Gesichtsmasken: Produkte für Feuchtigkeit, gegen Unreinheiten und Co.

Gesichtsmasken: Produkte für Feuchtigkeit, gegen Unreinheiten und Co.

Neben der alltäglichen Beauty-Routine, bestehend aus Serum, Creme und Sonnenschutz, wollen wir unserer Haut zwischendurch natürlich auch eine Extraportion Pflege gönnen. Und das funktioniert vor allem mithilfe von speziellen Gesichtsmasken …

Das Thema Hautpflege begleitet die meisten von uns allgegenwärtig. Ob nun morgens vor dem Badezimmerspiegel, zwischendurch, um den Sonnenschutz aufzufrischen und den Teint somit vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen, oder abends, um das Gesicht von all dem Schmutz des Tages zu befreien und die Haut auf die Nacht vorzubereiten. Begrifflichkeiten wie Toner, Moisturizer, Serum, Emulsion oder LSF sind daher auch nichts Neues für uns.

Ebenso wenig Gesichtsmasken. Diese kommen zwar nicht jeden Tag zum Einsatz, doch gerade wenn unsere Haut eine Extraportion Pflege benötigt, sind die Intensiv-Treatments der Retter in der Not. Egal ob für mehr Feuchtigkeit, gegen Unreinheiten oder um Falten aufzupolstern – es gibt zahlreiche Gesichtsmasken und alle Infos zu dem beliebten Hautpflege-Produkt sowie Tipps und Tricks für eine optimale Anwendung und welches das perfekte Treatment für euren Hauttypen ist, findet ihr hier.

Gesichtsmasken: Alle Infos zu dem Hautpflegeprodukt

Die Tagespflege ist dafür da, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, ein Vitamin C-Serum soll den Teint mithilfe von Antioxidantien verfeinern und zum Strahlen bringen, ein Lichtschutzfaktor schützt vor UV-Strahlen, aber was können Gesichtsmasken? Natürlich lässt sich das nicht pauschal sagen, schließlich sind viele Gesichtsmasken dank ihrer speziellen Inhaltsstoffe so ausgelegt, dass sie auf ein spezielles Hautproblem abgestimmt sind. So findet ihr Produkte, die einen Anti-Aging-Effekt auf den Teint haben, Pigmentflecken mindern können, der Haut Feuchtigkeit spenden und die Poren reinigen und somit Mitesser, Pickel und Co. vorbeugen können. 

Dabei sollte eine Gesichtsmaske allerdings niemals als ein Ersatz für eine herkömmliche Creme oder ein Serum herhalten, sondern viel eher als Ergänzung der Hautpflege-Routine gesehen werden. Indem ihr ein solches Treatment nicht nur kurz in den Teint einmassiert, sondern für mindestens 15 Minuten einwirken lasst, erlebt die Haut so ab und zu eine Intensiv-Kur mit essenziellen Wirkstoffen wie Hyaluronsäure, Vitamin C und/oder E, Q10, Heilerde oder Aktivkohle. Dank der langen Einwirkzeit hat das größte Organ des Körpers so mehr Zeit, das aufgetragene Produkt aufzunehmen. Bevor ihr die Gesichtsmaske jedoch auftragt, solltet ihr das Gesicht reinigen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Treatments optimal in den Teint einziehen können. 

© iStock/MStudioImages

Diese unterschiedlichen Gesichtsmasken gibt es

Allerdings ist der Begriff Gesichtsmasken sehr allgemein und beschreibt eher eine Kategorie. Unter diesem Dach befinden sich nämlich noch zahlreiche unterschiedliche Produkte. Hier findet ihr einen kleinen Überblick sämtlicher Gesichtsmasken-Typen:

