Lifestyle

Champagner zum Frühstück – was ist das Besondere am Edelgetränk?

Von GRAZIA am Montag, 2. August 2021 um 15:18 Uhr

Zum Frühstück, beim Nachmittagsdate oder abends im Club gönnen sich Stars häufig ein Glas prickelnden Perlweins. Champagner ist allerdings ein alltagstaugliches Getränk und daher nicht nur der Prominenz vorbehalten.

Wann darf sich ein Schaumwein Champagner nennen?

Meist wird Champagner mit Luxus und Lifestyle in Verbindung gebracht. Das edle Getränk darf sich nämlich nur Champagner nennen, wenn die Trauben tatsächlich aus der gleichnamigen französischen Provinz stammen. Die Region Champagne liegt etwa 100 Kilometer nordöstlich von Paris. Auf einer Fläche von knapp 35.000 Hektar gedeihen die Reben, die später zur Champagner-Herstellung dienen. Die wichtigsten Rebsorten sind Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Es sind zwei rote und eine weiße Traubensorte, die die Grundlage für das erfrischende Getränk liefern und für das besondere Aroma des Champagners verantwortlich sind. Außerdem werden die Trauben per Hand verlesen. Ein Glas Champagner solltet ihr immer frisch, aber nicht schockgekühlt servieren. So schmeckt das Edelgetränk am besten. Wenn ihr euch ein Glas dieses köstlich prickelnden Schaumweins gönnt, solltet ihr die Flasche mit einigen Eiswürfeln in einen Champagner-Kühler stellen. Mit nur 80 Kalorien pro Glas ist Champagner deutlich kalorienärmer als Wein. Kein Wunder, dass das köstliche Getränk vor allem zu Weihnachten und Silvester Hochsaison hat. Ursprünglich ist er ein stiller Wein ohne Bläschen. Zu Schaumwein wird Champagner erst nach der zweiten Gärung. Grundsätzlich passt Champagner fast zu jedem Essen. Damit der Schaumwein seinen typischen Geschmack bewahrt, sollte die Flasche an einem kühlen, lichtgeschützten Ort etwas unter Raumtemperatur gelagert werden. Zur Lagerung von Champagnerflaschen eignet sich der Keller am besten. Achtet darauf, dass die Flaschen auf der Seite gelagert werden, sodass der Korken fest verschlossen bleibt.

Worauf Ihr bei Champagner achten solltet

Wenn ihr eine Party plant, solltet ihr den Champagner frühestens zwei Stunden vor Beginn kalt stellen. Angeblich soll Champagner die Stimmung heben. Verantwortlich dafür sollen die im Schaumwein enthaltenen Inhaltsstoffe Magnesium, Kalium und Zink, die stimmungsaufhellend wirken, sein. Klassischer Champagner unterscheidet sich durch einige Details von Sekt. Obwohl beide Schaumweine sind und im Glas prickeln, unterscheiden sie sich sowohl durch die Herkunft als auch durch die verschiedenen Herstellungsverfahren voneinander. Deshalb müssen sich Champagner-Produzenten an einige strenge Richtlinien halten. So dürfen Champagnerflaschen beispielsweise nur mit einem Naturkorken verschlossen werden. Auch die sogenannte zweite Gärung dauert beim Champagner wesentlich länger als bei Sekt und Crémant. Echter Champagner reift zunächst für mindestens 15 Monate in der Flasche, bevor das Getränk in den Handel gelangt. Einen hochwertigen Champagner erkennst du am hellgelben, fast weißen Farbton. Abhängig davon, welche Rebsorten verwendet wurden, kann die Farbe aber auch weißlich, Hellgelb oder intensiv Dunkelgelb sein. Eine besondere Sorte ist der Rosé Champagner, der seine rosa schimmernde Farbe durch einen Verschnitt aus Rot- und Weißwein bekommt. Ein guter Champagner hat einen dezenten und leichten Geschmack. Das prickelnde Getränk wird meist zu besonderen Anlässen serviert. Bei einer Party oder einer Familienfeier solltest du deinen Gästen allerdings auch alkoholfreie Getränke anbieten. Vor allem, wenn Kinder mitfeiern, ist es wichtig, Wasser und Säfte bereitzustellen. Auch autofahrende Gäste sind dankbar für ein erfrischendes Getränk ohne Alkohol.

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