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Wechseljahre: Diese Lebensmittel mit natürlichem Östrogen lindern Hitzewallungen

Von Jenny am Dienstag, 21. Januar 2020 um 14:04 Uhr

Wer sich in den Wechseljahren befindet, der weiß, dass diese mit lästigen Hitzewallungen einhergehen können. Um diese Beschwerde zu lindern, muss es nicht immer die Hormontherapie sein, denn bestimmte Lebensmittel können bereits den Unterschied machen.

Dünner werdendes Haar, eine unerklärliche Gewichtszunahme oder trockene Haut sind nur einige Begleiterscheinungen, die die gefürchteten Wechseljahre nun einmal mit sich bringen. Besonders lästig sind zudem starke Hitzewallungen und Schwitzattacken, die sich in den ungünstigen Momenten ereignen und dazu führen, dass wir uns am liebsten direkt in neue Kleidung werfen wollen. Damit nicht unbedingt die Hormonersatztherapie notwendig ist, um der Fehlsteuerung des Temperaturzentrums in unserem Gehirn entgegenzuwirken, haben wir uns auf die Suche nach Alternativen gemacht, die mit natürlichem Östrogen Hitzewallungen in den Wechseljahren bekämpfen. Welche Lebensmittel hier infrage kommen, verraten wir euch jetzt.

1. Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne enthalten viele wichtige Nährstoffe, die unserem Körper in jeglichem Alter und unabhängig von den Wechseljahren guttun. Gerade in der Menopause können sie aber einen weiteren positiven Effekt entfalten, und zwar die Linderung von Hitzewallungen. Die kleinen Eiweißbomben enthalten nämlich jede Menge Lignane, sekundäre Pflanzenstoffe, die auch also Phytoöstrogene bekannt sind und uns mit ihrer östrogenähnlichen Wirkung helfen, den Hormonhaushalt in Balance zu halten.

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2. Soja

Auch Sojaprodukte können hilfreich sein, wenn auf natürlichem Wege Beschwerden wie Hitzewallungen in den Wechseljahren vermindert werden sollen. Grund hierfür sind die in der Soja-Pflanze enthaltenen Isaflavone, ebenfalls zugehörig zu den Phytoöstrogenen, die den sinkenden Östrogespiegel ausgleichen und bei Personen, die sojahaltige Produkte auf dem Speiseplan stehen haben, mithilfe von Studien vermehrt im Blut nachgewiesen werden konnten. Dabei gibt es nicht nur die Sojamilch oder den Sojajoghurt, mit denen wir unser Müsli ergänzen können, auch Sojageschnetzeltes oder pflanzliches Proteinpulve, die sich als Ergänzung im Speiseplan anbieten.

3. Trockenfrüchte

Auf einen köstlichen Snack zwischendurch muss man auch in den Wechseljahren nicht verzichten, wenn man auf seine Linie achten will. Allerdings sollte dieser selbstverständlich nicht etwa ein Schokoriegel aus industriellem Zucker sein, sondern beispielsweise in Trockenfrüchten wie Datteln, Aprikosen oder Pflaumen bestehen. Diese enthalten nämlich Phytoöstrogene, welche gerade für den Hormonhaushalt in den Wechseljahren und seine Balance wichtig sind.

4. Leinsamen

Ins Müsli gestreut oder beim Backen als Eiersatz verwendet – Leinsamen sind ein Lebensmittel, welches vielseitig in unserer Ernährung Platz finden kann. Wie bereits die Trockenfrüchte und auch Sonnenblumenkerne bewirken auch sie in unserem Körper eine Balance des Hormonhaushaltes. Diese Wirkung ist ebenfalls auf die enthaltenen Lignane zurückzuführen und kann für Hitzewallungen und Schweißattacken endlich eine Milderung bedeuten.

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5. Hopfen

Auch Hopfen, was mitunter in Bier enthalten ist, entfaltet eine östrogenartige Wirkung auf unseren Körper und kann somit das Vermindern von Hitzewallungen und Schweißattacken unterstützen. Die Pflanzenart besteht neben Phytohormonen, die dem Östrogen ähneln, nämlich auch aus ätherischen Ölen, die eine beruhigende Wirkung entfalten, welche uns gerade bei einer Hitzewelle gelegen kommt. Solltet ihr neben Hopfentee, nach einer weiteren Alternative suchen, können auch Kapseln für euch infrage kommen. Diese gibt es bei Amazon bereits ab ca. 13 Euro.

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