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Die neue Version meines Lieblingsparfums trage ich 2026 rauf und runter
Eigentlich war mein persönliches Ranking an Favoriten fest besetzt – bis eine Neuerscheinung meine Routine so nachhaltig verändert hat, dass ich mein gesamtes Duftregal neu ordnen musste.

Es ist mit mein Job, das Neue zu suchen. In der Beauty-Redaktion gehört das Testen von Düften zu meinem Alltag wie der erste Kaffee am Morgen. Doch mittlerweile hat sich bei mir etwas verändert. Statt ständig zwischen verschiedenen Flakons hin- und herzuwechseln, greife ich zu meiner persönlichen Auswahl an Lieblingsparfums und dieses Repertoire wurde nun durch den neuen Byredo Bal d’Afrique Absolu erweitert.
Es ist ein seltenes Glück, wenn ein Duft das schafft, was wir uns oft von einer Neuinterpretation erhoffen: Die Seele des Originals zu bewahren und ihr gleichzeitig eine ganz neue Tiefe zu schenken. Das Absolu ist für mich kein flüchtiger Trend, sondern ein treuer Begleiter geworden, den ich aktuell wirklich rauf und runter trage.
So duftet die Parfum-Neuheit von Byredo
Wenn ich den Duft morgens auftrage, ist es wie ein Fenster, das man weit aufstößt. Die Bergamotte und Zitrone sind da, hell und strahlend, doch sie wirken durch die Schwarze Johannisbeere und eine Prise Pfeffer fast ein wenig geheimnisvoller. Die Aldehyde geben dem Ganzen eine fast schon schwebende Leichtigkeit, die mich perfekt durch die ersten Stunden des Tages trägt.
Wenn die Hektik des Mittags einkehrt, beginnt das Absolu seine wahre Geschichte zu erzählen. Hier entfaltet sich ein Herz, das mich immer wieder aufs Neue überrascht. Es ist ein Spiel aus Veilchen, Jasmin und Rose, aber es ist die neue Praline-Note, die den Unterschied macht.
Stellt euch das nicht als plakative Süße vor. Es ist vielmehr eine cremige Wärme, die den Duft deutlich intensiver macht als den Klassiker. Es ist genau dieser Kontrast zwischen der floralen Leichtigkeit und der neuen Gourmand-Tiefe, der das Absolu für mich so modern macht.
Was mich im Redaktionsalltag besonders beeindruckt, ist die Beständigkeit. Wo andere Düfte leise verschwinden, ankert das Absolu in einer Basis aus Zedernholz, Vetiver und Amber. Durch das Cashmeran und die Tonkabohne bleibt ein weicher, holziger Schleier auf der Haut zurück, der sich am Abend wie ein seidiger Schal anfühlt.
Mein Eindruck: Dieses Parfum ist eine wunderbare Hommage an Ben Gorhams Erinnerungen. Es wirkt reifer, gesetzter und hält die Balance zwischen Licht und Schatten perfekt.
Für mich ist das Bal d’Afrique Absolu der Beweis, dass man Bewährtes nicht neu erfinden muss, um zu begeistern – man muss ihm nur den Raum geben, sich voll zu entfalten. Falls ihr also einen Duft sucht, der euch stilvoll durch das Jahr 2026 begleitet, könnte dies eure neue Signatur sein.





