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Zucker: Diese 5 Alternativen haben deutlich weniger Kalorien

Von Marvena.Ratsch am Montag, 15. April 2019 um 17:49 Uhr

Wir haben uns auf die Suche nach Alternativen für Zucker gemacht und haben euch fünf süße Ersatzprodukte aufgelistet, die sich nicht so schnell auf Bauch, Hüfte und Oberschenkel absetzen...

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir ihn nicht zu uns nehmen – die Rede ist natürlich von Zucker – und so lecker Kaffee, Tee und Co. mit einer kleinen Portion der weißen Kristalle auch schmeckt, in zu großen Mengen schädigt es Zähnen, Gesundheit und der Silhouette. Und auch wenn die Bikini-Saison kurz bevorsteht und frau nur zu gern eine gute Figur in dem stylischen Item machen möchte, auf die süße Verlockung braucht ihr nicht ganz verzichten. Vielmehr solltet ihr zu gesunden Alternativen greifen, die in Sachen Kalorienzahl deutlich unter dem Wert von raffiniertem Zucker liegen und die, dank ihrer natürlichen Herstellung, sehr viel gesünder sind.

1. Stevia

Dass Stevia eine kalorienarme und gesündere Alternative zu Zucker ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die getrockneten Blätter der Steviastaude findet ihr sowohl in flüssiger Form als auch als Pulver und mit dieser Alternative, bei dessen Dosierung ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt ist, könnt ihr nicht nur eure liebsten Getränke süßen, ihr könnt es auch zum Backen von Kuchen, Plätzchen und Co. (bis 200 Grad) nutzen. Allerdings ist der Geschmack dieses Zuckerersatzes ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der natürliche Stoff, trotz seiner Süße, einen etwas bitteren Nachgeschmack mit sich bringt.

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2. Dattelsirup

Dattelsirup entsteht beim Einkochen von Datteln und wer auf den süßen, leicht orientalischen Geschmack dieser kleinen Frucht steht, liegt mit dieser Alternative goldrichtig. Im Gegensatz zu der Pulverversion lässt sich der Sirup nicht nur ganz easy im Kaffee oder Tee auflösen, er macht sich auch hervorragend als Salatdressing oder verfeinert Marinaden. Gleichzeitig kann dieser Zuckerersatz auch auf natürlichem Wege bakterielle Infektionen bekämpfen.

3. Brikenzucker

Achtung Verwechselungsgefahr! Birkenzucker, der aus dem Holz der Birke gewonnen wird, sieht nämlich nicht nur aus und schmeckt genauso, wie raffinierter Zucker, er kann auch auf die gleiche Art und Weise genutzt werden. Allerdings ist er deutlich gesünder, denn neben des sehr viel niedrigeren Kaloriengehaltes, lässt diese Alternative den Blutzucker nicht so stark in die Höhe schnellen, sodass ihr vor fiesen Heißhungerattacken geschützt seid. Dazu hilft der im Birkenzucker enthaltene Stoff Xylit dabei Karies vorzubeugen.

4. Agavendicksaft

Aus den Agavengewächsen in Südamerika wird ein weiterer natürlicher Zuckerersatz gewonnen. Der Agavensirup, dessen Textur ein wenig an Honig erinnert, verstärkt, dank seiner neutralen Süße, den Eigengeschmack von Getränken und Lebensmitteln. Doch ähnlich, wie bei Stevia, solltet ihr auch bei diesem Sirup Vorsicht bei der Dosierung walten lassen, denn der hohe Fructosegehalt sorgt für einen sehr viel süßeren Geschmack, als herkömmlicher Zucker.

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5. Kokosblütenzucker

Eine der ungesündesten Folgen von industriell hergestellten Zucker ist das schlagartige Ansteigen des Blutzuckerspiegels, welcher wiederum für das Auftreten von gefürchteten Heißhungerattacken verantwortlich ist. Kokosblütenzucker, der aus dem Nektar von Kokospflanzen gewonnen wird und der ein wenig nach Karamell schmeckt, hat dagegen einen niedrigen glykämischen Wert, sodass der Körper nach dem Verzehr ein gesundes Blutzuckerlevel beibehält. Außerdem enthält dieses Lebensmittel wichtige Nährstoffe, wie Eisen, Zink oder Kalzium, die in herkömmlichen Zucker vergeblich gesucht werden.

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