Grün statt Grau: Wie Du mit Ökostrom, Fair Shopping und gesunder Ernährung klimaneutral leben kannst

Grün statt Grau: Wie Du mit Ökostrom, Fair Shopping und gesunder Ernährung klimaneutral leben kannst

Die Energie- und Strompreise gehen gerade buchstäblich durch die Decke. Da hilft nur sparen. Und auch nach dem neuen Bericht des Weltklimarats IPCC heißt es: Emissionen reduzieren, und zwar so schnell wie möglich. Ein guter Zeitpunkt also, um seinen Lifestyle unter die grüne Lupe zu nehmen. Das ist leichter als gedacht. Ob Ökostrom, Fair Shopping oder gesunde Ernährung - es gibt viele Wege unseren Planeten zu schonen und seinen ökologischen Fußabdruck schnell aufzubessern. Sechs Tipps, was Du für Deinen individuellen, klimafreundlichen Lebensstil machen kannst.

© Unsplash/ chuttersnap
Wie handelt und lebt man klimaneutral?

1. Bewusster Verbrauch mit energieeffizienten Haushaltsgeräten

Mehr als 25% mehr müssen Kunden heute durchschnittlich im Vergleich zu 2012 für ihren Strom draufpacken, wie die Bundesnetzagentur in ihrem Monitoringbericht 2021 zeigt. Doch wer clever ist, kann einiges an Stromkosten einsparen und zugleich was Gutes für das Klima tun. Denn die Energiewende fängt zu Hause an! "Der günstigste Strom ist der, der gar nicht erst verbraucht wird", erklärt Carolin Janas, Head of Brand bei der LichtBlick SE. Dabei helfen zum Beispiel moderne Elektrogeräte mit hoher Effizienzklasse. Denn ca. ein Fünftel unseres Stromverbrauchs entfällt auf energiehungrige Devices zu Hause wie TV, Kühlschrank, Herd und Co. Ein Austausch alt gegen neu kann sich lohnen - für den eigenen Geldbeutel und für die Umwelt. Ausnahme: Notebooks, die vor allem in der Produktion echte Energieschlucker sind. In der Küche gilt: Lieber Induktion- statt Elektroherd und für die Kühlschrankgröße reicht ein Volumen von 100 - 140 Liter im Single-Haushalt.

2. Den Stromanbieter wechseln: Aber richtig!

Wenig sexy, aber meistens ein echter Game Changer. Auch wer sonst nicht viel für Papierkram übrig hat, kann mit einem Blick in seinen aktuellen Stromvertrag und dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel CO-2 rausholen. Im Schnitt spart man bei einem Wechsel zu einem grünen Stromanbieter bis zu 2 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr. Aber Achtung! Grün ist nicht gleich grün. Laut der Stromexpertin Carolin Janas von LichtBlick kommt es vor allem auf drei Faktoren an: "Herkunft, Transparenz und Strommix." Denn viele große Anbieter haben neben Öko- auch Kohle- und Atomstrom im Portfolio. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt einen Versorger aus Deutschland mit transparentem vollständig grünem Strommix aus Wind, Solar und Wasser. Einige von denen treiben mit ihren Einnahmen sogar selbst den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Und teurer als die graue Konkurrenz müssen sie dabei nicht unbedingt sein. Viele Ökostromanbieter haben mittlerweile Tarife auch für Sparfüchse.

3. Sicherheit oder Flexibilität: Ökostrom ja - aber welcher Vertrag passt zu mir?

Wer vorher schon eher Dokumentenmuffel als Paragrafenreiter war, dürfte es sich eher mit einer längeren Vertragslaufzeit von mehreren Jahren bequem machen wollen. Planungssicherheit kann man sich dabei durch eine Preisgarantie verschaffen, sodass böse Überraschungen bei den Stromkosten ausbleiben. Für alle, die nichts gegen ein regelmäßiges Stromupdate haben, empfehlen sich kürzere Laufzeiten. Die gute Nachricht: Der Wechsel zu beliebten Ökostromanbietern wie LichtBlick geht mittlerweile online und ist dank Kündigungsservice in fünf Minuten erledigt.

4. Fair statt Fast: Was Deine Mode-Kollektion mit dem Klimawandel zu tun hat

Auf den ersten Blick wirken Shorts wie Shirts und alles was Du sonst noch im Kleiderschrank hast recht harmlos. Doch manche von ihnen waren bei der Herstellung echte Klimakiller. Laut des Online Journals nature.com ist die konventionelle Modeindustrie für mehr CO-2 verantwortlich als Flug- und Kreuzfahrtverkehr zusammen. Und noch nie gab es so viele nachhaltige Alternativen von kleinen und größeren Labels, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Deinen Modestil nicht nur individueller, sondern auch klimafreundlicher zu machen.

5. Diät fürs Klima und für die eigene Gesundheit

Diäten und ausgewogene Ernährung allgemein sind nicht nur eine Wohltat für Deinen Körper, sondern auch für die Ressourcen auf unserem Planeten. Eine internationale Kommission von Wissenschaftlern hat deshalb mit der "Planetary Health Diet" einen Speiseplan geschrieben, der die Umwelt- und Klimaverträglichkeit unserer Ernährung in den Fokus rückt. Weniger rotes Fleisch und Zucker und dafür umso mehr Obst und Gemüse lautet die Devise. So werden über 10 Milliarden Menschen satt, auch ohne Klima und Natur überzustrapazieren. Doch für den Einstieg im Alltag geht es auch einfacher. Denn schon wer regional, saisonal und bio isst, hilft dabei CO-2 einzusparen.

6. Auch unterwegs: Step für Step zum Zero Emission Lifestyle

Natürlich ist diese Liste längst nicht abschließend. Doch sie zeigt, wie wir bereits mit ein paar kleinen Schritten viel für die Klimabilanz bewirken können. Und das Schöne ist: Meistens tun wir uns selbst damit auch etwas Gutes. Wer zum Beispiel überlegt auf ein E-Auto umzusteigen, sollte sich den Umweltbonus der Bundesregierung nicht entgehen lassen. Denn E-Mobilität wird immer einfacher. Mit Ladekarten und Apps wie zum Beispiel von FahrStrom Unterwegs kann man mittlerweile an über 200.000 Säulen in Deutschland sein Auto zu Vorteilspreisen mit Strom betanken. Wer den Wagen ohnehin nicht immer braucht, hat mit CarSharing flexibel Zugang auf eine ganze Flotte vom Cabrio bis zum Smart. Der Zero Emission Lifestyle ist alles andere als eintönig. Denn die meisten Innovationen entstehen heute in der Green Economy. Mit einem klimaneutralen Lebensstil zählst Du zu den ersten, die davon profitieren.

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