  1. Tuchmasken: Tuchmasken oder auch als Sheet-Masken bekannt, erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Jedoch ist das auch kein Wunder, schließlich ist die Handhabung mit diesen Produkten ganz einfach. Die in einen Wirkstoff-Cocktail getränkte Gesichtsmaske aus Fließ passt sich den Konturen des Gesichtes ideal an, kann dort für einen gewissen Zeitraum einwirken und schließlich ohne große Schmiererei vom Gesicht abgenommen werden. Unser Tipp: die zellerneuernde Tuchmaske mit fermentiertem Kokosextrakt, Hyaluronsäure, einem Aminosäurenkomplex, Q10, Panthenol und Vitamin E von LediBelle (über den GRAZIA Shop ca. 14 Euro).
  2. Peel-off-Gesichtsmasken: Wie der Name bereits erahnen lässt, können wir Peel-off-Masken nach der Einwirkzeit ganz einfach von unserem Gesicht abziehen. Das zu Anfang noch flüssige Gel trocknet an der Luft schließlich aus und bildet einen Film auf der Haut. Beim Abziehen werden schließlich Fett und Hautschüppchen entfernt und langfristig können so Poren verfeinert und Unreinheiten vorgebeugt werden.
  3. Black-Mask: Black Mask oder auch Blackhead Masks sind oftmals auch eine Form von Peel-Off-Treatments, die vor allem auf die Wirkung von Aktivkohle und den Zug beim Abziehen setzen, wodurch Mittesser und Talgansammlungen aus den Poren gezogen werden. Unser Tipp aus dem GRAZIA Shop: Die Black Peel-off Mask von Beauty Glam (ca. 10 Euro), welche mithilfe von Aktivkohle Mittessern entgegenwirkt, die Poren reinigt und die Talgproduktion reguliert. Für zu Unreinheiten und ölige Haut neigende Typen ist dieses Treatment die perfekte Ergänzung der alltäglichen Routine. 
  4. Peeling-Masken: Ebenfalls optimal, um das Hautbild zu reinigen und somit auch zu verfeinern, sind Peeling-Masken. Mit ihnen schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn die Produkte vereinen zum einen die pflegenden Eigenschaften einer Maske und zum anderen die Tiefenreinigung eines Peelings, sodass die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit versorgt wird, sondern direkt auch von Schmutz, Talg und Co. befreit wird. Wir setzen auf die Peel Brightening AHA Mask von Madara Organic Skincare (ca. 23 Euro), welche mit Fruchtsäuren und Vitamin C den Teint sanft reinigt und zum Strahlen bringt.
  5. Creme-Masken: Creme-Masken sind schließlich die Klassiker unter den Gesichtsmasken. In kleinen Tiegelchen oder Tuben werden sie aufbewahrt und ähneln von ihrer Konsistenz einer herkömmlichen Tagescreme. Mit den Fingern oder einem Pinsel müssen sie aufgetragen werden, dann für einige Minuten einwirken und entweder mit einem Kosmetiktuch abgetragen oder lauwarmen Wasser heruntergespült werden. Ob nun gegen Unreinheiten, Pigmentflecken, trockene Haut oder Falten – die Auswahl an Creme-Masken ist auf sämtliche Hautprobleme abgestimmt. Gegen Pigmentflecken gibt es übrigens die Anti-Pigment Glow Gesichtsmaske mit Vitaminen und Antioxidantien von MontOlympe.
  6. Gel-Gesichtsmasken: Eine kleine Erfrischung gefällig? Dann ist ein Griff zu einer Gel-Maske ratsam, denn das auf Wasser, einem Gelbildner sowie speziellen Wirkstoffen basierende Produkt sorgt beim Auftragen für einen kühlenden Effekt und spendet der Haut insbesondere Feuchtigkeit, sodass sie nach der Anwendung strahlender erscheint und Fältchen auf der Stirn, unter den Augen sowie um den Mund aufgepolstert erscheinen.
  7. Overnight Maske: In der Nacht arbeitet unsere Haut besonders intensiv, denn in diesen Stunden laufen zahlreiche Regenerationsprozesse. Versorgen wir den Teint schließlich mit den richtigen Wirk- und Pflegestoffen, können wir diese Arbeit zusätzlich unterstützen, um am nächsten Morgen mit einem frischen und strahlenden Teint aufzuwachen. Eine intensive Overnight-Maske bietet sich in diesem Fall ideal als Treatment an und in unserem GRAZIA Shop findet ihr beispielsweise die "Nourishing Rice Overnight Spa Mask" von Cosrx für ca. 21 Euro.


