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Charles Leclerc im Interview: "Hautpflege ist nicht nur ein Thema für Frauen – es geht darum, auf sich Acht zu geben"
Im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes zeigt sich Charles Leclerc an der Côte d’Azur als neues Gesicht von L’Oréal Paris und spricht im GRAZIA-Interview offen darüber, wie er abseits der Rennstrecke die Balance zwischen Disziplin, Pflege und persönlichem Wohlbefinden findet.

An der Côte d’Azur präsentiert sich Charles Leclerc anlässlich der Cannes Filmfestspiele in seiner neuen Rolle als globaler Botschafter für L’Oréal Paris. Für den Ferrari-Piloten schließt sich hier ein Kreis, der weit über das reine Sponsoring hinausgeht, denn wir sprechen hier von einer Marke, die ihn seit seiner Kindheit begleitet. Im Gespräch verrät Leclerc, wie er die hohen physischen Belastungen des Rennsports mit einer konsequenten Pflegeroutine ausgleicht und warum Authentizität für ihn der wichtigste Faktor ist, um mit dem enormen öffentlichen Erwartungsdruck umzugehen.
GRAZIA: Wie fühlt es sich für dich an, als globaler Botschafter Teil der L’Oréal Paris-Familie zu werden?
Charles Leclerc: Es fühlt sich sehr besonders an. L’Oréal Paris begleitet mich tatsächlich schon seit meiner Kindheit, denn meine Mutter ist Friseurin, daher gab es die Produkte überall bei uns zu Hause und natürlich auch an ihrem Arbeitsplatz. Aus diesem Grund hatte ich schon immer eine besondere Verbindung zu der Marke. Ich erinnere mich auch noch gut an die ersten TV-Werbespots, die ich gesehen habe – nun selbst auf der anderen Seite des Bildschirms zu stehen, ist ein schönes Gefühl.
Eine gute Skincare-Routine ist längst nicht mehr nur Frauensache. Wie hältst du deine Haut gesund?
Total! Eine gute Hautpflege ist nicht nur für Frauen – es geht darum, auf sich Acht zu geben. Ich habe über die Jahre meine Skincare-Routine entwickelt. Angefangen hat es vor etwa sechs Jahren mit nur einer Creme – ja, ich war einer dieser Männer, die nur eine Creme verwendet hat (lacht). Nach und nach kamen kleine Details hinzu. Meine Frau Alexandra hat meine Routine dann definitiv um einige Schritte erweitert.
Seit ich globaler Botschafter für L’Oréal Paris bin, verstehe ich die gesamte Produktlinie natürlich viel besser. Mittlerweile verwende ich täglich etwa fünf Produkte, hauptsächlich aus der Hydra Energy Pflegeserie von L'Oréal Paris Men Expert: Reinigung, Serum, Feuchtigkeitspflege mit UV-Schutz und eine Augencreme. Vor dem Schlafengehen nutze ich zudem eine Anti-Aging-Nachtcreme. Das ist im Grunde mein tägliches Programm.

Wie hat sich generell deine Einstellung zum Thema Beauty über die Jahre verändert?
Ich denke, es geht weniger um den Begriff "Beauty" an sich, sondern vielmehr um Selbstfürsorge und darum, auf sich Acht zu geben. Ich bin mit 28 zwar noch jung, aber die Jahre vergehen trotzdem. Wir reisen sehr viel und unsere Haut ist durch die Flugreisen, das Tragen des Helms und den Schweiß darunter einer starken Dehydrierung ausgesetzt. Da ist es wichtig, gegenzusteuern. Diese Momente der Pflege sind für mich zudem Gelegenheiten, zu entspannen, Zeit für mich zu finden und mich innerlich neu zu sammeln.
Auch das Haar leidet unter der Reibung und der Hitze unter dem Helm. Hast du eine spezielle Routine für deine Haarpflege?
Ich verwende die Elvital-Produkte. Auch hier habe ich Glück, denn da meine Mutter meine Friseurin ist, bin ich mit den richtigen Produkten und der besten Beratung bestens versorgt. Aber es stimmt: Für das Haar ist die Belastung unter dem Helm ziemlich hart.
Erinnerst du dich an eine Frisur aus deiner Vergangenheit, die du heute nie wieder tragen würdest?
Ohja, absolut. Der Vorteil – und gleichzeitig der Nachteil –, eine Friseurin als Mutter zu haben, ist, dass wir viele verschiedene Schnitte ausprobiert haben. Manche habe ich geliebt, andere würde ich lieber vergessen. Mit 12 oder 13 Jahren hatte ich etwa zwei oder drei Jahre lang sehr langes Haar, ein bisschen wie Justin Bieber damals. Das war zu der Zeit ein Trend, aber ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich zu meiner Kopfform gepasst hat.
Wie sehr genießt du es, dich durch Mode auszudrücken?
Ich mag das sehr. Für mich ist es ein subtiler Weg, durch Schnitte und Farben etwas mehr von meiner Persönlichkeit zu zeigen. Gleichzeitig geht es darum, mich wohlzufühlen und das zu tragen, was mir ein gutes Gefühl gibt. Aus diesen beiden Gründen ist mir Mode definitiv wichtig.

Hast du eine Stil-Ikone?
Es gibt viele Menschen, zu denen ich aufsehe, aber nicht die eine spezielle Person. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und versuche zu verstehen, warum jemand bestimmte Dinge trägt, was den jeweiligen Geschmack ausmacht und wie verschiedene Kulturen Mode beeinflussen. Durch die Formel 1 habe ich das Glück, die ganze Welt zu bereisen. Das öffnet mir den Blick für unterschiedliche Stile, was mich sehr inspiriert. Ich ziehe meine Inspiration also eher aus der Vielfalt dessen, was ich weltweit sehe.
Millionen von Fans erwarten ständig Spitzenleistungen von dir. Wie schützt du deine mentale Gesundheit vor diesem enormen Erwartungsdruck?
Es stimmt, die Erwartungen sind hoch. Aber letztlich konzentriere ich mich auf das, was mich glücklich macht und motiviert. Das ist nicht unbedingt das, was andere von mir erwarten. Es geht darum, ich selbst zu sein und die Menschen, die ich liebe, um mich zu haben. Das sind die Dinge, die für mich wirklich zählen. Dem, was Außenstehende von mir erwarten, messe ich nicht zu viel Gewicht bei. Ich versuche einfach, mir selbst treu zu bleiben.
Der berühmte Slogan von L’Oréal Paris, "I'm worth it", sendet eine starke Botschaft. Kannst du uns mehr über deinen persönlichen Weg zur Selbstliebe erzählen?
Das hat sich über die Jahre stark gewandelt. Früher habe ich meinen Selbstwert fälschlicherweise oft an den Verlauf der Saison gekoppelt. Wenn die Ergebnisse gut waren, fühlte man sich selbstbewusst und gut. Wenn es nicht nach Plan lief, war das Gegenteil der Fall. Das war nicht gesund. Ich habe meine Sichtweise darauf geändert: Selbstwertgefühl ist extrem wichtig, aber es sollte auf der harten Arbeit basieren, die ich jeden Tag leiste, und auf den Werten, die mir wichtig sind. Wenn ich zu meinen Werten stehe und das tue, was ich für richtig halte, ziehe ich daraus meinen Selbstwert.





