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Dadurch entstehen lästige Babyhaare und so wirst du sie wieder los

Von Julika am Freitag, 4. Dezember 2020 um 16:30 Uhr

Babyhaare stehen uns einfach immer zu Berge und zerstören jeden akkuraten Sleek-Look. Wie du sie jedoch vermeiden und sogar im Nu kaschieren kannst, erfährst du hier!

Es ist buchstäblich zum Haare raufen, wenn sich kleine feine Härchen über den Tag aus dem Zopf mogeln oder so kurz sind, dass wir sie gar nicht erst hineinbekommen. So süß und zahm wie ihr Name – Babyhair – vermuten lässt, sind sie nämlich nicht. Direkt am Haaransatz sorgen sie ungewollt für Aufmerksamkeit und stehen meist in alle Himmelsrichtungen ab, in der Nähe des Ohrs machen sie schnell männlichen Koteletten Konkurrenz. Der perfekte sleeke Blunt Cut – momentan total im Trend – wird somit schnell zur Herausforderung. Doch wieso bleiben die Mini-Haare eigentlich permanent kurz und was kann man gegen sie unternehmen? Wir verraten, wie die Babysträhnen entstehen und haben obendrauf noch ein paar Tipps und Tricks parat, wie du die Härchen im Zaum halten kannst.

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So entstehen Babyhaare

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, muss man zwischen zwei Arten von Babyhaaren unterscheiden. Hier gibt es zum einen dünne Strähnchen als Resultat falscher Haarpflege und zum anderen können sie auch etwas mit deinem Hormonhaushalt zu tun haben. Ersteres ist meist das Ergebnis übermäßiger Hitze. Nutzt du nach jeder Haarwäsche den Föhn und noch dazu Glätteisen oder Lockenstab begünstigt dies schnell Haarbruch und die Entstehung des unschönen Haarflaums am Ansatz. Die Strähnen in dieser Partie sind UV-Strahlen und Wind ohnehin am meisten ausgesetzt und wachsen daher in der Regel etwas dünner als im Nacken. Kommen dazu noch Hitze und kantigen Borsten der Büste, geben sie rasch nach. Auch schädliche Chemikalien beim Färben oder viele Frisuren können die kleinen abgebrochenen Härchen begünstigen. Andernfalls kann aber auch ein Hormonumschwung Ursache sein. Befindest du dich gerade in einer Schwangerschaft oder nimmst die Pille, können überschüssige Hormone dafür sorgen, dass dein Haarwachstum zwar phasenweise zunimmt, allerdings nicht für eine ausgeglichene volle Mähne ausreicht.

Das kannst du gegen die zarten Strähnen machen

Die feinen Härchen am Ansatz sollten besonders behutsam behandelt werden. Beim Stylen und Bürsten solltest du daher ganz sanft durch deinen Schopf fahren und am besten eine weiche Wildscheinborsten-Bürste (auf Amazon schon ab ca. 17 Euro zu kaufen) für die empfindliche Partie verwenden. Zusätzlich empfehlen wir, ab und an doch auf das geliebte Glatteisen zu verzichten und vorab immer zu einem Hitzeschutz zu greifen – der ist Pflicht. Um der dünnen Mähne unterwegs zumindest optisch den Garaus zu machen, kannst du ihr mit deinem liebsten Augenbrauengel (wir lieben beispielsweise das Lavera Eyebrow Styling Gel, Amazon ca. 3 Euro), das du wahrscheinlich sowieso in der Tasche hast, Einhalt gebieten. Verteile einfach etwas Gel vorsichtig über die garstigen kleinen Härchen, fertig! Dennoch solltest du insgesamt etwas Geduld mitbringen: Babyhair wird man nicht von heute auf morgen los. Der Prozess dauert im Schnitt mindestens ein halbes Jahr und erfordert daher etwas Geduld.

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