Influencerin Richlove im Interview über Style-Vorbilder, Hate auf Social Media und Selbstbewusstsein

Influencerin Richlove im Interview über Style-Vorbilder, Hate auf Social Media und Selbstbewusstsein

Wir haben für unsere #ReelsCollection in Zusammenarbeit mit Meta sieben tolle Creators bei Instagram ausgewählt und @richloverockson macht den Anfang! Wir haben die Influencerin zum Interview getroffen und alles über ihre Style-Vorbilder erfahren, sie gefragt, wie sie in den sozialen Medien mit Hate umgeht sowie Tipps für mehr Selbstbewusstsein bekommen.

© @richloverockson
Richlove hat für ihr Reel einen farbenfrohen Look von TO ACT BRAND gewählt

Mit 16 fing Richlove in ihrer Freizeit an, Outfits zusammenzustellen, zu fotografieren und auf Instagram zu posten. Dass dadurch eine starke und unterstützende Community entstehen würde, hätte die heutige Influencerin nie gedacht. Auf ihrem Kanal unterstützt die Schönheit aus Hamburg ihre Follower auf ihrem Weg zur Selbstfindung und Selbstakzeptanz und inspiriert sie zugleich mit coolem Mode-Content. Das Erstellen und Posten von Reels und Bildern macht ihr nicht nur unglaublich viel Spaß, sie möchte ihre Follower damit auch dazu anregen, sich selbst zu lieben, zu akzeptieren. Richlove zeigt, dass es in der Mode keine Grenzen gibt. Schließlich ist Fashion mehr als nur Größe, Geschlecht oder Herkunft.

Wir haben @Richloverockson im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Meta – bei der sieben spannende Creators in der #ReelsCollection ein Reel zu ihrer Leidenschaft produziert haben – interviewt und sie über ihre persönlichen Style-Vorbilder, Hate auf Social Media und Selbstliebe ausgefragt:

1. Welches Kleidungsstück aus deinem Schrank ist dein Liebstes?

Definitiv meine oversized Blazer! Man kann einfach so viel mit dem Teil machen und es bietet unbegrenzte Styling-Möglichkeiten. 

2. Was macht dir an Mode am meisten Spaß?

Dass ich alles ausprobieren kann, was ich möchte und mir dabei keine Grenzen gesetzt sind. Ich sehe Mode als eine Ausdruckskunst. Vor allem liebe ich es, mit Farben zu experimentieren und neue Kombinationen auszuprobieren. 

3. Wer ist dein Style-Vorbild?

Ich lasse mich von vielen Creatorn auf Instagram und Ikonen aus der Modegeschichte inspirieren und habe nicht wirklich nur eine Person als Style-Vorbild. Das ist das Schöne an der Fashion, die Möglichkeiten sind endlos.

4. Definiere deinen Style in 3 Worten.

Elegant, farbenfroh, casual.

5. Auf welchen Trend freust du dich im Herbst/Winter am meisten? 

Auf jeden Fall auf Layering und dass man endlich wieder Jacken und Trenchcoats (und allgemein etwas dicker) anziehen kann. Ich liebe Herbst/Winter-Mode einfach am meisten, da man mit den Looks viel mehr spielen kann. 

6. Worauf bist du am meisten stolz?

Auf meine persönliche Entwicklung und dass ich trotz der heutigen Gesellschaft und der zahlreichen Meinungen, die gegen mich und meinem Körper sprechen, die Liebe zu mir selbst gefunden habe.

7. Was sollte sich in der Modebranche noch ändern?

Sehr vieles! Ein guter Start wäre, dass vor allem für Plus-Size-Frauen auch im stationären Handel genügend Kleidung zu finden ist – und nicht nur online. Natürlich gibt es schon viele Brands, die das umsetzen, aber einfach nicht genug. In den Stores sollte ein vielfältigeres Größensortiment angeboten werden. Dabei sollten, meiner Meinung nach, große Größen und "normale Größen" nicht voneinander getrennt werden – weg mit den Extra-Abteilungen für Plus-Sizes. Diese Trennung erzeugt einfach ein Gefühl der Nichtzugehörigkeit. 

Fazit: Die Modebrache sollte sich wirklich AKTIV und aufrichtig damit auseinandersetzen, inclusive zu sein und nicht nur, weil Diversity gerade ein Trend ist oder ein Curvy-Model gut in einer Kampagne aussieht.

© richloverockson

Mode war für mich schon immer eine Kunst und ein Mittel, meine Kreativität auszudrücken. Jedoch hatte ich Probleme, Klamotten in meiner Konfektionsgröße zu bekommen und mich in der Modeindustrie wiederzufinden.

@richloverockson

8. Du strahlst eine tolle Selbstsicherheit und Souveränität aus, was für Tipps hast du für Mädels, die nicht so selbstbewusst sind?

Ich finde diese Frage ganz schwierig, da ich nicht denke, dass es den einen Trick oder den einen Weg zum Selbstbewusstsein gibt. Mir persönlich hat aber Folgendes geholfen: Nicht auf die Meinung anderer hören und das tragen und tun, was für mich gut ist und mir gefällt.

Mein Tipp: Lebe für dich selbst, denn es gibt Millionen Menschen auf der Welt mit den unterschiedlichsten Meinungen. Du kannst nicht jedem gerecht werden. 

Am Wichtigsten finde ich es aber, dass jeder:m bewusst wird, dass Selbstliebe und Akzeptanz bei einem selbst anfängt. 

9. Hast du schon einmal mit Hate in den sozialen Medien Erfahrung gemacht? Wenn ja, wie gehst du damit um?

Ja, ständig. Aber daran habe ich mich traurigerweise schon gewöhnt. Im echten Leben wurde ich mit Hate und Mobbing in der Schule konfrontiert und habe automatisch damit gerechnet, als ich mit dem Posten angefangen habe. Es sind meist Aussagen, die ich bereits als Kind gehört habe und für mich daher nicht neu sind.

Ich setze mich einfach nicht mit solchen Kommentaren auseinander und fokussiere mich auf die positiven Aussagen und den Zuspruch, den ich von meinen Freunden, meiner Familie und vielen anderen Followern bekomme.  

10. Was hat dir an #ReelsCollection am meisten Spaß gemacht?

Mir hat am meisten Spaß gemacht, neue Brands zu entdecken, die ich vorher vielleicht nicht kannte und das zu tun, was ich bisher schon immer gern gemacht habe: Content zu erstellen, mit meinen Outfits zu experimentieren, diese zu präsentieren, wie ich möchte und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. 

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