© iStock/stefanamer

Welche Gesichtsmaske passt zum eigenen Hauttypen?

Die oben aufgelisteten unterschiedlichen Typen an Gesichtsmasken sind allerdings nicht für jeden der vier Hauttypen geeignet. Trockene und empfindliche Haut kann durch die Nutzung einer Peeling-Mask beispielsweise noch mehr austrocknen. Damit ihr keinen solchen Fehlgriff erlebt und das ausgewählte Hautpflege-Produkt den Teint nicht unnötig strapaziert, solltet ihr im Voraus wissen, welcher Hauttyp ihr seid und welche Inhaltsstoffe dieser braucht. 

  1. Normale Haut: Euer Teint zeichnet sich vor allem durch seine ausgeglichene und gesunde Erscheinung (Eudermie) aus und ist in der Pflege recht unkompliziert. Demnach könnt ihr relativ unbedarft an die Wahl eurer Gesichtsmaske herangehen. Wir würden euch allerdings von austrocknenden Treatments, die eher für fettige Haut geeignet sind, abraten, um gar nicht das Risiko einzugehen, dass die Haut davon austrocknet. 
  2. Trockene Haut: Ihr habt ständig mit trockenen Stellen und leichten Rötungen zu kämpfen und euer Teint reagiert sehr empfindlich? Dann benötigt euer Teint vor allem milde Inhaltsstoffe und Feuchtigkeit. Panthenol, Hyaluronsäure oder Vitamin E sind die idealen Zutaten, um die Haut zu hydratisieren, leichte Reizungen zu beruhigen und die Barriere zu stärken. Unser Tipp: Greift zu Creme-, Tuch- und Overnight-Masken und lasst die Finger von Peel-Off-Treatments, Peeling-Masken oder den Black-Varianten.
  3. Fettige Haut: Im Gegensatz zur trockener Haut neigt ein fettiger Teint zu einer erhöhten Talgbildung – auch Seborrhö genannt. In diesem Fall sollte die aufgetragene Gesichtsmaske eine regulierende Rolle einnehmen. Heilerde oder Aktivkohle, die in den Black-Masks enthalten ist, sowie Peel-off-Produkte können in diesem Fall die richtige Wahl sein und ein öliges Finish der Haut vorbeugen. 
  4. Mischhaut: Trockene Stellen, eine fettige T-Zone, das eine oder andere Pickelchen – Mischhaut ist – wie ihr Name bereits verrät – ein Mix aus den 3 anderen Hauttypen. Die Wahl der richtigen Gesichtsmaske sollte daher auf die einzelnen Bereiche des Gesichts angepasst werden: für die T-Zone zum Beispiel eine Black-Mask und für die trockenen Stellen eine hydratisierende Creme-Maske. Hier müsst ihr mit der Zeit herausfinden, welche Stellen am besten auf welche Art von Gesichtsmaske reagieren.

So intensiviert ihr die Wirkung von Gesichtsmasken

Ihr wollt das Optimum aus einer Gesichtsmaske herausholen? Dann legt sie vor der Nutzung doch einfach mal für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Tragt ihr schließlich das kalte Produkt auf, erfrischt es nicht nur, es kann zusätzlich auch leichte Schwellungen der Haut mindern. Das nennen wir mal Win-win! So steht einem strahlenden, ebenmäßigen und faltenfreien Teint nichts mehr im Wege!

Verwendete Quellen: Eucerin.de, Kiehls.de, Loreal-Paris.de

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