Lifestyle

Gemüse: Diese Sorten sind nicht so gesund, wie wir glauben

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 17. April 2019 um 14:03 Uhr

Ihr seid der Überzeugung, dass jedes Gemüse gut für eure Gesundheit ist? Wir verraten euch, welche Sorten nicht ganz so gesund sind, wie es immer scheint...

Wenn die meisten Menschen an Spinat, Tomaten und Co. denken, dann ist einer der ersten Gedanken, dass es wohl nichts Gesünderes auf dem Speiseplan geben kann. Doch Gemüse ist nicht gleich Gemüse, denn einige Sorten wirken sich dank der Behandlung mit Pestiziden, ihren eigenen Giftstoffen oder auch ihren Kaloriengehalt negativ auf die Gesundheit und die Figur aus. Damit ihr in Zukunft nicht mehr in diese Lebensmittelfalle tappt, solltet ihr bei euren nächsten Einkäufen in der Gemüseabteilung darauf achten, woher die folgenden Lebensmittel stammen und vor allem, wie ihr sie richtig zubereitet.

1. Spinat

Spinat gilt als DER Energiebooster aus der Gemüseabteilung, da es unseren Körper mit vielen Vitaminen, Kalium, Magnesium und Eisen versorgt. Allerdings können die feinen Blätter, ähnlich wie auch Grünkohl, bis zu 48 verschiedene Pestizide aufnehmen, die erwiesenermaßen schädlich für unsere Gesundheit sind. Jedoch braucht ihr auf dieses Gemüse, welches sowohl gekocht als auch im Salat genossen werden kann, nicht verzichten, vielmehr solltet ihr darauf achten, woher es kommt und ob es bestimmte Biosiegel vorweist.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Katie Healthy Seasonal Recipes (@healthyseasonal) am

2. Aubergine

Die Aubergine kann sich zu einer richtigen Kalorienbombe entwickeln, wenn ihr sie mit Butter oder Öl in der Pfanne zubereitet oder sie in köstlichen Marinaden einlegt. Das lilafarbene Gemüse, welches uns vor allem mit wichtigen Ballaststoffen versorgt, saugt sich nämlich schnell mit den Fetten voll, und dass der Kaloriengehalt sich da mindesten verdoppelt, brauchen wir euch wohl nicht näher erläutern.

3. Selbst gezogene Zucchini

Mittlerweile ziehen sich viele Menschen wieder ihr eigenes Gemüse im Garten, auf der Dachterrasse oder sogar auf dem Balkon, um zu wissen, woher es wirklich kommt. Neben Tomaten, Gurken und Kürbis, findet sich auch häufig die Zucchini zwischen den beliebten Sorten wieder, doch da solltet ihr ein wenig Vorsicht walten lassen. Zwar ist die Zucchini an sich nicht schädlich oder ungesund, doch bei der selbst gezogenen, nicht gezüchteten Variante können sogenannte Cucurbitacine (Bitterstoffe) zu Magenschmerzen und Übelkeit führen. Falls eure frisch geerntetes Gemüse also bitter schmeckt, solltet ihr die Finger davon lassen.

4. Tomaten

Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland und solange das rote Gemüse auch wirklich reif ist, könnt ihr nichts falsch machen. Allerdings ist es in den wenigsten Fällen wirklich reif, denn beim Kauf haben viele Tomaten noch grüne Stellen im Bereich des Strunks. Dieser enthält jedoch Solanin, welches für den menschlichen Körper giftig ist. Damit ihr das leckere Gemüse also bedenkenlos verspeisen könnt, solltet ihr den Stielansatz im Voraus keilförmig herausschneiden.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Matt Inwood (@matt_inwood) am

6. Bestimmte Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte enthalten eine bestimmte Proteinverbindung, auch Lektine genannt, die dazu führt, dass die roten Blutkörperchen verklumpen und der Sauerstofftransport im Blut negativ beeinflusst wird. Folgen, wie Übelkeit und Krämpfe, können eintreten, wenn ihr Bohnen oder Linsen roh verzehrt. Allerdings wird der Giftstoff bereits nach 15 Minuten Kochen zerstört, sodass ihr euch das Gemüse ganz beruhigt schmecken lassen könnt.

6. Brokkoli

Dass Brokkoli gesund ist und sogar das Risiko für Krebs senken kann, steht außer Frage, doch alle Menschen, die unter Problemen mit dem Darm, wie beispielsweise Blähungen oder Reizungen, leiden, sollten sich von dieser Gemüsesorte fernhalten. Die darin enthaltenen Ballaststoffe fordern den Darm, vor allem den Dickdarm, so sehr, sodass es zu verstärkten und sehr unangenehmen Blähungen kommen kann. 

7. Mais

Alle, die noch an ihrem Bikini-Body arbeiten und auf eine kohlenhydratarme Ernährung achten, sollten um das süße Gemüse einen Bogen machen. Mais versorgt den Körper zwar mit vielen wichtigen Nährstoffen, doch der Energiegehalt in den gelben Körnern ist höher als man auf den ersten Blick vermutet, sodass er sich schnell auf den Hüften absetzen kann. Hinzukommt, dass Mais oft gentechnisch verändert wird und was für gesundheitlichen Langzeitfolgen diese Behandlung für unseren Körper hat, wurde bisher noch nicht ausreichend erforscht.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Bumi (@bumi.paris) am

Diese weiteren Lifestyle-News solltet ihr nicht verpassen:

Zucker: Diese 5 Alternativen haben deutlich weniger Kalorien

Gesunde Ernährung: Diese Lebensmittel solltest du ab 30 nicht mehr essen