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Haare: Das passiert mit deiner Mähne, wenn du aufhörst, sie zu waschen

Von Inga am Mittwoch, 25. März 2020 um 12:59 Uhr

Wer sich derzeit in Quarantäne befindet, kann dies zum Anlass nehmen, seinen Haaren eine Pause vom ständigen Haarewaschen zu gönnen. Doch was passiert mit unserer Mähne, wenn wir plötzlich aufhören, zu Wasser, Shampoo und Co. zu greifen?

Tägliche Haarwäschen stehen bei den meisten Frauen schon lange nicht mehr auf der Tagesordnung, denn Friseure und Experten predigen uns seit Jahren, dass unsere Mähne massiv darunter zu leiden hat. Wie genau sich das äußert und was passiert, wenn wir dennoch täglich zu Shampoo, Conditioner und Föhn greifen, haben wir bereits verraten und ebenfalls in Erfahrung gebracht, wie häufig wir idealerweise unsere Haare mit einem Schaumbad beglücken sollten. Doch die derzeitige Lage, in der wir uns befinden und aufgrund der wir die eigenen vier Wände aktuell nur noch selten verlassen, verleitet uns dazu, die No-Poo-Methode auszuprobieren und für länger als sonst auf die Haarwäsche zu verzichtenTrockenshampoo sei Dank! Wir haben uns dennoch gefragt, welche Auswirkungen dies eigentlich auf unsere Mähne hat und verraten dir fünf Dinge, die passieren, wenn du die Haarwäsche weglässt.

1. Die Haare fetten weniger

Der Hauptgrund, weshalb wir versuchen, so selten wie möglich unsere Haare zu waschen: Sie fetten weniger schnell nach. Denn mit der Zeit gewöhnen sich die Talgdrüsen an die Umstellung und lernen, dass sie nicht mehr so viel Fett produzieren müssen. Dennoch solltest du deine Haare täglich durchkämmen, denn so verteilen sich Salze und Talg, die sich auf der Kopfhaut befinden, und schützen sowie pflegen unsere Haare wie eine Art Kur. 

2. Dein Haar hat mehr Sprungkraft

Zahlreiche Shampoos haben die Eigenschaft, das natürliche Fett aus den Haaren zu lösen und durch chemische Feuchtigkeitsspender zu ersetzen. Dies führt nicht nur dazu, dass die Mähne an Dicke verliert, sondern auch an Sprungkraft. Verzichten wir hingegen eine Zeitlang auf die Haarwäsche, erlangen die Strähnen diese wieder und wirken zudem gesünder. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Du hast weniger Spliss

Durch Wasser sowie Reinigungsstoffe, die sich in Shampoos befinden, wird die Schuppenschicht der Haare angegriffen – in Kombination mit Hitze durch regelmäßiges Föhnen wird dies nur noch verschlimmert. Die Folge davon können Spliss und Haarbruch sein, was wir natürlich vermeiden wollen. Wer nur selten seine Haare wäscht und das verbleibende natürliche Haarfett mit der Bürste verteilt, verhindert dies und schützt vor kaputten Spitzen und Spliss. 

4. Flechtfrisuren halten besser

Wer schon einmal versucht hat, mit frisch gewaschenen Haaren eine Flechtfrisur zu stylen, der dürfte das Problem kennen: Die Frisur will einfach nicht halten und lockert sich im Laufe weniger Stunden, weil die Haare nicht griffig genug sind. Ungewaschene Haare haben hingegen mehr Struktur und Festigkeit, sodass sie jedem Styling standhalten. 

5. Deine Haarfarbe hält länger

Auch allen Ladies, die sich regelmäßig die Haare tönen oder färben, kommt eine Auszeit zugute. Denn ständiges Haarewaschen sorgt dafür, dass die Farbe schneller verbleicht, als es einem liebt ist. Wäschst du sie hingegen in größeren Abständen und verwendest zudem ein Color-Shampoo, hast du länger etwas von deinem frischen Farbton. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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