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Laut Studie: So viele Freunde haben glückliche Menschen

Von Inga am Donnerstag, 24. Oktober 2019 um 14:46 Uhr

Dass Freunde einen großen Beitrag im Leben dazu leisten, glücklich zu sein, stet außer Frage, doch machen mehr Freunde auch automatisch glücklicher? Nicht, wenn es nach einer Studie geht und was genau bei dieser herausgekommen ist, verraten wir jetzt…

Freunde begleiten uns im besten Fall durch unser gesamtes Leben – während einige noch aus Kindheitstagen Freundschaften pflegen, die im Laufe der Jahre zu den engsten Vertrauten werden, lernen andere im Studium, im Job oder durch ihre Kinder Menschen kennen, die ihnen ans Herz wachsen und zu einer zweiten Familie werden. Die Anzahl der Freunde variiert dabei von Mensch zu Mensch, denn einige brauchen einen riesigen Freundeskreis um sich herum, während andere eine überschaubare Gruppe aus wenigen Menschen ins Herz schließen. Doch was genau macht eigentlich glücklicher? Bedeuten mehr Freunde auch automatisch, dass man ein erfüllteres Leben führt? Eine Studie kam zumindest zu anderen Schlüssen…

Laut Studie: Glückliche Menschen haben weniger Freunde

Gute Freunde um sich herum zu haben, mit denen man über alles reden kann und die einem immer beistehen, egal was passiert, ist in jedem Alter wichtig. Bei vielen Menschen nimmt die Anzahl der Freunde mit zunehmenden Alter allerdings ab, was unterschiedliche Gründe, wie auseinander driftende Interessenfelder, ein wechselndes Umfeld, die Jobsituation und viele weitere haben kann. Während man jedoch vermuten mag, dass glückliche Menschen eher zu denen gehören, die einen großen Freundeskreis aufzuweisen haben, ist tatsächlich genau das Gegenteil der Fall – zumindest wenn es nach einer Studie geht, die in dem amerikanischen Magazin "Child Development" veröffentlicht wurde

© iStock

Die Studie will beweisen: Wer weniger Freunde hat, ist glücklicher, oder im Umkehrschluss, glückliche Menschen haben weniger Freunde! Wie Wissenschaftler zu diesem Entschluss kommen? Junge Erwachsene im Alter von 17-25 Jahren wurden dafür über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet. Während dieser Zeit machten sie immer wieder Angaben zu ihren Freundschaften, ihrer psychischen und physischen Verfassung sowie zu ihrem allgemeinen Wohlbefinden. Das Ergebnis verblüffte: Denn Jugendliche, die nur wenige aber dafür intensive Freundschaften pflegten, zeigten seltener Anzeichen von Depressionen und hatten ein höheres Selbstwertgefühl, außerdem litten sie seltener an Soziophobie. Jugendliche, die wiederum sehr beliebt waren, waren später keineswegs glücklicher, als diejenigen, die nur wenige, enge Freunde hatten. Wenn du also auch zu denjenigen gehörst, die nicht so viele, aber dafür gute Freunde haben, auf die immer Verlass ist – dann hast du alles richtig gemacht! 😉

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