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Diät-Geheimnisse: Dank dieser Tricks bleiben Italienerinnen schlank

Von Isabella.DiBiase am Mittwoch, 9. Januar 2019 um 12:59 Uhr

Pizza, Pasta und Gelato jeden Tag, den ganzen Tag! Wie Italienerinnen trotz der vielen kulinarischen Versuchungen, die das Land des guten Essens mit sich bringt, fit und schlank bleiben, verraten wir euch hier...

Den Sonnenuntergang bei einem Aperol Spritz genießen und dabei von der Promenade aus den paradiesischen Meerblick bewundern… Das ist Italien! Wer das Land nicht mit hervorragendem Essen und erholenden Urlauben verbindet, der sollte sein nächstes Reiseziel schleunigst auf Rom oder Mailand switchen. Sogar für Fashionistas bietet Italien viele Möglichkeiten, denn die Mode spielt mit ihrem ikonischen "Made in Italy" weltweit eine große Rolle. Doch habt ihr euch schon mal gefragt, wie es die Ladies dort trotz der unzähligen kulinarischen Versuchungen – sprich: Pasta zu Mittag, Pizza zu Abend und Tiramisú als Dessert – schaffen, stets in top Form zu bleiben? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben die ultimativen Diät-Tipps einer waschechten Italienerin zusammengefasst:

1) Espresso zum Frühstück

Die wichtigste Mahlzeit des ganzen Tages ist ja wohl das Frühstück. Und doch will die italienische Tradition, dass dieses nur aus einem Espresso besteht. Dass die meisten Ladies so in den Tag starten klingt erstmal unglaublich, ist aber wahr! Wer noch einen Vitaminschub dazugeben möchte, der gönnt sich einen frischgepressten Orangensaft, während diejenigen, die noch einen langen Büromorgen vor sich haben und daher mehr Stärkung benötigen, ein warmes Vollkorn-Croissant – auch "Cornetto" genannt – mit Marmelade oder Honig in die Diät schmuggeln. Diese Naschkatzen verzichten aber dafür auf Kohlenhydrate beim Lunch und wählen stattdessen einen frischen Salat und Antipasti vorweg.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2) Ausreichend zu Mittag essen

Wer zum Frühstück nur einen winzigen "Caffè" hatte, der haut zum Mittag natürlich ordentlich rein. Auch die Office-Girls gönnen sich einen Teller frischer Pasta in der Pause, die – anders als wir es in Deutschland kennen – erst etwas später um 13:00 oder 13:30 Uhr beginnt. An heißen Sommertagen bleibt die Soße weg und wird durch frische Tomaten, Basilikum und Mozzarella á la Caprese ersetzt, während im Winter die traditionelle Bolognese – auch "Ragù" genannt – und Carbonara am beliebtesten sind. Wie sie dabei nicht zunehmen? Einfach Vollkorn- statt normalen Nudeln wählen: Die Vorteile sind zum einen, dass sie viel sättigender als herkömmliche Spaghetti, Penne & Co. sind und man daher weniger verzehrt. Zum anderen, enthalten sie etwa die Hälfte Fett, fünf Mal so viele Ballaststoffe und der Körper verbrennt sie schneller als normale Pasta. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3) Den Hunger mit einem "Aperitivo" zügeln

Egal wie viel zu Mittag gegessen wurde, der Aperitif gehört seit ewigen Zeiten zur italienischen Tradition und wird vor allem von den jüngeren Generationen gehyped. Die perfekte Zeit hierfür, ist zwischen 17 und 19 Uhr und der Treffpunkt ist im Café des Vertrauens. Dort wird ein Campari, Aperol oder Prosecco, zu lokalen Delikatessen wie Prosciutto, Frischkäse und Oliven auf einer Platte serviert. Wichtig ist bei solch einer Diät natürlich, danach nur ein leichtes Abendbrot zu sich zu nehmen und dabei am besten ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten. Aus diesem Grund wählen viele die Option des "Aperitivo Cenato": Der sogenannte Dinner-Aperitif, bestehend aus einem Normalen und weiteren Leckereien, wie beispielsweise gegrilltes Gemüse oder belegte Bruschette, ersetzt komplett das Abendessen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4) NIEMALS Pasta zu Abend essen

Eine Essensregel, die italienische Frauen von Generation zu Generation weitergeben ist: Abends kommt keine Pasta auf den Tisch! Das liegt einerseits daran, dass die meisten Italiener diese bereits zu Mittag hatten und daher zur Abwechslung lieber ein anderes Gericht bevorzugen. Andererseits daran, dass man dadurch angeblich zunimmt. Die Meinungen darüber sind zwar gespalten, nichtsdestotrotz bleiben viele dabei und wählen stattdessen als Abendbrot einen gesunden Salat mit ein wenig Olivenöl und Balsamico-Essig zu einem Stück weißem Fleisch (normalerweise Geflügel oder Schwein), dass vorher in der Pfanne angebraten oder gegrillt wurde. Ausnahmen: Ab und zu geben natürlich auch Italienerinnen wie Bloggerin Chiara Ferragni der Versuchung nach und gönnen sich eine ordentliche Pizza mit allem Drum und Dran. Allerdings nur Abends, was zwar keinen wirklichen Grund hat, aber in ganz Italien so gemacht wird!

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Chiara Ferragni (@chiaraferragni) am

Mythen über italienische Essensgewohnheiten:

  1. Italiener essen viel Eis
  2. Sie geben Olivenöl mit ins Nudelwasser damit diese nicht zusammenkleben
  3. Pasta muss lange kochen anstatt "al Dente" zu sein
  4. Parmesankäse gehört auf jedes Gericht
  5. Carbonarasoße wird mit Sahne statt nur Eigelb gemacht 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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