
Ein rasanter Mix aus K-Culture, futuristischer Architektur und einer modischen Experimentierfreudigkeit, die derzeit die ganze Welt infiziert. Seoul ist mehr als nur eine Stadt – es ist ein Gefühl. Kein Wunder also, dass COS für seine SS26-Show genau diesen Ort ausgesucht hat. Die Kollektion selbst? Eine Meisterklasse in Sachen "Quiet Luxury" mit einem modernen Twist.
Kreativdesignerin Karin Gustafsson bewies einmal mehr, dass zeitloses Design nicht langweilig sein muss. Die Frühjahr-Sommer-Kollektion von COS wirkt in der Kulisse der Südkoreanischen Hauptstadt mutiger und internationaler denn je. Es ist Mode für Frauen, die nicht laut schreien müssen, um aufzufallen. Wir waren selbstverständlich vor Ort und haben alle Highlights in unserem Trend-Report festgehalten!
Die COS Farbpalette bleibt in 2026 gewohnt edel
Statt auf schrille Neon-Töne setzt COS in Seoul auf eine "New Heritage"-Farbpalette, die für den Frühling und Sommer 2026 gewohnt edel bleibt: Creme, ein elegantes Grau, ein robustes Burgunderrot sowie ein luxuriöses Mitternachtsblau dominierten den Laufsteg.
Als Ruhepol fungierten Pieces in weichem Sahneweiß und einem kühlen, fast schon metallisch wirkenden Grau. Diese Töne bildeten das Fundament für architektonische Schnitte, die direkt von Seouls futuristischer Skyline inspiriert sein könnten. Akzente in Deep Burgundy und Midnight Blue haben uns besonders im Head-to-Toe-Look überzeugt. Wir merken uns: Koordinierte Sets stehen auch diese Saison wieder ganz oben auf der Wunschliste!
Zurück zu den 80ern und 90ern: Nostalgie trifft Minimalismus
Die Kollektion spielt gekonnt mit Kontrasten und reflektiert eine Nostalgie für die 80er- und 90er-Jahre. Während starke Schultern als dezente Hommage an das 80s Power-Dressing fungieren, bringt der Geist des 90er-Minimalismus Klarheit in die Silhouetten.
Trotz dieser Referenzen bleibt Design Director Karin Gustafsson ihrer Kernphilosophie treu: "Letztlich glauben wir an 'Less is more'. Auch wenn sich Silhouetten ändern, bleibt unsere Designsprache dezent und raffiniert", verriet sie uns im Gespräch. Diese Mischung aus cineastischer Schönheit und architektonischer Strenge verleiht den Stücken eine Relevanz, die weit über kurzlebige Trends hinausgeht.
Das GRAZIA Must-have der Saison: Sheer Knitwear
Ein Trend hat es uns besonders angetan: Sheer Knitwear. Hauchzarte, fein gerippte Strickware bei Kleidern und aufeinander abgestimmten Sets verleiht der Kollektion eine ätherische Transparenz. Diese fast durchsichtigen Texturen bieten subtile Einblicke in die Bewegung des Körpers und sorgen für eine ungekannte Leichtigkeit. Ob als Layer unter einem skulpturalen Mantel oder als Solo-Statement – dieser Look verkörpert genau jene fragile Stärke, die wir am 90s Minimalismus so lieben.













