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Zahnbürste: Diese ekligen Dinge passieren, wenn ihr sie zu selten wechselt

Von Jenny am Donnerstag, 24. Oktober 2019 um 15:01 Uhr

Wenn wir einen Hygieneartikel tagtäglich immer wieder benutzen und zu selten wechseln, kann das ganz schön eklige Folgen haben. Welche das genau sind, wenn wir unsere Zahnbürste länger verwenden, als wir es eigentlich sollten, verraten wir euch jetzt. 

Wenn wir einen Hygieneartikel wirklich jeden Tag verwenden – und das oftmals mehrfach – dann ist es unsere Zahnbürste. Denn damit unsere Beißer gesund und strahlend weiß bleiben, ist die tägliche Mundhygiene das A und O. Dabei gerät oftmals in Vergessenheit, dass unsere Zähne nicht nur einer routinierten Reinigung bedürfen, sondern auch das Gerät, mit dem wir diese bürsten, regelmäßig ausgewechselt werden muss. Experten raten dazu, den Pflegeartikel mindestens alle drei Monate auszuwechseln – bei hohem Verschleiß selbstverständlich häufiger. Wir versprechen euch, wenn ihr den stetigen Wechsel bislang nicht für notwendig gehalten habt, tut ihr es spätestens, nachdem wir euch die ekligen Folgen erklärt haben, die passieren, wenn ihr eure Zahnbürste zu selten gegen ein neues Modell austauscht.

1. Es bilden sich Keime

Nicht ohne Grund empfehlen Ärzte und Experten, unsere Zahnbürste alle zwei bis drei Monate gegen eine neue einzutauschen. Denn tatsächlich bilden die Essensreste, die wir zwischen unseren Zähnen mit dem Hygieneartikel entfernen, die Grundlage für die Entstehung von Keimen. Wer seine Zahnbürste allerdings ordentlich unter fließendem Wasser abspült und sie anschließend senkrecht zum Trocknen aufbewahrt, braucht nichts Schlimmes zu befürchten, denn Mundbakterien überleben nur im feuchten Umfeld. Trotzdem sollte die Bürste nach acht bis zwölf Wochen in den Mülleimer wandern... 

2. Ihr steckt euch selbst an

Was zunächst etwas komisch klingen mag, ist eigentlich ganz logisch. Gerade wenn wir an einer Erkältung gelitten haben oder eine Infektion im Mundraum hatten, sollte die Zahnbürste anschließend ausgetauscht werden. Andernfalls können zurückgebliebene Bakterien, die am Borstenkopf haften, nämlich dafür sorgen, dass wir uns erneut durch unsere eigenen Viren infizieren und noch einmal erkranken. Eine frische Zahnbürste kann dieser Misere den Riegel vorschieben.

3. Sie sieht aus, als hätten wir mit ihr den Boden geschrubbt

Zahnbürsten gibt es in den verschiedensten Härtegraden. Gerade wer empfindliche Zähne und Zahnfleisch hat, sollte auf ein besonders weiches Modell zurückgreifen. Zudem steht außer Frage: Egal wie weich oder hart die Borsten sind, mit der Zeit verformen sich diese, stehen nach außen ab und werden platt gedrückt. Dass unsere Zahnbürste also über kurz oder lang aussieht, als hätten wir mit ihr den Boden und nicht unsere Beißer geschrubbt, finden wir wenig appetitlich. 😟

4. Plaque lässt sich schlechter entfernen

Wie gerade erwähnt, leiden die Borsten unserer Zahnbürste unter der Abnutzung und verlieren mit der Zeit an Stabilität. Aber nicht nur optisch, kann genau das zum Problem werden, auch für unsere Zähne bringt es einen negativen Effekt mit sich. Die verbogenen Borsten können nämlich in dieser Form Plaque und Essensreste nur noch schlecht bis gar nicht mehr entfernen und auch die Ecken und Winkel werden bei der täglichen Mundhygiene nicht mehr vernünftig gereinigt.

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