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Nudeln: Das passiert mit deinem Körper, wenn du mehrmals die Woche Pasta isst

Von Inga am Dienstag, 27. August 2019 um 10:19 Uhr

Viele von uns können einfach nicht auf sie verzichten, sodass sie gleich mehrmals in der Woche auf unserem Teller landen: Die Rede ist von Nudeln. Welche Auswirkungen das Essen von Pasta auf unseren Körper haben kann, haben wir herausgefunden und verraten wir dir jetzt…

Pasta, die Nationalspeise Italiens, gehört für viele neben Pizza zu den absoluten Leibspeisen und hat nicht umsonst den Ruf, sofort Glücksgefühle in uns heraufzubeschwören. Denn das Lieblingsgericht der modischen Italiener – die ganz nebenbei auch meistens eine schlanke Figur aufweisen – gibt es in unzähligen Varianten und ist zudem extrem köstlich. Kein Wunder also, dass Nudeln auch bei vielen Deutschen mehrmals wöchentlich auf dem Teller landen – sei es zum Lunch mit den Kollegen, abends als schnelle Variante mit Tomatensoße oder am Wochenende im schicken Restaurant mit einer cremigen Sahnesoße. Doch wie wirken sich die beliebten Nudeln, denen wir nur so schwer widerstehen können, eigentlich auf unseren Körper aus? Wir sind dem auf den Grund gegangen und verraten es dir im Folgenden. 🍝

1. Du hast mehr Energie

Um leistungsfähig und fit zu sein und uns gut konzentrieren zu können, brauchen wir Energie und dass Kohlenhydrate den Körper mit dieser versorgen, ist kein Geheimnis. Besonders bei Sportlern ist die schnelle Energiebereitstellung durch Pasta und Co. von großer Bedeutung, da komplexe Carbs schneller für den Körper verfügbar sind. 

2. Du nimmst ab 

Ladies, es gibt tolle Neuigkeiten: Laut den Forschern des Instituto Neurologico Mediterraneo Neuromed, in der italienischen Gemeinde Pozzilli, gibt es nämlich einen direkten Zusammenhang zwischen einer Pasta-reichen Ernährung und einer schlanken Figur. Um zu diesen Ergebnissen zu gelangen, werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt 23.000 Probanden aus. Die Testpersonen, die im Alltag mehr Pasta zu sich nahmen, hatten einen geringeren BMI, was damit zusammenhängen soll, dass Menschen, die viele Nudeln essen, häufig einen mediterranen Ernährungsstil führen, der viele gesunde Fette und Öle, frisches Gemüse und Vollkorn beinhaltet. 

3. Sie helfen beim Muskelaufbau

Die meisten Menschen denken bei Muskelaufbau nur an Proteine, aber auch Kohlenhydrate spielen eine große Rolle. Proteine sind die Bausteine der Muskeln, Kohlenhydrate liefern die notwendige Energie für das Wachstum und sind extrem wichtig für Sportler. Denn: Nur wenn den Muskeln ausreichend Eiweiße und Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, nehmen sie an Kraft und Volumen zu. 

4. Du kannst Herz-Kreislauf-Leiden bekommen

Allerdings gibt es nicht nur positive Auswirkungen, die Nudeln auf unseren Körper haben. Denn die einfachen, leicht resorbierbaren Kohlenhydrate, die in der Pasta stecken, können unserem Herzen schaden, wie eine Studie der Universität Utrecht nachwies. Bislang wurden vor allem tierische Fette – beziehungsweise gesättigte Fettsäuren – verdächtigt, wenn es um die Ursachen für Herz-Kreislauf-Leiden ging. Die Forscher vermuten, dass der reichliche Verzehr von einfachen Kohlenhydraten langfristig die Verwertung im Körper durch das Hormon Insulin erschwert. Das wiederum lässt ungünstige Blutfette, die Triglyzeride, ansteigen.  

5. Du bist glücklicher und weniger gestresst

Laut Ernährungsexperten ist es kein Gerücht, das Pasta glücklich macht. Warum? Die Kohlenhydrate gelangen schnell ins Blut und der enthaltene Zucker liefert nicht nur sofort Energie, sondern regt auch die Insulinproduktion an. Insulin wiederum erhöht den Tryptophanspiegel im Hirn, der Körper stellt aus diesem Stoff das Glückshormon Serotonin her. Ähnlich ist es übrigens auch bei Stress: Denn je mehr der Körper unter Strom steht, desto mehr neue Energie braucht er, da das Hirn den Treibstoff Glukose braucht, um weiter Hochleistung liefern zu können.

Unser Tipp: Wer länger etwas von dem Glücksgefühl und dem satten Gefühl im Bauch haben möchte, der sollte die Nudeln al dente kochen. So gelangt die Stärke in den Nudeln langsamer ins Blut und wir sind länger satt. 

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