich und pflegend sein, weil sie etwa zum Abschminken genutzt und dabei mit der sehr sensiblen Gesichtshaut in Berührung kommen. Grobe Kosmetiktücher, die Hautreizungen verursachen, sind selbstredend nicht wünschenswert. Aber auch beim Toilettenpapier und bei Taschentüchern wünschen sich Kundinnen und Kunden besonders sanfte Materialien, da diese Produkte ebenfalls mit sehr sensiblen Hautpartien in Kontakt kommen.

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Nachwachsende Rohstoffe & moderne Verarbeitung

Bis vor kurzem war es kaum vorstellbar gewesen, Materialien wie Bambus oder Stroh als besonders rasch nachwachsende Rohstoffe für die Herstellung von Toilettenpapier oder Kosmetiktüchern zu nutzen. Heute zählen diese Rohstoffe beispielsweise bei oecolife in der Herstellung von nachhaltigen Hygieneprodukten aus Papier zusammen mit recyceltem Altpapier sowie ungebleichtem Zellstoff zu den wichtigsten Materialien des Herstellers. Dass auch die ungebleichten und recycleten Materialien einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten, wird durch eine PEFC-Zertifizierung oder das Siegel Blauer Engel deutlich.

In welchem Maße ein Produkt den Nachhaltigkeitskriterien entspricht, entscheidet sich durch die Höhe des Anteils der alternativen Materialien. Bei ungebleichtem Papier von oecolife liegt der Anteil an alternativen Rohstoffen bei 100 Prozent, bei Bambus und Stroh beträgt er bei 60 Prozent; weit über den derzeit üblichen Mittelwerten der Branche. Für die Nachhaltigkeit spielt es darüber hinaus eine wichtige Rolle, dass die Produkte und auch die Verpackungen kein Plastik enthalten.

Um Toilettenpapier, Taschentücher oder Kosmetiktücher aus nachhaltigen Materialien genauso weich, griffig und hautfreundlich herstellen zu können, ist nicht nur kontinuierliche Materialforschung notwendig. Auch die Produktionstechnik muss stetig weiterentwickelt werden, damit die Produkte so hergestellt werden können, dass sie die Wünsche und Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher erfüllen. Gerade im Bereich der Hygieneprodukte ist eine stetig bleibendes Qualitätsniveau ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Alternative Faserstoffe als Basis für hochwertiges Hygiene-Papier

Der immer häufiger geäußerte Wunsch nach größerer Nachhaltigkeit hat bei den Unternehmen zur Nutzung alternativer Materialien geführt. Statt Toilettenpapier aus Frischzellstoff herzustellen, ist man dazu übergegangen, auf nachhaltige, plastikfreie und umweltverträgliche Zellstoffe zu verwenden.

Immer mehr Hersteller möchten der Notwendigkeit entsprechen, vorhandene Ressourcen verantwortungsbewusst einzusetzen. Aus diesen Gründen hat Fripa, ein Traditionsunternehmen aus diesem Bereich intensiv geforscht, sich mit alternativen Rohstoffen zur Papierherstellung befasst und mit der Marke oecolife eine nachhaltige Produktlinie im Bereich Hygienepapier entwickelt.

Andreas Jörn, Geschäftsleitung „Marke und neue Geschäftsfelder“ bei Fripa, erläutert zur Qualität von heutigem nachhaltigen Hygienepapier: „Die Materialentwicklungen gehen weiter und heutzutage ist kaum ein Unterschied zu bemerken.“ Das gleiche gilt für Taschen- und Kosmetiktücher. Nachhaltigkeit bedeutet jedoch nicht, dass der Verzicht auf künstliche Duft- oder Pflegelotionen einen Qualitätsverlust bedeutet. Dank moderner Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren ist Hygienepapier aus alternativen Faserstoffen ebenso hochwertig, wie herkömmliche Produkte.

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Nachhaltigkeit darf mehr kosten

Die Entwicklung und Herstellung nachhaltiger Produkte sind jedoch meist mit höheren Kosten verbunden. Die Rohstoffe, die Produktionsanlagen, die Beachtung von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz, all dies gibt es nicht zum Nulltarif. Die Wirtschaftlichkeit solcher Produkte zeigt auf, dass heute immer mehr Menschen bereit sind, etwas mehr auszugeben und dies als ihren persönlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas ansehen.

Diese Bereitschaft ist vor allem im Bereich der Hygiene vorhanden, denn viele Menschen haben inzwischen ein größeres Wissen und Bewusstsein hinsichtlich umwelt- und auch gesundheitsschädlicher Stoffe. In Verbindung mit dem zunehmenden Wunsch nach Gesundheit führt dies zu der Erkenntnis, dass etwas höhere Kosten für nachhaltiges Toilettenpapier, umweltfreundlich hergestellte Taschen- und Kosmetiktücher gerechtfertigt ist.

Hersteller versuchen die Kosten zu reduzieren, was ihnen durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe sowie möglichst energieeffiziente Herstellungsverfahren gelingt. Zwar ist die Forschung & Entwicklung ein kostenintensiver Bereich, langfristig können diese Kosten aber wieder ausgeglichen werden, wenn das entwickelte Hygienepapier kostengünstig produziert werden kann.

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