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Besenreiser entfernen: Das sind die besten Methoden

Von Kim.Kraft am Dienstag, 1. September 2020 um 18:10 Uhr

Kleine sichtbare Äderchen an den Beinen sind unheimlich nervig für viele Frauen und machen kurze Röcke zu einer echten Qual. Mit welchen Methoden und Produkten ihr Besenreisern ein Ende bereitet, verraten wir euch hier. 

Es könnte alles so locker leicht sein, wenn da diese blöden Äderchen nicht wären, die sich unschön durch die Haut abzeichnen – als hätten wir mit Cellulite nicht schon genug zu tun! Und hilfreich ist es definitiv nicht, dass man überall, von Zeitschriften über den Fernseher bis hin zur Straße, scheinbar perfekte Beine sieht. Models wie Adriana Lima und Co. stellen ihre unendlich langen, gebräunten und trainierten Beine regelmäßig zur Schau und rocken so jedes kurze Kleid. Für einige Frauen sind diese Bilder eine echte Qual, denn für sie ist an so einen Auftritt schlichtweg nicht zu denken: Knapp 60 Prozent der Frauen (und Männer zwischen 20 und 29) sind nämlich von Besenreisern betroffen. Zum Glück ist dieser Umstand nur in den wenigsten Fällen eine Krankheit, für die meisten ist es aber trotzdem ein großes ästhetisches und kosmetisches Problem. Was wirklich der Grund für Besenreiser ist, wie sie entstehen, ob sie gefährlich sind und natürlich, wie die sichtbaren Venen bekämpft werden können, verraten wir euch nun ausführlich. 

Was sind Besenreiser eigentlich?

Besenreiser sind nicht zu verwechseln mit Krampfadern – diese sind nämlich tatsächlich medizinisch gefährlich. Es handelt sich hingegen um kleinste, erweiterte Hautvenen, die mit ihren Verästelungen violett oder blau durch die Haut schimmern. Diese Venen liegen direkt in der Oberhaut und sind dadurch sichtbar, dabei treten sie netz- oder fächerförmig auf. Besenreiser sind allerdings eine Form von Krampfadern. Von Weitem sehen sie häufig wie ein blauer Fleck aus, von Näherem sieht man die feinen Äderchen – ihren Namen haben sie aufgrund ihres Aussehen, denn sie erinnern an einen Reisigbesen.

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Symptome: Bereiten Besenreiser Beschwerden?

Besenreiser treten vor allem an den Beinen auf. Vorwiegend an der Außenseite der Oberschenkel, oberhalb der Kniebeuge, aber auch an der Innenseite der Unterschenkel werdet ihr sie sehen. Dort erscheinen die Besenreiser als rötliche bis bläuliche feine Äderchen, die durch die Haut schimmern. Beschwerden werdet ihr in den allermeisten Fällen keine haben. Lediglich, wenn die Besenreiser großflächig auftreten, kann es an der betreffenden Hautstelle zu Überwärmung und leichten Schmerzen kommen.

Wie gefährlich sind Besenreiser?

Normalerweise gelten Besenreiser als ungefährlich. Allerdings solltet ihr aufpassen, denn wenn eure Beine anfällig für diese Venenerkrankung sind, dann erhöht sich auch das Risiko der Bildung von Krampfadern und diese können durchaus gesundheitliche Probleme bereiten und sollten dann auch bei einem Venenspezialisten entfernt werden. Behaltet diese Problemzone also immer im Blick und beobachtet diese nach sichtbaren Veränderungen. 

Wie bekommt man Besenreiser?

Wie oft haben wir schon etwas über das Bindegewebe gehört. Und wie oft haben diejenigen unter uns mit einem schwachen Bindegewebe – welches unter anderem eben auch für Cellulite verantwortlich ist – dieses verflucht? Genau dieses Bindegewebe ist auch für die Besenreiser verantwortlich. Am häufigsten finden wir die feinen blauen Äderchen an den Beinen, aber auch das Gesicht kann teilweise betroffen sein. Hier treten sie aber meistens nur vereinzelt auf. Ob man Besenreiser bekommt oder nicht, liegt vor allem in der genetischen Veranlagung. Aber auch eine ungesunde Lebensweise (viel Alkohol und Nikotin), hormonelle Veränderungen, Übergewicht und wenig Bewegung sowie eine Stauung im Venensystem können Risikofaktoren für die Bildung von Besenreisern sein. Eine gesunde Ernährung sowie regelmäßig Sport können beispielsweise Präventivmaßnahmen im Kampf gegen die sichtbaren Äderchen sein.

