Beauty

Hypoxi-Tagebuch: Woche 4

Von Claudia am Montag, 2. Juli 2018 um 09:48 Uhr
In den letzten Wochen habe ich versucht mit Hypoxi meine Figur zu formen und einige Kilos zu verlieren. Wie gut das gelungen ist und was ich dabei durchgemacht habe, verrate ich euch hier!

Geschafft! Vier Wochen Hypoxi sind vorbei. Und in den letzten Wochen ist eine Menge passiert. Neben einem super Start, musste ich zwischendurch vor allem gegen das Verlangen nach Süßem ankämpfen. Ich konnte durch das vierwöchige Training auch lernen, was es bedeutet, sich gesund und bewusst zu ernähren und mit Hilfe von regelmäßigen Sporteinheiten ein ganz neues Körpergefühl zu erlangen. Aber immer der Reihe nach. 

Wie alles begann

Vor etwa vier Wochen betrat ich zum ersten Mal das Hypoxi-Studio an der Elbchausse 96 in Hamburg, um mich bei einem ersten Termin beraten zu lassen. Mein Hypoxi-Coach Beatrix Biczok, die mich in den nächsten Wochen begleiten sollte, erstellte während unseres ersten Gesprächs ein Profil meiner Essgewohnheiten, der körperlichen Fitness und erfasste mein Startgewicht (62,9 Kg verteilt auf 1,67 m) und den Körperfettanteil (21%). Außerdem erklärte sie mir, wie genau das Training bei der Gewichtsreduktion und der gezielten Körperformung helfen solle. Bei der Hypoxi-Methode findet eine Kombination aus einer Druckwechsel-Therapie und einem Fettverbrennungstraining statt. Während man sich für jeweils einer halben Stunde in der luftdichten Wechseldruck-Kammer befindet und man locker in die Pedalen tritt, wird abwechselnd ein Unter- und Überdruck erzeugt. Dadurch wird die Durchblutung intensiviert und die Fettverbrennung aktiviert. Außerdem werden Bauch, Beine und Po stark erwärmt, sodass die Fettpolster viel schneller schmelzen, als beispielsweise beim Joggen. Zusätzlich erklärte mir Beatrix, worauf ich bei meiner Ernährung künftig achten sollte. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, gab es ab diesem Zeitpunkt für mich nur noch drei Mahlzeiten pro Tag. Morgens aß ich kohlenhydratreich, mittags abwechslungsreich und abends eiweißreich, – zunächst sehr gewöhnungsbedürftig.

Ausgewogene und bewusste Ernährung sind das A und O! 

 

Der Kampf mit den Süßigkeiten

Bei meinem zweiten Besuch ging es dann zum ersten Mal in die Wechseldruck-Kammer. Vorher wurde ich allerdings noch an sieben verschiedenen Stellen vermessen. Darunter auch an der Taille (70 cm), der Hüfte ("Reiterhosen" 99cm), dem Bauch (88 cm) und dem Po. Nach den ersten drei Trainingseinheiten zeigte die Waage übrigens bereits nur noch 61,6 Kilogramm an - 1,3 Kilo weniger als bei meinem allerersten Termin. Wow! Meine Motivation war geweckt. Da muss doch noch mehr gehen.

Doch in der zweiten Woche musste ich dann einen kleinen Rückschlag erleben. Als bekennende Naschkatze, hatten sich Käsekuchen und Schokoriegel ziemlich deutlich gerecht. Denn auf einmal steig mein Gewicht wieder auf 62,3 Kilogramm. Und dabei hatte ich mir doch vorgenommen, kontinuierlich immer wieder etwas weniger auf die Waage zu bringen. Doch Rückschläge sind menschlich. Dafür lief die dritte Woche fast perfekt. Ohne mich den Versuchungen hinzugeben, trainierte ich erneut dreimal und begann auch, mich im Studio immer wohler zu fühlen. Besonders nach einem stressigen Arbeitstag kann man während der Einheit sehr gut entspannen. Entweder man entscheidet sich zu lesen, Musik zu hören oder einfach mal nichts zu tun und die Augen zu schließen - einfach 30 Minuten, in denen man an rein gar nichts denken muss. 

