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Treppensteigen: Das passiert laut Studie, wenn du viele Stufen zurücklegst

Von Inga am Mittwoch, 5. Februar 2020 um 14:39 Uhr

Dass Treppensteigen gut für einen knackigen Po ist, wussten wir bereits, doch jetzt haben Forscher in einer Studie einen überraschenden Fund gemacht und weshalb du ab sofort häufiger die Treppe nehmen solltest, verraten wir jetzt…

Um einen Knackpo, wie den von Jennifer Lopez oder Emily Ratajkowski, zu erlangen, müssen wir nicht zwangsläufig jeden Tag das Gym besuchen, sondern können ganz einfach vermehrt die Treppe nehmen. Wie viele Stufen wir pro Tag zurücklegen müssen, um einen straffen Hintern zu erlangen, haben wir bereits verraten, doch wie Forscher nun herausfanden, gibt es noch weitere Argumente, die für das häufige Treppensteigen sprechen. Wissenschaftler machten in ihrer Studie jetzt nämlich eine verblüffende Entdeckung und stellten einen Zusammenhang zwischen dem Stufen steigen und dem Alter unseres Gehirns fest, den wir uns niemals hätten erträumen können. Warum du ab sofort nicht mehr den Aufzug nehmen solltest und was bei der Studie herauskam, verraten wir jetzt…

Darum solltest du ab sofort häufiger die Treppe nehmen

Den meisten Menschen fällt die Entscheidung nicht sonderlich schwer, wenn sie die Wahl zwischen dem Aufzug, einer Rolltreppe oder einer ganz normalen Treppe haben – gerade Letztere wird eher selten in Erwägung gezogen, stattdessen entscheidet man sich nur allzu gerne für die bequemere Varianten. Damit sollte ab sofort aber besser Schluss sein, wenn man fit und jung genug ist, denn nicht nur können wir dadurch täglich einige Kalorien zusätzlich verbrennen und schneller zu einem straffen Hintern gelangen (und zwar ganz ohne Fitnessstudio), auch hat das Treppensteigen einen verjüngenden Effekt – und zwar für unser Gehirn. Zu dieser Erkenntnis kamen jetzt Wissenschaftler der Concordia Universität in Montreal aufgrund einer Studie, die im "Neurobiology of Aging" veröffentlicht wurde. Hierfür wurden die Gehirne von 331 Teilnehmern zwischen 19 und 79 Jahren mittels Magnetresonanztomografie (MRI) untersucht. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Um das Alter eines Gehirns festzustellen, wird die Masse an grauer Substanz gemessen – je älter wir werden, desto mehr werden graue Zellen abgebaut. Das Überraschende: Bei der Studie kam heraus, dass im Schnitt mit jeder Stufe, die die Probanden pro Tag tätigten, das Gehirn mehr graue Substanz aufwies. Genau genommen so viel, dass es etwa 0,58 Jahren entsprach. Das bedeutet, dass das Gehirn mit jeder (!) täglich zurückgelegten Stufe etwa um ein halbes Jahr verjüngt wird. Somit können wir also nicht nur unseren Körper und die Muskeln jung und fit halten, sondern auch unsere Hirnaktivität und schlagen somit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wenn wir ab sofort die Wahl zwischen Aufzug und Treppe haben, wissen wir also, für was wir uns entscheiden. 😉

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