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Laut Studie: Wenn ihr diese Fehler begeht, nehmt ihr im Schlaf zu

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 3. Juli 2019 um 11:58 Uhr

Zunehmen im Schlaf? Ja, das geht! Damit das allerdings nicht mehr passiert, verraten wir euch, welche Dinge dazu führen, dass sich während der Nacht lästige Pfunde an Bauch, Hüften und Po breitmachen...

Was gibt es Schöneres, als einen ausgiebigen und tiefen Schlaf? Wenn man dabei noch Abnehmen kann, könnte es doch gar nicht besser laufen. Doch genauso, wie man mit einigen Tricks im Schlaf die Pfunde purzeln lassen kann, geht es auch andersherum. Studien haben herausgefunden, dass einige Dinge dazu führen, dass man im Schlaf zunimmt. Doch wer will das schon, wenn der Sommerurlaub kurz bevorsteht und viele noch an ihrem Bikini-Body feilen. Damit sich der Schlaf also nicht mehr negativ auf eure Figur auswirkt, solltet ihr die folgenden Dinge unbedingt vermeiden.

1. Zu spät ins Bett gehen

Auch wenn die neue Netflix-Serie so gut ist und ihr am liebsten noch zwei weitere Folgen schauen wollt, solltet ihr darauf achten, nicht zu spät Schlafen zu gehen. Denn zu wenig Schlaf kann sich auf der Waage bemerkbar machen und zu ungeliebten Fettpölsterchen führen. Ihr glaubt uns nicht? Eine Studie der Universität von Pennsylvania hat die Gewichtsentwicklung von 225 Menschen kontrolliert. Während die eine Hälfte zehn Stunden Schlaf hatte, musste der andere Teil mit gerade einmal 4 Stunden Erholung zurechtkommen. Nach 18 Tagen fiel auf, dass die Langschläfer ihr Gewicht hielten, während die Kurzschläfer zugenommen haben. Allerdings ist dies auch kein Wunder, denn die Teilnehmer mit den kurzen Ruhezeiten hatten sechs Stunden mehr Zeit, um Essen und Snacks zu sich zu nehmen.

Nicht zuletzt spielen natürlich auch die Hormone eine wichtige Rolle. Bei Menschen, die weniger schlafen, schüttet der Körper weniger von dem appetitzügelnden Hormon Leptin aus, während Ghrelin, welches auch als Hungerhormon bekannt ist, verstärkt produziert wird. So verspürt ihr mehr Hunger – und dass sich eine erhöhte Kalorienzufuhr an Bauch, Hüfte und Po bemerkbar macht, brauchen wir euch wohl nicht näher zu erklären.

2. Künstliches Licht in der Nacht

Doch nicht nur zu wenig Schlaf kann sich auf das Gewichts auswirken, auch ein weiterer Faktor kann dazu führen, dass ihr im Schlaf zunehmt. Ob die Nachttischlampe oder der Laptop – auch wenn man es nicht vermutet, doch künstliches Licht in der Nacht spielt eine wichtige Rolle im Kampf um die Pfunde.

Dies hat nämlich eine Studie des amerikanischen National Institutes of Environmental Health Sciences herausgefunden, welche im Fachmagazin JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. Nach einer Untersuchung von 43.722 Frauen im Alter von 35 bis 74 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren haben die Forscher festgestellt, dass die Personen, die mit Licht schlafen, sehr viel eher zunehmen (um genau zu sein; die Wahrscheinlichkeit liegt circa 17 Prozent höher). Zwar können die Wissenschaftler nicht zu 100 Prozent sagen, was der Grund ist, doch es liegt nahe, dass der natürliche Tag-Nacht-Rythmus aus dem Gleichgewicht gerät und der Körper sich in der Schlafphase nicht optimal regenerieren kann. Gleichzeitig kann so auch wieder der Hormonhaushalt beeinflusst werden, sodass verstärkt Hungerhormone ausgeschüttet werden, da der Körper über Nacht nicht die Energie sammeln könnte, die er eigentlich benötigt.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Ein zu warmes Schlafzimmer

Die optimale Zimmertemperatur für einen erholsamen Schlaf liegt zwischen 15 und 19 Grad Celsius und eine Studie des University College London hat herausgefunden, dass die Fettverbrennung bei Temperaturen unter 18 Grad Celsius in der Wohnung deutlich angekurbelt wird. Gleichzeitig hat eine weitere britische Studie auch festgestellt, dass eine erhöhte Raumtemperatur ein Faktor bei der Gewichtszunahme ist, da der Körper weniger Energie dafür aufwenden muss, um sich warm zu halten. Wer also ein warmes Schlafzimmer bevorzugt, muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser Abnehm-Faktor wegfällt und sich lästige Pfunde eher breitmachen.

Doch es kommt ein weiterer Faktor hinzu, denn eine zu warme Raumtemperatur kann gleichzeitig den Schlaf stören, sodass auch hierbei wieder der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät und euer Körper vermehrt Energie, in Form von Kalorien, zu sich nehmen muss.

 

 

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