Die sichtbaren Äderchen in der Oberhaut unserer Beine entstehen dadurch, dass permanent erhöhter Druck auf den Venen liegt. Dies kann auch passieren, wenn man viel liegt, hockt, seine Beine übereinanderschlägt oder lange am Schreibtisch sitzt. Durch diesen permanent erhöhten Druck verlieren die Adern ihre Elastizität und weiten sich. Als rot-bläulich geschlängelte Gefäßstrukturen werden sie dann sichtbar, weil Blut in diesen ausgeleierten Venen versackt und nicht weiterfließt. 

Verursachen Skinny Jeans Besenreiser?

Ja, ihr habt richtig gelesen! Unsere Lieblingsjeans kann zu Besenreisern führen, denn durch den engen Sitz der Hose, können die Nerven in den Beinen regelrecht abgedrückt werden. Wenn ihr also ohnehin schon zu den sichtbaren Äderchen neigt, kann der Effekt so weiter verschlimmert werden. Auch Rückenschmerzen und Haltungsschäden können Folgen von zu engen Jeans sein – also achtet beim Kauf unbedingt darauf, dass das Modell richtig sitzt, ihr genügend Bewegungsfreiheit habt und die Hose einen hohen Stretchanteil besitzt. Dann könnt ihr trotzdem eure Kurven mit dem Lieblingspiece in Szene setzen!

Sind auch Langstreckenflüge Ursache von Besenreisern?

Gerade wenn die Urlaubszeit beginnt, lohnt sich übrigens die Investition in medizinische Stützstrümpfe und Co., da insbesondere das Sitzen und wenig Bewegung auf langen Reisestrecken Besenreiser und Durchblutungsstörungen bedingt. Bei Langstreckenflügen kommt außerdem noch die trockene Luft hinzu, aufgrund der sich die Venenwände sowie die Gefäße weiten und die Durchblutung erschwert wird. Worauf ihr beim Flug deshalb unbedingt achten solltet? Nehmt ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser zu euch, steht ab und zu auf und bewegt eure Beine und Knöchel. Zudem tragt ihr bestenfalls weite, entspannte Kleidung, sodass das Risiko einer Thrombose sowie weiterer Besenreisern vermindert wird. Im Nachhinein kann dann eine Massage mit Rosskastanien-Creme, die bei Amazon bereits für knapp 9 Euro zu kaufen ist und das Müdigkeitsgefühl in den Beinen verringert, wahre Wunder bewirken und extrem wohltuend sein.

Besenreiser durch eine Schwangerschaft?

Nicht nur durch die falschen Klamotten oder Fehlbelastungen kann die Bildung von Besenreisern gefördert werden, auch eine Schwangerschaft kann zu diesem Venenleiden führen. Die hormonellen Veränderungen sowie die Zunahme des Gewichts in Kombination mit genetischen Veranlagungen belasten die untere Körperhälfte sehr, sodass sich die Beinvenen weiten. Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung können die Bildung der bläulichen Äderchen ein wenig vorbeugen. Könnt ihr bereits eine Venenschwäche an euren Unter- oder Oberschenkeln erkennen, ist die Sklerotherapie (eine Verödung der geweiteten Blutgefäße) die wohl schonendste Behandlung in der Schwangerschaft. Auch bei Krampfadern funktioniert diese Behandlung, die im Folgenden genauer erklärt wird.

Besenreiser: Wie bekommt man sie weg?

Ihr leidet unter Besenreisern? Von alleine werden sie auf keinen Fall verschwinden. Vorsichtshalber solltet ihr mit diesem Problem zu einem medizinischen Experten gehen, denn nur durch eine Untersuchung kann festgestellt werden, ob es sich bei euch um ein rein ästhetisches Problem handelt oder ob ihr vielleicht von einer tieferliegenden Venenkrankheit, die das Risiko von Krampfadern erhöhen kann, betroffen seid. Dafür wird sich der Arzt mithilfe eines speziellen Ultraschallgerätes die Venen genauer anschauen. Venenspezialisten haben die neusten Erkenntnisse und wissen nach einer genauen Analyse eurer Venenstruktur, welche Behandlungsmethode die Beste für jeden Einzelnen ist.

