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Daran erkennst du, dass du nachts gut schläfst

Von Judith am Montag, 4. März 2019 um 18:25 Uhr

Schlafsand im Auge, oder gelähmte Muskeln – ob du nachts gut schläfst erkennst du nicht nur daran, dass du dich morgens ausgeschlafen fühlst, sondern auch an diesen Dingen...

Hattest du auch schon mal das Gefühl, wenn du morgens aufwachst, den Blick in den Spiegel eigentlich nicht riskieren möchtest? Denn obwohl du dich ausgeschlafen und erholt fühlst, weißt du, dass deine Haare zerzaust sind, deine Augen verquollen und deine Haut total gerötet ist. Von wegen #wokeuplikethis: Wir sind morgens wohl eher keine Schönheiten. Dabei können manch ekeligen Dinge Gutes bedeuten – nämlich, dass du richtig gut geschlafen hast. Welche das sind? Wir verraten es dir...

5 Anzeichen, dass du nachts gut schläfst

1. Sand im Auge

Zugegeben, dass der Sandmann nachts sein Unwesen treibt und mit seinem Zaubersand für richtig guten Schlaf sorgt, glauben wir schon lange nicht mehr. Aber dass die kleinen Sandkörner ein gutes Zeichen sind, glauben wir gern. Denn die Körner in den Augenwinkeln zeigen, dass unser Körper gut funktioniert. Die Augen produzieren nämlich ständig Flüssigkeit, die tagsüber durch Blinzeln verteilt wird und überschüssigen Schleim oder Staubkörner aus den Augen spült. Da wir nachts allerdings nicht blinzeln, sammelt sich die Augenflüssigkeit in den deinen Augenwinkeln. 

2. Augenbewegung

Wenn du mitten in der Nacht schon einmal aufgewacht bist und deinen Partner beim Schlafen zugesehen hast, wirst du es vielleicht kennen: die Lider sind halb geöffnet und die Augen bewegen sich hin und her. Keine Sorge, dein Freund ist nicht vom Teufel besessen oder verliert seinen Verstand. Die schnelle Augenbewegung ist tatsächlich ein Zeichen für guten Schlaf. Denn während der Tiefschlafphase bewegen sich unsere Augen bei geschlossenen Lidern. Die Phase nennt man übrigens auch REM-Schlafphase, das für "Rapid Eye Movement", also schnelle Augenbewegungen, steht. 

3. Abgestorbene Hautzellen

Über Nacht arbeitet unser Körper auf Hochtouren daran, unsere Haut und unsere Zellen zu erneuern. Die, zugegeben, eklige Folge: Abgestorbene Hautzellen sammeln sich in der Bettwäsche und im Kopfkissen. Achtung, jetzt wird's noch ekeliger: Das Gewicht unseres Kopfkissens besteht zu bis zu einem Drittel aus toten Hautzellen, Hausstaubmilben und Wanzen. Doch keine Sorge, wenn du deine Bettwäsche regelmäßig wechselst, beugst du übermäßige Ansammlung abgestorbener Zellen vor. 

4. Dunkler Urin

Während wir schlafen produziert der Körper ein Hormon, dass die Nierenfunktion verlangsamt. Aus gutem Grund! Denn dadurch produziert man nachts weniger Urin und muss nicht ständig aufs Klo rennen. Allerdings sammelt sich deshalb auch der Harn in der Blase, was zu der überkonzentrierten, dunklen Farbe führt. Deshalb ist der Urin morgens eben oft dunkler als sonst. 

5. Erregung

Laut einer Studie ist Erregung im Schlaf völlig normal – und sogar ziemlich hilfreich. Denn die Forscher kamen zu der Annahme, dass unser Körper während des Schlafes erregt ist, weil er versucht "die Reversibilität des Schlafes sicherzustellen, ohne die er mit dem Koma identisch wäre". Heißt: Wir sind im Schlaf erregt, damit wir morgens auch wieder wach werden. Aha! 

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