Die Bedeutung der Eheringe – dem Symbol der Verbundenheit

Die Bedeutung der Eheringe – dem Symbol der Verbundenheit

Wir haben alles rund um die Bedeutsamkeit der Eheringe für euch.

Brautpaar Eheringe Nahaufnahme
© Pixabay / fietzfotos

Die Eheschließung ist ein Entschluss für die Ewigkeit, so war es zumindest ursprünglich mal angedacht. Und um dieses auch symbolisch widerzuspiegeln, wurden die Eheringe eingeführt. Aber woher kommt diese Symbolisierung eigentlich? Wo findet man deren Ursprung? Heutzutage gibt es viele Paare, die die Eheringe gar nicht mehr symbolisch am Ringfinger tragen, sondern an einer Kette um den Hals aufbewahren oder sogar ganz auf Ringe verzichten.

Bedeutung Ringtausch – heut und damals

Das Austauschen der Eheringe während der Zeremonie kommt immer mit einem Eheversprechen zusammen. "Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue" sind die Worte, die jedes Brautpaar sich gegenseitig bei der Übergabe zuspricht. Heutzutage ist dieser Tausch ein Akt von Liebe und Verbundenheit und meist mit romantischen Absichten verbunden. Aber dies war nicht immer so. Der Ringtausch wurde bereits in der Antike vollzogen, zu Zeiten der Ägypter. Damals war die Bedeutung allerdings weniger romantisch. Es zeigte einfach nur allen Konkurrenten, dass diese Frau vergeben ist und bereits im Besitz eines anderen Mannes ist.

goldene Ringe
© Pixabay / MasterTux
Den Eheringen kommen schon seit vielen Jahren mit einer besonderen Bedeutung einher

Der Ehering und seine Wandlung

Ungefähr 855 n. Chr. gab es erstmals die Bekanntmachung, dass dem Ehering eine ganz offizielle Bedeutung zugrunde liegen sollte. Und zwar verlieh Papst Nikolaus I. dem Ring die Symbolisierung der Liebe, der Unendlichkeit und er galt fortan als christliches Symbol. Mit der gegenseitigen Vergabe des Eheringes, während der Ehezeremonie, gaben sich das Brautpaar nun das Versprechen der ewigen Verbundenheit, und zwar unter den Augen Gottes. Somit war der Ehering von keiner Trauung mehr weg zu denken. Spätestens aber seit dem 13. Jahrhundert gilt er als fester Bestandteil in unseren ehelichen Gebräuchen. Der Ring ist ein endloses Symbol, da es kein Beginn und kein Ende hat. Deswegen der Bezug zur unendlichen Verbundenheit. Die zwei ineinander verschlungenen Ringe symbolisieren darüber hinaus nochmal, dass man diese nur trennen kann, wenn man einen der Ringe bricht.

Die Wahl des Eheringes

Dass dem Ehering eine besondere Bedeutung zugrunde liegt, haben wir ja bereits öfters in den oberen Abschnitten erläutert. Deswegen ist es auch für die meisten Brautpaare enorm wichtig, individuell gestaltete Exemplare zur Hochzeit auszuwählen. Es gibt unzählig viele Auswahlmöglichkeiten bei Eheringen. Dabei kommt es auch immer auf das zur Verfügung stehende Budget an. Eheringe können u. a. aus folgenden Materialien bestehen:

- Platin

- Gold

- Silber

- Edelstahl

Auch die Form kann ganz unterschiedlich ausfallen. Meist gekauft ist jedoch eher der schlichte und klassische Ring. Aber auch verspieltere Variationen mit speziellen Steinen oder Gravuren werden gern genommen. Dabei sind die Geschmäcker bei Männern und Frauen selbstverständlich ebenfalls sehr unterschiedlich. Allerdings sollten sich die Ringe von Mann und Frau nicht zu stark unterscheiden. Schließlich steckt hinter dem Ring immer noch die Verbundenheit zum Partner. Also ist es eher unwahrscheinlich, dass der Mann einen gelbgoldenen und die Frau einen weißgoldenen Ring auswählt.

Verlust des Eheringes

Meist ist es nur eine extrem furchtbare Vorstellung, aber sie kann durchaus zur Realität werden. Der Verlust des Eheringes. Schnell kann es passieren, bei der Gartenarbeit verschwunden oder nach dem Händewaschen nicht wieder angesteckt und schon ist der Ehering nicht mehr aufzufinden. Natürlich spielt der finanzielle Verlust auch eine Rolle, aber die Verlustangst, die durch das Verlieren des symbolischen Eheringes aufkommt, ist für die meisten sehr viel schlimmer. Hier hilft es, dem Partner die Nachricht schnellstens zukommen zu lassen und gemeinsam zu überlegen, wie man den verlorenen Schatz ersetzen kann. Wenn der Ring des anderen genügend Material hergibt, dann könnte man diesen zum Beispiel einschmelzen und zwei ganz neue Ringe gestalten. So lässt sich die Zeremonie der Eheschließung noch einmal ganz spielerisch auffrischen.

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