Gesundheit: An diesen 5 Symptomen erkennt ihr einen niedrigen Östrogenspiegel

Gesundheit: An diesen 5 Symptomen erkennt ihr einen niedrigen Östrogenspiegel

Dass unsere Hormone einen enormen Einfluss auf unser körperliches sowie psychisches Wohlbefinden haben, ist kein Geheimnis. An einigen Symptomen können wir sogar erkennen, dass unser Östrogenspiegel zu niedrig ist.

Als eines der wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone ist "Östrogen" allen von uns ein Begriff. Übrigens umfasst der Ausdruck gleich mehrere verschiedene Hormone, vor allem Estriol, Estradiol und Estron. Diese werden zum größten Teil in den Eierstöcken hergestellt und der Östrogenspiegel ist bei jeder Frau individuell. Dabei liegt der Wert in der Regel zwischen 400 und 1600 pmol (Pikomol) pro Liter. Jedoch ist es keine Seltenheit, dass es zu einem Mangel kommt – besonders in den Wechseljahren, wenn die Eierstöcke weniger aktiv sind und demnach auch weniger Hormone produziert werden, kann es vorkommen, dass der weibliche Körper zu wenig Östrogen enthält. Doch auch in jüngeren Jahren kann dieses Szenario beispielsweise durch die Pille oder generell durch hormonelle Verhütungsmittel entstehen. Grundlegend ist zu erwähnen, dass in Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin der Spiegel in den meisten Fällen mithilfe von Methoden wie einer Therapie oder "Ersatzhormonen" in Form von Pflastern, Zäpfchen, Salben oder Tabletten wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Auch natürliche pflanzliche Mittel oder eine Veränderung des Lebensstils sind gängige Optionen, um dem Ganzen entgegenzuwirken. Doch nun geht es darum, wie wir solch einen Mangel überhaupt erkennen:

1. Stimmungsschwankungen

Tatsächlich kann sich ein Mangel an Östrogen sehr auf unsere Stimmung auswirken, was daran liegt, dass die Hormone einen Einfluss auf den Serotoninspiegel im Gehirn haben und dieser stabilisiert bekanntlich das Wohlbefinden und kann das Gefühl von Glück auslösen. Besonders Frauen, die sich in ihrer Menopause befinden, leiden unter diesem Symptom, denn der Hormonhaushalt kann quasi verrückt spielen und der Östrogen-Anteil innerhalb kurzer Zeit spürbar sinken. Auch depressive Verstimmung und ein Verlust der Libido kann der Mangel mit sich bringen. Wir halten fest: Wenn euch auffällt, dass eure Gemütszustände über längere Zeit Achterbahn fahren, macht es durchaus Sinn, dem ganzen auf den Grund zu gehen und demnach den Hormonspiegel checken zu lassen. 

2. Haarausfall

Da das weibliche Geschlechtshormon die Haarwurzeln stimuliert, haben besonders Frauen in einem etwas fortgeschritteneren Alter mit dünner werdendem Haar oder sogar auffälligem Verlust der Strähnen zu kämpfen, was auch erklärt, warum Maßnahmen wie eine ausgiebige Pflege der Mähne oder Nahrungsergänzungsmittel manchmal nicht wie erhofft anschlagen. Zum Vergleich: Bei Schwangeren sprießt das Haar aufgrund einer erhöhten Produktion von Östrogen regelrecht und ihre Härchen gewinnen an Stärke.

3. Zyklusstörungen

Unerwartete Zwischenblutungen oder gar das Ausbleiben der Regelblutung können einem ehrlich gesagt ganz schön Angst machen, doch auch hier liegt die Ursache häufig bei unseren Hormonen. Mit diesen Symptomen haben es jüngere Frauen zu tun, doch auch dort ist es wichtig, den Östrogenmangel zu erkennen, da ein zu geringer Gehalt des Geschlechtshormones tatsächlich langfristig zur Unfruchtbarkeit führen kann, was wir selbstverständlich durch rechtzeitiges Eingreifen verhindern wollen.

4. Unreine Haut

Mitesser und Pickel gehören ganz klar zu unseren Feinden, die uns allerdings immer mal wieder beehren. Auslöser kann dafür der Hormonhaushalt sein, denn Östrogen beeinflusst auch die Talgproduktion: Je weniger des weiblichen Geschlechtshormons produziert wird, desto mehr dominiert das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Bei einem permanenten zu niedrigen Östrogenspiegel wird dieses Szenario zum Dauerzustand und wir schaffen es kaum, die Unreinheiten loszuwerden. Diese Tatsache erklärt auch, warum unsere Haut vor der Periode oftmals spießt und sich danach wieder – gefühlt von alleine – erholt und wir es wieder mit einem glatteren Teint zu tun haben.

5. Hitzewallungen

Ihr wacht mitten in der Nacht durchgeschwitzt auf oder im Büro überkommt euch wie aus dem Nichts die Wärme? Dann könnten diese unangenehmen Hitzewallungen darauf hinweisen, dass euer Östrogenspiegel zu niedrig ist. Der Grund: Das Wärmezentrum im Gehirn, welches die Körpertemperatur konstant hält, ist von Östrogen abhängig. Wenn der Wert abfällt, stellt das Nervensystem die Hautgefäße weit, um Wärme abzugeben und wir verspüren die Hitzewallungen. Euch sind einige der Symptome vertraut? Dann macht ein Check-up definitiv Sinn, denn in den meisten Fällen kann der Hormonhaushalt mit ein paar Tricks wieder reguliert werden und ihr seid um einige Beschwerden leichter... 🙏🏼

Verwendete Quellen: www.apotheken-umschau.de, www.focus-arztsuche.de

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