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Zendaya trägt sie bereits! "Ghost Wimpern" sind der größte Beauty-Trend 2026
Kein Mascara, keine Wimpernextensions, kein Eyeliner – und trotzdem der Beauty-Moment des Jahres: Zendaya hat auf dem roten Teppich vorgemacht, wie der neue Trend "Ghost Wimpern" funktioniert. Wir erklären, warum plötzlich alle auf nackte Wimpern schwören und wie du den Look nachschminkst.

Bei der New Yorker Premiere von "The Odyssey" sorgte Zendaya für den meistgefeiertsten Red-Carpet-Moment des Sommers – und das, obwohl sie augenscheinlich kaum Make-up trug. Zu ihrem skulpturalen Flügel-Kleid des Labels Matières Fécales, das an die griechische Göttin Nike erinnerte, entschied sie sich für einen der minimalistischsten Beauty-Looks der gesamten Presse-Tour zum Film: makellose Haut und ein Hauch von Nichts!
Zendayas Make-up-Artist Ernesto Casillas verzichtete für den Göttinnen-Look bewusst auf dramatisches Augen-Make-up und bürstete stattdessen nur ihre Brauen auf, während die Wimpern komplett nackt blieben – kein Mascara, kein sichtbarer Lidschatten, dafür natürlich aufgefächerte Brauen und bare, sogenannte "Ghost Lashes".
Casillas erklärte dazu laut "Variety", das Make-up sei bewusst minimal gehalten worden, mit strahlender Haut im Zentrum des Looks und sanfter Wärme dort platziert, wo die Sonne natürlicherweise auftreffen würde. Das Ergebnis: ein Gesicht, das aussah, als sei Zendaya gerade erst aufgewacht – und genau das war der Clou. Gewirkt hat es jedenfalls, denn die "Ghost Lashes" sind seitdem in aller Munde und motivieren Beautyfans auf der ganzen Welt dazu, Mascara, Eyeliner und Co. nach ganz unten in ihrer Beautybag zu verstauen.
Warum Ghost Wimpern gerade DER Beauty-Trend 2026 sind
Zendaya ist damit längst nicht die Erste, die auf dicke, schwarze Wimpernkränze verzichtet. Buschige Wimpern-Extensions, die so voluminös sind, dass sie einem bereits beim Hinsehen die Tränen in die Augen treiben, sind zum Glück schon länger out. Natürlichkeit ist längst zurück und Stars wie Pamela Anderson zelebrieren ihren ungeschminkten Auftritt schon seit Jahren konsequent. Die ehemalige "Baywatch"-Nixe hat damit den Weg für die aktuelle "Less-is-more"-Bewegung geebnet, die inzwischen auch bei jüngeren It-Girls angekommen ist.
Auch Stars wie Hailey Bieber, Gigi Hadid und Dua Lipa wurden zuletzt mit natürlichen, ungetönten Wimpern gesichtet. Der Look färbt die Wimpern nur minimal und sorgt für ein natürlich flatterndes, weiches Finish, statt auf die spinnenbeinigen, ultra-vollen Wimpern zu setzen. Stattdessen halten Ghost Wimpern das Auge offen, wirken frisch und leicht – und schaffen so Raum, damit tauartige Haut, ein zarter Rougeschimmer oder glänzende Lider in den Fokus rücken können, ohne mit den Wimpern konkurrieren zu müssen.
So schminkst du den Ghost-Wimpern-Look nach
Die gute Nachricht: Der Trend ist erstaunlich unkompliziert, erfordert aber ein bisschen Technik. Wichtig ist laut New Yorker Make-up-Artist Markphong Tram, dass "nichts tun" nicht das Ziel ist – vielmehr soll ein raffinierter, kaum sichtbarer Look entstehen, für den die Wimpern trotzdem Pflege brauchen. Das verriet er dem "Parade"-Magazin.
Der erste Schritt ist deshalb immer die Wimpernzange: Ein Wimpernlifter direkt vor dem Auftragen ist entscheidend, um den nackten Look nicht flach, sondern geöffnet wirken zu lassen. Wer komplett auf Farbe verzichten möchte, greift zu einem klaren Wimpern-Gel oder einem pflegenden Lash-Serum, das die Wimpern fixiert und gleichzeitig stärkt. Wer nicht ganz ohne Farbe auskommen will, tastet sich mit einer einzigen Schicht heran, am besten mit einem schmalen Bürstchen statt einer voluminösen Wimpernbürste, ergänzt durch ein sanftes Durchkämmen mit einem sauberen Spoolie, um die Wimpern zu trennen und zu definieren. Statt Tiefschwarz eignet sich außerdem ein weicherer Braun- oder Pflaumeton, um den dezenten Tint-Effekt zu erzielen, ohne die Augen zu überladen.
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Als Ausgleich fürs fehlende Mascara-Statement empfiehlt Tram, die Brauen leicht auszufüllen oder die Wimpernlinie zu tightlinen, damit die Augenpartie nicht "verschwimmt" – kombiniert mit strahlender, taufrischer Haut ist der Ghost-Wimpern-Look damit perfekt für alle, die 2026 auf natürliche Eleganz statt XXL-Glam setzen.
Ich persönlich habe mich immer nach dem Motto geschminkt: "Es gibt niemals zu viel Mascara!" Tja, mit dem Alter kommt die Weisheit oder mit Zendaya die Erleuchtung, denn seit ihrem "The Odyssey"-Auftritt bin auch ich vollkommen hooked von "Ghost Lashes". Da ich es aber nicht völlig "nackt" mag, setze ich trotzdem noch einen ganz zarten Kajal in Braun auf meine obere Wasserlinie und fülle meinen Wimpernkranz damit optisch ganz leicht auf. Dazu ein perfektes Hautfinish (Da setze ich aktuell auf leicht getöntes Serum) und einen Hauch Blush – et voilà!





