Lifestyle

Warum du jeden Tag kalt duschen solltest – nicht nur im Sommer

Von Frederika am Sonntag, 8. Juli 2018 um 12:13 Uhr

Kalte Duschen haben viele Vorteile für Haut, Körper und Wohlbefinden. Warum du sie jetzt ausprobieren solltest und wie du dich am besten an das kalte Wasser gewöhnst, verraten wir dir hier…

Kalte Duschen klingen für viele nach einem absoluten Albtraum, gibt es doch nichts Schöneres als sich nach einem anstrengenden Tag unter warmem Wasser aufzuwärmen. Doch das tut deinem Körper nicht unbedingt gut, während kalte Duschen, ob man es nun glaubt oder nicht, viele Vorteile haben, weshalb es sich lohnen könnte, den Wasserhahn auch mal umzustellen. Von der Haut über den Körper bis hin zur mentalen und physischen Gesundheit: Wir erklären dir, weshalb du ab sofort kalt duschen solltest – auch wenn keine sommerlichen Temperaturen herrschen.

Die vielen Vorteile von kalten Duschen

Sie zaubern schöne Haut: Kaltes Wasser schließt die Poren und verhindert, dass sich Schmutzpartikeln einnisten können und für Unreinheiten sorgen. Es hilft bei fettiger Haut und ist gleichzeitig straffend und beugt der Faltenbildung vor. Frauen, die regelmäßig kalt duschen, berichten von strahlender Haut, die gesünder und jünger aussieht – und wer kann darauf schon verzichten!

Sie geben dir mehr Energie: Sobald das kalte Wasser über den Körper strömt, erhöht sich der Puls, was wie ein stärkerer Kaffein-Shot wirkt. Wer morgens also nur langsam in die Gänge kommt und auch bei der dritten Tasse Kaffee kaum eine Veränderung spürt, der sollte diesen Trick einmal ausprobieren, denn man fühlt sich wacher und energischer – perfekt für einen optimalen Start in den Tag.

Sie unterstützen dein Immunsystem: Kalte Duschen härten den Körper ab und helfen ihm so dabei, Witterung und anderen Beschwerden zu widerstehen. Wenn kaltes Wasser auf die Haut kommt, reagiert der Körper mit Gegenmaßnahmen, um den Wärmeverlust auszugleichen. Wissenschaftler vermuten, dass dabei auch eine höhere Anzahl weißer Blutkörperchen produziert wird, die Krankheitskeime im Körper vernichten.

Sie bessern deine Laune: Kaltes Wasser stimuliert das Gehirn und soll so Stress verringern und Depressionen vorbeugen. Es wirkt wie ein Adrenalinschub, der ja bekanntlich schnell bessere Laune macht. Die durch die Kälte bewirkte erhöhte Durchblutung führt zudem dazu, dass der Mensch einen höheren Bedarf an Sauerstoff hat und so beinahe von selbst tiefer ein- und ausatmen muss. Durch die erhöhte Sauerstoffaufnahme werden Müdigkeit und Stresssymptome gelindert.

Sie fördern deine Konzentrationsfähigkeit: Weil die Kälte auf dem Körper wie ein Adrenalinschub wirkt, steigert sich damit auch deine Aufmerksamkeit. Du kannst dich besser und länger konzentrieren – deswegen hilft es manchmal auch schon, sich auf der Arbeit einen Stoß kaltes Wasser ins Gesicht zu jagen, um danach wieder produktiv zu sein.

Sie kurbeln den Kreislauf an: Bei Kontakt mit kaltem Wasser ziehen sich die Blutgefäße im Körper zusammen, um dem Wärmeverlust entgegenzuwirken. Nach dem Duschen weiten sie sich dann wieder, um zum Aufwärmen mehr Blut in die Haut leiten zu können. So wirkt die kalte Dusche wie ein Training für die Kapillargefäße und kurbelt insgesamt die Durchblutung an. Das die Gesundheit und das Wohlbefinden unterstützen, insbesondere bei Menschen, die den ganzen Tag sitzen.

Sie helfen beim Abnehmen: Im menschlichen Körper lagern sich weiße und braune Fettreserven an. Während die weißen als Energielieferant dienen, erzeugen die braunen Wärme, wenn sie vom Körper benötigt wird. Dies ist bei kalten Duschen der Fall, das heißt, das braune Fett wird aktiviert, wobei Kalorienverbrauch, Stoffwechsel und eben Fettverbrennung angekurbelt werden.

Sie unterstützen dich nach einem Workout: Eine Wechseldusche nach dem Sport soll dabei helfen, Schmerzen zu lindern und die Genesung der Muskeln zu beschleunigen, indem die Laktatkonzentration im Blut gesenkt wird. Du erholst dich so schneller von deinem Workout und kannst dich am nächsten Tag schon wieder steigern.

 

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So gewöhnst du dich am besten an das kalte Wasser

Kalt zu duschen muss gar nicht so schlimm sein, wie du denkst. Um dich langsam daran zu gewöhnen, kannst du zunächst ganz normal anfangen zu duschen, und die zum Beispiel mit warmem Wasser die Haare waschen. Anschließend kannst du den Duschstrahl langsam immer kälter stellen. Am Ende deiner Dusche sollte es sich wirklich kalt anfühlen. Versuche, mindestens einmal deinen ganzen Körper dem kalten Wasser zu stellen, am besten für rund eine Minute. So erzielst du all die Effekte, die kalte Duschen versprechen. Fang am besten sofort an – immer Sommer ist es am einfachsten, denn da tut die Abkühlung wirklich gut! 🚿

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