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Statisch aufgeladene Haare: Diese 8 Tipps helfen wirklich gegen die elektrische Mähne

Von GRAZIA am Freitag, 14. Dezember 2018 um 16:21 Uhr

Statisch aufgeladene Haare sind vor allem in den Herbst- und Wintermonaten ein Problem. Mit diesen acht Tipps bekommt ihr die fliegenden Strähnen aber endlich in den Griff…

Elektrisierte Haare sind in den Wintermonaten nichts Ungewöhnliches Dabei können sie uns Frauen ziemlich auf die Nerven gehen… Doch keine Panik: Wir verraten euch, was ihr dagegen tun könnt!

Wir Ladies kennen es sicher alle: Man ist fertig gestylt und ohnehin schon spät dran. Jetzt nur noch den Pullover über den Kopf ziehen und schwupps – schon wieder fliegen die Haare und wir sehen aus, als hätten wir in die Steckdose gefasst. Na toll… aber woher kommt die aufgeladene Mähne? Ganz einfach: Beim Kämmen, Mütze Abnehmen oder Überstreifen unseres Pullis entstehen Reibungen – unsere Haare geben die negativ geladenen Elektronen an Kamm oder Textilien ab und bekommen selbst eine positive Ladung. Die Folge: Unsere Haare stehen zu Berge, denn Teile gleicher Ladung stoßen sich gegenseitig ab. Doch was kann man gegen statisch aufgeladenes Haar tun? Zum Glück so einiges! Wir verraten euch, welche acht Tricks wirklich dabei helfen, eure Mähne zu bändigen…

1. Pflegt eure Haare

Besonders Frauen mit dünnem oder feinem Haar sind in der kalten Jahreszeit von aufgeladenen Haaren betroffen und stehen vor einem scheinbar unlösbarem Problem. Zum Glück gibt es den einen oder anderen Trick, um unsere Haare zu bändigen und dieses Problemchen in den Griff zu bekommen. Und zwar beginnt das Vorbeugen bereits beim Waschen der Haare! Vor allem in den Wintermonaten benötigt unsere Haarpracht besonders viel Feuchtigkeit und Pflege, weshalb reichhaltige Kuren gerade jetzt total wichtig sind und tun uns und unserer Haarpracht gut tun.

2. Verwendet ein leichtes Shampoo

Doch nicht nur Haarkuren schützen eure Haare, auch das richtige Shampoo kann Einfluss darauf haben, wie unsere Haare liegen und sich verhalten. Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Silikone oder Seidenproteine, können die Haare befeuchten und sich wie ein Film über das Haar legen. Zudem sollte bei der Haarwäsche ein möglichst mildes, rückfettendes Shampoo verwendet werden.

3. Verzichtet auch mal auf den Föhn

Trockene Luft ist einer der Gründe, warum die Haare im Winter öfters abheben. Dagegen hilft zum einen regelmäßiges Lüften, aber auch schonendes Föhnen. So sollte das Haar hin und wieder auch mal an der Luft trocknen oder nur auf mittlerer Stufe getrcknet werden und nicht mit der Bürste, sondern mit der Düse. Auch, wenn es zeitlich oftmals nicht machbar ist, sollte nach dem Haare waschen aber auch mal ganz auf den Föhn verzichtet werden, denn durch die heiße Luft wird die Mähne zusätzlich geschädigt und aufgeraut. Muss es aber doch mal schnell gehen, stellt den Haartrockner einfach auf die kühlste Stufe – außerdem darf auf keinen Fall ein Hitzespray fehlen (z.B. Got2be Schutzengel Lotion von Gliss Kur, ca. 4 Euro).

4. Benutzt die richtige Bürste

Auch die Wahl der Bürste oder des Kammes spielt eine wichtige Rolle. Solche mit Metall-oder Plastikborsten sind nicht zu empfehlen. Die Borsten sollten immer weich und abgerundet sein, um die feine Schuppenschicht des Haares nicht aufzurauen oder die Struktur zu schädigen. Bei Kämmen achtet am besten auf abgerundete Spitzen an den Zinken. Unser Favorite ist die NS Essentail Care Bürste, ca. 46 Euro.

5. Arbeitet mit Styling-Creme

Als Finish empfiehlt sich eine Styling-Creme mit sehr leichten Pflegestoffen, die die haareigene Feuchtigkeit bindet und so elektrische Strähnen verhindert, ohne zu beschweren (z.B. Styling Creme Gel von Nivea, ca. 4 Euro von Nivea). Verreibt dafür einfach einen kleinen Klecks Creme in euren Handflächen und streicht es leicht über eure Haare. Diese sollten sofort wieder dort anliegen, wo sie hingehören. Doch Vorsicht, bei zu viel Creme kann die Mähne schnell fettig wirken.

6. Auch Haarspray hilft Wunder

Soll es dann doch mal schnell gehen, ist es auch möglich, auf ein Haarspray zurückgreifen. Wichtig hier: Es soll Halt bieten, aber nicht beschweren. Unser kleiner aber sehr feiner Tipp, damit es perfekt wird: Sprüht einfach ein wenig in die Handflächen und fahrt dann über euren Schopf.

7. Das Feuchttuch für unterwegs

Für die Momente, in denen es ganz schnell gehen soll, könnt ihr einfach eine Packung Feuchttücher in eurer Handtasche verstauen und mit einem solchen, die aufgeladenen Strähnen schnell bändigen. Wenn alle Stricke reißen sollten und ihr nichts dergleichen zur Hand habt, hilft auch ein simpler SOS-Trick: Einfach die Hände befeuchten und sehr nah an die Haare halten - fertig! So entladen sich elektrisierte Haare in Kürze. 

8. Tragt eure Haare im Zopf

Sollte all das nichts helfen, könnt ihr eure Haare immer noch im Zopf tragen oder eine andere stylische Frisur machen. Neben Haargummis und Tüchern erleben auch Spangen momentan ein Revial und machen gerade an Weihnachten, Silvester und anderen Festlichkeiten so richtig etwas her. Die coolsten Accessoires für eure Mähne, haben wir bereits ausfindig gemacht und zeigen euch auch, wie man die Pieces für die Festzeit richtig stylt

Mit diesen Tipps sind wir für das kommende Schmuddelwetter bestens gerüstet und fliegende Haare dürften bald der Vergangenheit angehören. 😍

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