Können schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen werden und zieren eure Beine wirklich nur Besenreiser, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten und chirurgische Eingriffe, diese entfernen zu lassen. Ob Lasertherapie, Verödung oder die Entfernung mittels Radiowellen – wie verraten euch, welche Therapien es gibt, wie sie funktionieren und ob sie etwas bringen.


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Besenreiser Veröden

In der Fachsprache "Sklerosierung" genannt, ist diese Methode die wohl verbreitetste. Es handelt sich dabei um eine Behandlung, bei der in die winzigen Venen ein Mittel gespritzt wird, welches die Venen verödet. Dieses Mittel verklebt die Wände der Venen und sorgt somit dafür, dass sie nicht mehr durchblutet werden. Der Körper baut sie dann langsam ab und nach einigen Wochen verblassen sie und sind nicht mehr sichtbar. Bei dieser Behandlungsmethode muss der Patient für einige Tage vom Arzt verordnete Kompressionsstrümpfe tragen und die Sonne bzw. das Solarium meiden. Andernfalls kann es, durch eine Reaktion des Mittels in Verbindung mit der Sonne, zu einer bräunlichen Verfärbung der Haut an dieser Stelle kommen. Die Behandlung muss mehrere Male durchgeführt werden, da das Ergebnis sich häufig erst nach mehreren Sitzungen einstellt und man so mehr Besenreiser veröden kann, als nach nur einer Behandlung. Direkt nach dem Treatment sind blaue Flecken keine Seltenheit, erst nach einigen Wochen ist das endgültige Ergebnis sichtbar. Pro Sitzung und je nach Befundgröße kann man mit Kosten von 50 bis 200 Euro rechnen, die die gesetzliche Krankenkassen in den meisten Fällen nicht übernehmen. Kleiner Tipp: Auch bei Krampfadern ist diese Therapie eine wirksame Behandlungsmethode.

Microschaum

Diese Behandlung ist dem Veröden durch Spritzen ähnlich. Das Mittel, welches hier verwendet wird, kommt bloß in einer speziellen Schaumform daher. Sowohl die Erfolgsrate als auch die möglichen Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei den Spritzen. Die Behandlung mit Schaum ist von den deutschen Behörden bei kleineren Besenreisern nicht zugelassen. Daher wird der Schaum hautsächlich bei größeren Krampfadern verwendet. Im Rahmen der Therapiefreiheit des Arztes kann sie aber als Off-Label-Anwendung durchgeführt werden. Hier ist mit ganz ähnlichen Kosten pro Sitzung zu rechnen, wie bei der klassischen "Sklerosierung" mit der Spritze.

Lasern

Eine weitere Methode ist das Lasern. Die Energie des Lasers verödet die Venen von außen. Diese Methode eignet sich besonders für sehr feine Äderchen. Narben werden bei dieser Behandlung nicht hinterlassen, allerdings kann es zu Pigmentveränderungen kommen. Auch bei dieser Behandlungsmethode muss der Patient mehrere Termine einplanen und im Anschluss Kompressionsstrümpfe tragen. Oftmals wird das Lasern auch mit dem Veröden durch Spritzen kombiniert, um den bestmöglichen Erfolg zu garantieren und auf jeden Besenreiser, je nach seiner Begebenheit, speziell reagieren und ihn behandeln zu können. Die Kosten für eine Lasertherapie belaufen sich pro Sitzung zwischen 75 und 200 Euro.

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Behandlung mit Radiowellen, Strom oder Licht

Diese Methoden werden neben der Verödung via Laser oder Spritze zwar häufig als Option genannt, allerdings sind sie nicht zu empfehlen, da die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist.

Blutegelbehandlung als Naturheilkunde

Wir geben zu, die Vorstellung von Blutegeln, die uns aussaugen, finden wir fast noch schlimmer, als die kleinen Einstiche einer Spritze, aber vielleicht will der ein oder andere von euch erst einmal die "natürlichste" Variante ausprobieren. Bei dieser Art der Therapie werden Blutegel in die Nähe der Besenreiser gesetzt. Während sie das Blut aussaugen, scheiden sie gerinnungs- und entzündungshemmende Stoffe aus, die die Äderchen nach knapp einer halben Stunde Behandlung kaum mehr sichtbar hinterlassen. Die Egel fallen übrigens selbst ab, wenn sie sich vollgesaugt haben, was etwa nach 30 Minuten der Fall ist. Ein sehr großer Nachteil dieser Methode ist, dass sich die geweiteten Adern leider recht schnell wieder mit Blut füllen können und die Besenreiser so wieder zurückkommen.

