Ukraine-Krieg: Modedesigner Kilian Kerner spendet Gewinn von PEACE-Hoodies

Ukraine-Krieg: Modedesigner Kilian Kerner spendet Gewinn von PEACE-Hoodies

Der deutsche Modedesigner Kilian Kerner hat eine Hilfsaktion ins Leben gerufen: Jeder Cent aus dem Gewinn seiner PEACE Hoodies wird an die Organisation "Ein Herz für Kinder" gespendet. Welche Mode-Unternehmen sich außerdem solidarisch mit der Ukraine zeigen, stellen wir hier vor.

Seit dem 24. Februar herrscht in der Ukraine Krieg, die erschütternden Fotos der von den Bombenangriffen betroffenen Bevölkerung kursieren durch die Medien.

Der militärische Angriff des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat viele Individuen und Unternehmen dazu veranlasst, sich solidarisch mit den Kriegsopfern zu zeigen. Von Spendenaktionen und Solidaritätsinitiativen beziehen zahlreiche Unternehmen Stellung zum Ausbruch des Feuers.

Auch einige namhafte Mode- und Luxushäuser reagieren nach internationalem Druck mit Sanktionen, andere spenden fleißig an Hilfsorganisationen oder organisieren eigene Spendenaktionen. Eine Auswahl der Reaktionen aus der Modeindustrie zeigen wir hier.

1. Kilian Kerner

Beim Finale seiner Modeschau im Kraftwerk Berlin am 15. März trugen die Models und ein Teil der Mitarbeiter auf dem Catwalk schwarze PEACE-Hoodies. Der deutsche Modedesigner setzte somit ein klares Statement und ein Zeichen für Frieden. Nachdem eine große Nachfrage nach den Hoodies entstand, kam dem Designer die Idee, eine Hilfsaktion für die Ukraine ins Leben zu rufen. Seit Sonntag kann man die PEACE Hoodies auf dem Online Shop von Kilian Kerner für eine Woche lang bis zum 30. März für 69 Euro bestellen und damit Teil dieser tief ins Herz gehenden Aktion werden. Jeder Cent aus dem Gewinn seiner PEACE Hoodies wird an die Organisation "Ein Herz für Kinder" gespendet.

2. Giorgio Armani

Einer der ersten Designer, der nicht tatenlos zusah: Während der Mailänder Modewoche war es der 87-jährige Designer Giorgio Armani, der am schnellsten auf den russischen Angriff reagierte. Bei seiner Show, die am letzten Tag der Modewoche stattfand, drehte er den Ton ab – als "Zeichen des Respekts". Zusätzlich spendete der Designer 500.000 Euro an UNHCR und hat eine Spende von lebensnotwendigen Gütern für Flüchtlinge durch die Gemeinschaft Sant'Egidio angekündigt.

3. Balenciaga

Auch Balenciaga reagierte sehr früh. Das französische Luxus-Label löschte alle Posts von seinem Instagram-Konto und postete stattdessen eine Ukraine-Flagge mit der Ankündigung, an das UN World Food Programme (WFP) gespendet zu haben und seine Plattform zu öffnen, um über die Situation in der Ukraine zu berichten und darüber Informationen weiterzugeben.

Eine klare politische Botschaft vermittelte vor allem der Kreativdirektor des Hauses Demna Gvasalia: "Es lebe die Ukraine, für Schönheit, Stärke, Wahrheit und Freiheit", zitiert der Designer in völliger Dunkelheit ein Gedicht aus dem Jahr 1917 zur Einleitung seiner Mode-Show.

4. H&M

Die gesamten Marken der H&M Group, darunter auch COS, Weekday und Arket, haben bekannt gegeben, ihren Handel mit Russland komplett einzufrieren. Die H&M-Gruppe sei zutiefst besorgt über die tragischen Entwicklungen in der Ukraine und stehe allen Menschen bei, die darunter litten, teilte der Konzern mit. Es wäre daher die Entscheidung gefallen, den gesamten Verkauf in Russland vorübergehend zu pausieren. Die Filialen in der Ukraine seien mit Blick auf die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern bereits geschlossen worden.

5. Ganni

In einem auf Instagram veröffentlichten Statement zeigte Creative Director Ditte Reffstrup Solidarität mit der Ukraine: "Wir bei GANNI stehen für den Frieden". Das dänische Unternehmen schließt sich zudem den internationalen Sanktionen an und erklärte einen Handelsstopp mit Russland. Außerdem spendet Ganni 100.000 DKK (etwa 13.400 Euro) an den Dänischen Flüchtlingsrat, der vor Ort in der Ukraine tätig ist.

6. LVMH Group

Das Luxusunternehmen LVMH hat dem Internationalen Roten Kreuz Mittel in der Höhe von 5 Millionen Euro bereitgestellt. Die zu dem Konzern gehörende Marke Louis Vuitton hat zusätzlich eine Million Euro an UNICEF gespendet.

7. Marc Cain

Das deutsche Mode-Unternehmen teilte in einem Statement mit, von den Ereignissen in der Ukraine "fassungslos und betroffen" zu sein. Um zu helfen, spendet das Modehaus 200.000 Euro für ukrainische Flüchtlingskinder. "Die aktuelle Situation und das humanitäre Leid der vielen Menschen, besonders der Kinder, machen mich fassungslos. Wir wollen unserer Betroffenheit Taten folgen lassen und mit unseren Spenden den Kindern in Not helfen", erklärt Helmut Schlotterer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Gründer und Inhaber in einem offiziellen Statement. Die Spende gehe an die Hilfsorganisation "Save the Children".

8. Chanel

Das französische Modehaus Chanel hat eine Spende von zwei Millionen Euro an UNHCR und CARE angekündigt. CARE ist eine Hilfsorganisation, die sich der Armutsbekämpfung verschrieben hat und ukrainische Flüchtlinge unterstützt.

Ihr möchtet auch helfen? In diesem Artikel zeigen wir euch, was ihr für Kriegsopfer tun könnt.

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