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Haare selber schneiden: So sparst du dir jetzt den Gang zum Friseur

Von Inga am Mittwoch, 1. April 2020 um 11:07 Uhr

Die Friseure haben geschlossen, doch deine Mähne verlangt dringend nach einem neuen Haarschnitt? Dann bleibt dir nur noch die Möglichkeit, die Schere selbst anzusetzen. Wie dir das gelingt und du deine Spitzen selbst schneiden kannst, verraten wir dir jetzt.

Normalerweise würden wir nicht dazu raten, auf den Friseur des Vertrauens zu verzichten, um stattdessen selbst den gewünschten Haarschnitt in Angriff zu nehmen. Denn eine Ausbildung, jahrelange Erfahrung und Geschick sind nötig, um uns die schönsten Trend-Frisuren, die das Jahr 2020 zu bieten hat, zu zaubern. Doch die Corona-Krise hat nicht nur zur Folge, dass wir seit Wochen das Home Office hüten und uns in häuslicher Quarantäne befinden, sondern auch, dass die Friseursalons geschlossen haben. Wer dennoch dringend einen neuen Cut benötigt und nicht warten kann, bis sich die Situation gelegt hat, der kann sich jetzt ganz einfach selbst helfen und zur Schere greifen. Welche sich hierfür besonders gut eignet, wie dir der Schnitt in fünf Steps gelingt und was es sonst noch zu beachten gilt, verraten wir dir jetzt.

Haare selber schneiden: Das solltest du beachten

Erst einmal vorweg: Solltest du nach dieser Zeit deinen Friseur endlich wiedersehen, solltest du ihm deine DIY-Session besser verschweigen. Denn die Meister der Haarkunst raten davon ab, sich die Haare selber zu schneiden, da sie eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen, um anderen Menschen die gewünschte Frisur zu verpassen. Selbsternannte Friseure, die selbst die Schere anlegen, schneiden nicht nur häufig schief, sondern auch zu viel ab und haben zudem nicht das passende Werkzeug zur Hand. Damit dir all diese Anfängerfehler nicht passieren, schaffen wir natürlich Abhilfe. Eine gute Schere ist das A und O und statt die Küchen- oder Nagelschere zu nutzen, haben wir bei Amazon eine schicke und hochwertige Profi-Schere aus Edelstahl von Sharonds entdeckt, die du dir jetzt für ca. 30 Euro bestellen kannst. Damit das Ganze außerdem nicht nach hinten losgeht und deine Frisur am Ende unschöner ist als zuvor, haben wir eine Schnitt-für-Schnitt-Anleitung zum Spitzen schneiden für dich…

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Erst einmal is es wichtig für dich zu bedenken: Im nassen Zustand sehen deine Haare länger aus, denn Locken und Wellen hängen sich aus und selbst glatte Haare erscheinen länger, wenn sie nass sind. Wichtig ist außerdem, dass du deine Haare gut abteilst, damit du am Ende nicht versehentlich eine Strähne erwischst, die gar nicht geschnitten werden sollte. Schneiden solltet du grundsätzlich nie waagerecht – viel besser ist es, die Schere senkrecht in die Haare zu halten und Strähne für Strähne zu kappen. So verhinderst du unschöne Schnittkanten und ungleiche Ecken in den Haaren. Da wir aber ohnehin von aufwendigen Schnitten und experimentellen Farben abraten, solltest du dich in deinen vier Wänden damit genügen, nur die Spitzen (maximal 2,5 Zentimeter) zu trimmen. 

So funktioniert der Anti-Spliss-Schnitt zu Hause:

1. Feuchte deine Haare zuallerst an.

2. Ziehe nun einen Mittelscheitel, bürste die Haare gut durch und ziehe sie anschließend glatt nach unten.

3. Nimm jetzt eine Strähne und ziehe sie zwischen deinen Zweige- und Mittelfinger straff vom Kopf weg. 

4. Halte die Schere vertikal und schneide vorsichtig die gewünschte Länge an den Spitzen ab.

5. Fahre jetzt Strähne für Strähne fort und vergleiche immer wieder mit der bisherigen Haarlänge, um möglichen Asymmetrien vorzubeugen.

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