Wo lasse ich die Behandlung durchführen?

Um sich allgemein erst einmal zu informieren und die Lage abzuklären, ist ein Besuch beim eigenen Hautarzt ratsam. Euer Arzt kennt euch hoffentlich gut und ihr habt ein solides Vertrauensverhältnis zu ihm aufgebaut. Viele Hautärzte bieten die Behandlung von Besenreisern in den eigenen Praxisräumen an oder kennen zumindest eine Kollegin oder einen Kollegen, der Experte auf diesem Gebiet ist und in dessen Hände sie sich begeben können. Die Venenspezialisten findet man auch unter dem Namen "Phlebologie". 


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Besenreiser: DIESE Dinge können wir selbst dagegen tun

Gerade im Sommer sollen die Beine im besten Licht präsentiert werden und da sind Besenreiser das Letzte, was man möchte. Wer allerdings keine Behandlung beim Arzt vorzieht, kann auch etwas von Zuhause tun. Ob Technik, Kosmetik, Ernährung oder Sport – wir haben einige Methoden, Treatments und Übungen ausgemacht und verraten euch, was sie wirklich bringen:

Ultraschallgeräte: Was bringen diese Gadgets wirklich?

Auf Amazon gibt es eine riesige Auswahl von Ultraschallgeräten, wie dem Treatment mit jeweils 8 individuell wählbaren Intensitätsstufen für alle Hauttypen von UltraMed, welches ihr für circa 249 Euro nachshoppen könnt, die nicht nur die Milderung von Falten, Cellulite und Hautunreinheiten versprechen, sondern auch lästigen Besenreisern den Kampf ansagen. Doch wie funktionieren diese Gadgets eigentlich? Die Wirkungsweisen eines kosmetischen Ultraschallgeräts können in drei Kategorien unterteilt werden:

  1. Mechanische Wirkung: Bei der Verwendung dieses Gadgets kommt es zu Vibrationen, die zu abwechselnder An- und Entspannung des Gewebes führen und dank denen auch tiefe Schichten des Bindegewebes erreicht werden. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Haut erneuert sich in regelmäßigeren und kürzeren Abständen. 
  2. Thermische Wirkung: Gleichzeitig bedient sich dieses Treatment an der Tiefenwärme, die – bei regelmäßiger Anwendung – die Produktion von Kollagen und Elastin anregt. Diese körpereigenen Produkte sind ebenfalls für die Zellerneuerung zuständig und sorgen für ein widerstandsfähigeres Gewebe.
  3. Unterstützende Wirkung: Außerdem kann die Nutzung eines Ultraschallgeräts die Aufnahmefähigkeit der Haut verbessern. Durch die Vibration beziehungsweise das Hin- und Herbewegen der Zellzwischenräume können Treatments, wie die Ringelblumensalbe von Enzborn, sehr viel besser bis in die tiefen Hautschichten gelangen und ihre optimale Wirkung entfalten.
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Cremes, die gegen Besenreiser helfen

Wer bei seinen Besenreisern selbst Hand anlegen will, der kann das ganz einfach mit verschiedenen Cremes tun. Hierfür eignet sich beispielsweise die Rosskastanien-Weinlaub-Creme, die dank Getreidekeim-, Jojoba-, und Avocadoöl nicht nur eine wohltuende Wirkung gegen müde und schwere Beine hat, sondern auch die Gefäße und Venen schützt und dafür sorgt, dass diese gut durchblutet werden. Rosskastanien sollen übrigens – durch den enthaltenen Wirkstoff Aescin – ebenfalls Abhilfe schaffen und das Ausströmen von Flüssigkeit ins Gewebe verringern – auch bei Wassereinlagerungen in den Beinen soll die Pflanze Linderung verschaffen. Diese Methode stellt zwar keine komplette Entfernung der Besenreiser in Aussicht, die Rosskastanien-Creme kann aber eine leichte Besserung bewirken. Wer das Produkt von Sanct Bernhard testen will, der findet es bei Amazon für gerade einmal ca. 9 Euro.