Zwischendurch wurde ich übrigens erneut vermessen und hatte an allen sieben Körperpartien zusammengenommen 13,5 cm verloren. Am Meisten übrigens unterhalb des BH's (- 3 cm) und am Po (- 2 cm). Auch die Waage brachte mich in dieser Woche – mit gnädigen 61,3 Kilogramm – wieder zum Lächeln. In meiner letzten und vierten Woche habe ich mir dann noch einmal richtig Mühe gegeben. Doch ich bin ehrlich: In einem schwachen Moment kam erneut der Schokoriegel zum Einsatz. Von Reue jedoch keine Spur. Hypoxi wird es schon richten, dachte ich mir. Und tatsächlich! Das vorläufige Ergebnis von 59,8 Kilogramm rettete mir den Tag. Bei meinem allerletzten Termin kam ich dementsprechend mit hohen Erwartungen zu Beatrix ins Studio. Da sie mir in den letzten Wochen moralisch zur Seite gestanden hatte, mich immer wieder motiviert hatte und mir Tipps gab, waren wir Beide gespannt, wie das Endergebnis aussehen würde. Ich weiß nicht, was sich mein Körper dabei gedacht hat, aber zwei Tage nach dem sensationellen Ergebnis brachte ich dann 60,4 Kilogramm auf die Waage. Nach einem ersten "ach menno", folgte allerdings Zufriedenheit. Denn immerhin habe ich mit Hilfe von Hypoxi 2,5 Kilogramm abgenommen und was noch viel besser ist, ich habe meinen Körperumfang beträchtlich verringert. Bei meiner Abschlussmessung konnten wir noch einmal insgesamt 12 cm weniger verzeichnen. Ich habe also am Bauch 4 cm, an den Beinen ebenfalls 4 cm und am Po insgesamt 3 cm verloren. Diese Zahlen machen sich vor allem bei meinen Hosen bemerkbar. Und auch ein erster Bikini-Check konnte mich überzeugen. Ich bin in jedem Fall zufrieden mit mir und dem Training. 

Ob Personal Trainer oder einfach nur Ansprechparter, Unterstützung zu bekommen kann der entscheidende Unterschied sein. 

 

Das Fazit

Ich habe mich in dem Studio von Anfang an sehr wohlgefühlt. Ein deutliches Plus ist in jedem Fall die individuelle Betreuung, die auch über das Training hinaus geht. Beatrix Biczok hat mir direkt beim ersten Mal angeboten, sie in Notfällen (Wie: "Ich weiß nicht was ich essen soll!") jederzeit anrufen zu können. So einen Service kann man in einem normalen Fitness-Studio nicht erwarten. Sie hat mich zudem immer wieder motiviert und nach einer genauen Auswertung meiner Essenspläne, mir Tipps gegeben und verraten, wie ich gegen meinen Heißhunger angehen kann. Beispielsweise griff ich dann zu 2 oder 3 Stückchen Zartbitterschokolade, da diese mit ihrem hohen Kakaoanteil die Lust auf Süßes viel schneller befriedigt als Vollmilchschokolade. Auch möglich sind eine Handvoll ungerösteter, gesalzener Nüsse oder eine Scheibe Wurst aus dem Kühlschrank. 

Was für mich auch sehr angenehm war, dass das Studio nur Frauen besuchen. Außerdem gibt es an der Elbchaussee nur vier verschiedene Geräte. Deshalb kann es auch sein, dass man ab und an sogar allein trainiert und so den Erholungseffekt, der sich nebenbei wie von selbst einstellt, noch mehr genießen kann. Für Sportmuffel ist Hypoxi ebenfalls eine gute Alternative. Das halbstündige Training ist nicht nur zeitsparend, sondern auch nicht sonderlich anstrengend. Selbst als ich Sportshirt und -hose vergessen hatte, konnte ich nach der Einheit in meinen Klamotten ohne Schweißgeruch das Studio verlassen.

Die Termine für das Training werden jede Woche neu ausgemacht. Wer sich bisher immer nur im Fitness-Studio angemeldet hat, aber nie hingegangen ist, wird das hier sicher nicht tun. Wer einen ausgemachten Termin nicht wahrnimmt, muss eine Ausfallpauschale zahlen. In diesem Fall ein echt gutes Vorgehen, denn man tut ja schlielich was für den eigenen Körper und so nimmt man den Termin sicherlich wahr. Ein weiterer positiver Effekt: Man lernt, sich gesund und richtig zu ernähren. Da die Ernährungsumstellung ein wichtiger Teil der Hypoxi-Methode ist, lernt man mithilfe der Coaches, was der Körper wirklich braucht und was eben nicht. Ein Weg, den ich auch in Zukunft definitiv weiter verfolgen werde. 

Der Erfolg wir oft nicht auf der Waage entschieden, sondern mit dem Maßband! 

 

Alles in allem habe ich in den vier Wochen gelernt wie man – ohne zu hungern – gezielt an seiner Figur arbeiten und Gewicht verlieren kann. Eine Methode, die ich jedem nur empfehlen kann. Auch wenn man vor dem Urlaub kurzfristig gern noch einmal drei, vier Kilo verlieren möchte, ist Hypoxi eine gesunde und auch lang anhaltende Möglichkeit, um sich auf die Bikini-Saison vorzubereiten. 

 

Alle Berichte des Hypoxi-Tagebuchs, findet ihr hier: 

Hypoxi-Tagebuch: Woche 1

Hypoxi-Tagebuch: Woche 2

Hypoxi-Tagebuch: Woche 3