Psychologie: 5 Arten, mit der besten Freundin Schluss zu machen

Psychologie: 5 Arten, mit der besten Freundin Schluss zu machen

Manchmal ist es besser, Freundschaften zu beenden – doch wie? Wir verraten euch 5 Wege, wie ihr einen Schlussstrich ziehen könnt.

Nicht nur in Liebesbeziehungen – auch bei Freundschaften merken wir im Laufe unseres Lebens, dass es bei einigen Leuten nicht mehr passt. Man hat sich einfach auseinandergelebt, die Werte passen nicht mehr – kurz gesagt: Nicht jede Freundschaft hält ein Leben lang. Mit zunehmendem Alter setzen wir automatisch mehr auf Qualität statt Quantität und können unsere echten Freunde oftmals an einer Hand abzählen. Dafür wissen wir jedoch, dass wir uns immer auf diese verlassen können und sie mit uns durch dick und dünn gehen.

Solche Menschen sind unbezahlbar, weshalb wir irgendwann merken, dass wir unsere Zeit nicht mehr mit den "falschen" Menschen vergeuden wollen und uns daher wünschen, die Freundschaft zu beenden. Doch das ist oftmals leichter gesagt als getan – vor allem wenn die Freundschaftsbeziehung schon länger anhält, kann es umso schmerzvoller und auch schwieriger sein. Wir haben euch etwas unter die Arme gegriffen und zeigen euch nun 5 Möglichkeiten, eine Freundschaft zu beenden.

1. Der allmähliche Rückzug

Bei dieser Taktik geht es darum, die Freundschaft auf natürliche Weise ausklingen zu lassen, indem man den Kontakt mit der anderen Person langsam reduziert. Dabei suchen wir selbst keinen Kontakt, sondern antworten nur – allerdings nicht sofort, sondern lassen am besten von Mal zu Mal mehr Zeit verstreichen. Beim Antworten erzählen wir nichts von uns selbst und stellen keine Fragen. Generell ist es hier auch wichtig, telefonischen Kontakt zu meiden, sondern nur Textnachrichten zu schreiben. Dieser allmähliche Rückzug aus der Freundschaft kann eine gute Option sein, wenn ihr Angst vor der Konfrontation habt, wenn die andere Person euch wahrscheinlich nicht zuhört oder es nicht akzeptieren will. Diese Taktik wird bei weniger engen Freundschaften wahrscheinlich schnell anschlagen, allerdings kann es bei sehr langjährigen und engen Freundschaften scheitern.

2. Ein offenes Gespräch führen

Wenn der langsame Rückzug für euch nicht angemessen ist oder nicht funktioniert, solltet ihr ein klärendes Gespräch in Betracht ziehen. Es ist vergleichbar mit einem Gespräch, das ihr in einer romantischen Beziehung führen würdet, um offen zu besprechen, wie es mit eurer Freundschaft weitergehen soll. Das Gespräch kann das Ende eurer freundschaftlichen Beziehung bedeuten, oder aber auch eine Art Neuanfang sein, wenn es euch gelingt, eure Differenzen zu lösen. Wichtig dabei ist, dass ihr beide offen miteinander kommuniziert und eure Gedanken und Gefühle darlegt.

3. Ein ehrlicher Brief

Manch einem fällt es schwer, seine Gefühle in einem Gespräch auf den Punkt zu bringen und in den Momenten genau das zu sagen, was gesagt werden sollte. Um eine Freundschaft zu beenden, kann deshalb auch ein offener und ehrlicher Brief eine gute Möglichkeit sein, bei der ihr eurem Innersten Ausdruck verleihen könnt und keine Angst haben müsst, dass ihr etwas sagst, was ihr später wieder zurücknehmen wollt.

4. Sofort einen Schlussstrich ziehen

Wenn eure Freundschaft toxisch ist, solltet ihr diese sofort beenden. Wenn euer Gegenüber euch nicht schätzt und respektiert und eure Grenzen überschreitet, solltet ihr direkt vermitteln, dass ihr die Freundschaft auflöst und dabei der anderen Person alles Gute für die Zukunft wünschen. Diese Art der Beendigung einer Freundschaft ist zwar sehr direkt, allerdings wird der anderen Person so sofort klar, dass es ernst ist. Doch nicht nur, wenn eure Freundschaft toxisch ist, auch wenn es sich um eine besonders langjährige Freundschaft handelt und ihr das Gefühl habt, dass die andere Person den Respekt eines endgültigen Abschieds verdient hat, könnt ihr diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

5. Eine vorübergehende Pause

Ihr wollt die Freundschaft noch nicht ganz aufgeben, aber haltet es in der Gegenwart der anderen Person momentan nicht aus? Dann solltet ihr erst einmal offen über eure Probleme reden und soweit euer Gegenüber damit einverstanden ist, könnt ihr einfach mal eine Pause einlegen. Bestimmt einen Zeitraum, in dem ihr keinen Kontakt pflegt, sodass ihr ein Leben ohne die oder den anderen "antestet". Vermisst ihr es doch oder fühlt ihr euch alleine besser? Das könnt ihr nach der Pause in Ruhe besprechen und gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht – alleine oder zu zweit ...

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