Noch ein echter Bestseller, der sogar rein natürlich ist und ebenfalls die Durchblutung der Beine und auch die Venen stärkt, ist die Ringelblumensalbe von Enzborn für ca. 8 Euro. Diese wirkt nämlich nicht nur entzündungshemmend und lässt Schwellungen zurückgehen, sondern repariert auch geschädigtes Gewebe. Wer sie an betroffenen Stellen anwenden will, sollte deshalb diese Bereiche großzügig in kreisenden Bewegungen einreiben. Gerade am Abend bietet es sich an die Lotion anzuwenden, da sie sehr ergiebig ist. Allerdings sollte euch bewusst sein, dass, auch wenn das Produkt Besserung verspricht, es keiner operativen Entfernung dieser gleichkommt. Ein kleiner Tipp: Die Ringelblumensalbe sagt auch rauen Händen den Kampf an.

Wer neben dem schmerzenden Gefühl in den Beinen auch die Sichtbarkeit der Besenreiser reduzieren will, der kann das mit dem pflegenden Balsam von Allgäuer Latschen Kiefer tun. Die Lotion enthält ebenfalls Jojobaöl, Rosskastanie und Weinlaubextrakt zu Linderung der schmerzenden Beine. Zusätzlich soll hier aber insbesondere Kollagen dafür sorgen, dass die Besenreiser nach regelmäßiger Anwendung verblassen. Achtet darauf, dass ihr die Creme regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg anwendet. Für ca. 16 Euro bekommt ihr diese Salbe bei Amazon.

Die Produkte in der Übersicht: 

  1. Rosskastanien-Weinlaub Creme für müde und schwere Beine von Sanct Bernard für ca. 8 Euro
  2. Ringelblumensalbe für eine verbesserte Durchblutung und als Abhilfe gegen Schwellungen und Entzündungen von Kerbl für ca. 8 Euro
  3. Pflegendes Balsam gegen Besenreiser und zur Linderung schmerzender Waden von Allgäuer Latschen Kiefer für ca. 16 Euro

Was bringen Tabletten gegen Besenreiser?

Neben all diesen äußerlichen Anwendungen lassen sich Besenreiser zusätzlich auch noch von innen bekämpfen, und zwar mit speziellen Medikamenten, wie die Venentabletten mit Rosskastaniensamen-Trockenextrakt von STADA, die ihr bei Amazon schon für ca. 20 Euro kaufen könnt. Diese Mittel enthalten, wie auch die Salben, pflanzliche Extrakte, wie beispielsweise Rosskastaniensamen oder Weinblätter, die Entzündungen und Schmerzen lindern, die Schwellungen reduzieren und die Durchlässigkeit der Blutgefäße verbessern können. Bevor ihr diese Tabletten allerdings zu euch nehmt, solltet ihr dies mit eurem Hausarzt besprechen, denn ihre Wirkungsweise kann unter nicht professioneller Aufsicht unvorhersehbare Folgen für den Körper mit sich bringen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Hausmittel: Oma's Tipps und Tricks

Wie bei jedem anderen Problemchen, gibt es auch gegen Besenreiser Hausmittelchen aus Großmutters Heimapotheke. Für all jene, die von einem Besuch beim Arzt absehen wollen oder einfach auf die Natur vertrauen, die können unreife Tomaten beziehungsweise keimende Kartoffeln zur äußeren Anwendung verwenden. Um deren Reifeprozess voranzutreiben, wird das Alkaloid Solanin in dem Gemüse und der Knolle produziert, welches bei äußerer Anwendung – vom Verzehr wird abgeraten – Hautprobleme lindern kann. Gegen Besenreiser legt ihr Scheiben auf die betroffenen Stellen und lasst das natürliche Gift für drei Minuten einwirken, bevor ihr es wieder entfernt und eure Haut eincremt. Nach zwei Wochen sind die ersten Ergebnisse dank dieser wirksamen Hausmittel zu sehen.

Ein weiterer Tipp aus dem Hausmittel-SOS-Handbuch ist Apfelessig, dieser sagt durch seine durchblutungsfördernden Eigenschaften den Besenreisern den Kampf an. Mit einem Wattebausch tupft ihr den Essig drei Mal täglich auf die betroffene Stelle und bereits nach vier Wochen könnt ihr die ersten Ergebnisse erwarten.

