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Homeoffice: So kannst du weniger arbeiten, ohne dass dein Chef es merkt

Von Silvia am Montag, 22. Februar 2021 um 15:29 Uhr

Du möchtest den guten Eindruck bei deinem Vorgesetzten bewahren, aber trotzdem weniger arbeiten müssen? Dann verraten wir dir jetzt die cleversten Tricks, um es im Homeoffice möglich zu machen.

Überall lesen wir von der Work-Life-Balance, seit uns das Homeoffice infolge der inzwischen einjährigen Coronakrise fest im Griff hat. Immerhin ist unser Rückzugsort nun Schlaf-, Entspannungs-, und Arbeitsplatz zugleich – da müssen wir schon mal wieder unsere innere Mitte finden, um Esstisch, Bett und Schreibtisch nicht zu verwechseln. Doch was ist eigentlich mit unserer Work-Time-Balance? Denn ein wesentlicher Segen – oder eventuell auch Fluch – des Home-Workings ist die Freiheit, sich den Arbeitsalltag bis zu einem gewissen Grad selber einteilen zu dürfen. Wir verraten dir, wie du es dir zum Vorteil machst und mit welchen Tricks du im Homeoffice weniger arbeiten kannst, ohne dass dein Chef es merkt.

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1. Halte dich an die Standards deines Betriebs

Mehr Schein als Sein: Wer im Homeoffice weniger arbeiten, aber trotzdem beim Chef einen soliden bis guten Eindruck machen möchte, muss sich – wir möchten es eigentlich kaum aussprechen – an den Mitteln der Täuschung bedienen. Und das ist keine Hexerei, sondern geht es lediglich darum, deinem Vorgesetzten zu zeigen, dass du stets erreichbar und präsent bist. Das bedeutet: Halte deine Arbeitszeiten ein, indem du dich pünktlich morgens zum ersten Meeting anmeldest und erst zum offiziellen Arbeitsschluss deinen Feierabend ankündigst. Um das regelmäßige Checken deiner Mails kommst du nicht vorbei, denn sieht dein Boss, dass du auf seine Anfragen schnell und zuverlässig reagierst, wird er nicht bemerken oder ansatzweise ahnen, dass sein Lieblingsmitarbeiter die eine oder andere Tasse Kaffee genießt oder einen Auftrag mal etwas länger auf dem Tisch liegen lässt. Kleiner Tipp für Microsoft Teams: Aktualisiere regelmäßig dein Fenster, damit der als "online" gekennzeichnete Anzeigestatus sichtbar bleibt!

2. Plane dir selber Zeitpuffer ein

Je nachdem wie strukturiert ein Unternehmen ist, kann oder muss die Dauer der auszuführenden Aufgaben eintragen oder markiert werden. In diesem Fall kannst du vor Arbeitsbeginn mit einem neuen Auftrag von vorneherein für dich einen Zeitpuffer festlegen, um etwas entspannter in die Tasten hauen zu können. Nehmen wir mal an, du könntest etwas innerhalb von einer Stunde erledigen, dann gibst du im Planer eine halbe Stunde mehr ein oder teilst deinem Chef mit, dass du zwischendurch beispielsweise mit einer anderen arbeitstechnischen Kleinigkeit beschäftigt sein wirst (wobei dies normalerweise nicht der Rede wert wäre). Sind wir mal ehrlich, sich einen kleinen Vorsprung zu verschaffen, um nicht ins Schwitzen zu geraten, ist auch kein Verbrechen, oder?!

Ⓒ Foto von Vlada Karpovich von Pexels

3. Lege deinen Perfektionismus ab

Die Arbeitstiere, die am schnellsten unter einem Burnout leiden, weil sie bis in die Nacht an ihren Projekten sitzen, werden wahrscheinlich diesen Artikel kopfschüttelnd auf ihre Not-to-do-Liste packen. Dabei kann es Wunder bewirken den Drang nach Perfektionismus etwas runterzuschrauben, denn meist fühlen wir uns aufgrund unseres eigenen Ehrgeizes überarbeitet und sitzen deshalb tatsächlich länger am Schreibtisch. Deinem Vorgesetzten geht es aber schließlich vor allem darum, dass die Aufgaben abgearbeitet werden. Solange sich keine leichtsinnigen Fehler einschleichen und dein geleisteter Beitrag dem Standard entspricht, kannst du guten Gewissens den selbst aufgebauten Druck abfallen lassen und dabei ordentlich Zeit einsparen. Und wer weiß, am Ende arbeitest du auf diese Weise effektiver und schneller und wirst damit sogar zum Überflieger deines Teams!

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