Übungen, um die Venen fit zu halten

Mit einigen Sportübungen könnt ihr den bösen Besenreissern vorbeugen, sie aber leider nicht nachträglich wegtrainieren. Hier sind die besten Übungen, die eure Beine besser durchbluten und so vor den Äderchen schützen:

  1. Legt euch auf den Rücken – am besten auf eine Matte oder auf den Boden, damit ihr einen geraden Rücken habt – hebt dann eure Beine in die Lust und streckt und winkelt eure Füße abwechselnd an.
  2. Das klassische Fahrradfahren, einfach wieder auf den Rücken legen, Beine in die Luft und mit den Beinen die typischen Bewegungen wie beim Fahrradfahren nachmachen.
  3. Auch gut für die Wadenmuskulatur – aber in diesem Fall besonders für die Venen – ist es, wenn ihr eure Füße abrollt. Das heißt, ihr stellt euch hin und hebt erst die Zehenspitzen an und dann rollt ihr über den Fuß ab und stellt euch auf die Zehenspitzen. Kleiner Tipp: Haltet euch ruhig fest, sonst seid ihr zu sehr auf euer Gleichgewicht konzentriert und nicht so sehr auf die Übung. Absolutes Plus bei dieser Übung: Man kann sie einfach überall machen! Egal, ob beim Warten in der Supermarktschlange, beim Zähneputzen oder beim Stehen am Herd.
  4. Auch Dehnübungen für eure Beine sind immer sehr gut, um die Durchblutung eurer Beine anzuregen und euren Venen so etwas Gutes zu tun. Hier könnt ihr beispielsweise die Klassiker machen, wie etwa das Dehnen eures vorderen Oberschenkels durch das "in den Hintern treten" oder die Rückseite des Beines dehnen, indem ihr euren Fuß auf einen Stuhl oder Ähnliches stellt und die Fußspitzen zu euch heranzieht.
  5. Während der Arbeit am Schreibtisch – egal ob Zuhause oder im Büro – könnt ihr ebenfalls effektiv gegen Besenreiser ankämpfen. In dem ihr eure Fußgelenke regelmäßig in beide Richtungen kreist oder auch im Wechsel anzieht und streckt, wird die Durchblutung im Bereich der Wadenmuskulatur aktiviert.

Neben den Sportübungen solltet ihr außerdem Schuhe mit Absätzen meiden. Setzt stattdessen auf eure Sneaker. Ein weiterer Trick, sind Wechselduschen. Spült eure Beine nach dem Duschen daher abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser ab. Schwimmen ist daher auch eine gute Vorbeugungsmaßnahme im Kampf gegen die Besenreiser. Gleichzeitig könnt ihr auch mithilfe von ausgiebigen Massagen mit einer herkömmlichen Körperbürste mit natürlichen Borsten die Blutzirkulation in den Beinen anregen. Regelmäßige Treatments und Besenreiser können sich nicht mehr ganz so leicht bilden.

Bis dahin: Camouflage-Make-Up!

Für diejenigen, die auf ihre Behandlung noch warten und in der Zwischenzeit trotzdem nicht auf kurze Röcke und Co. verzichten wollen, oder für diejenigen, die nur einen kleinen Bereich haben, wo sich die Äderchen zeigen, für die ist Camouflage-Make-up die perfekte Lösung. Dieses enthält 50 Prozent mehr Farbpigmente als herkömmliche Foundations und wird auf Öl- und Wachs-Basis hergestellt, wodurch es wasser- und abriebfest ist. Die Farbe für den eigenen Hautton muss oftmals angemischt werden. Dann ist es ratsam, einen Hautton mit Grünpigmenten anzumischen, da diese, als Gegenfarbe zu rot, die bläulich-rote Farbe der Besenreiser am besten kaschiert. 

 

Besenreiser im Gesicht? Ursache und was man dagegen tun kann!

Nicht nur an den Beinen können sich Besenreiser bemerkbar machen, auch im Gesicht können sich die feinen Äderchen ausbreiten – bekannt unter dem Begriff Couperose. Grund dafür sind Stress, Bluthochdruck, zu viel Sonne, hohe Temperaturschwankungen zwischen warm und kalt oder anstrengende körperliche Aktivitäten. Ein Wundermittel gibt es dagegen nicht, doch mit speziellen Cremes, die Wirkstoffe wie Niacinamid, Süßholzwurzelextrakt, Ergothionein oder Panthenol enthalten, kann die Haut beruhigt und die Rötungen gemildert werden. Diese Tagespflege von Revium (über Amazon ca. 12 Euro) kann helfen!

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