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Kaffeetassen-Syndrom: Deshalb kann das Getränk für eine Affäre sorgen

Von Silky am Mittwoch, 22. April 2020 um 14:59 Uhr

Hinter einem Seitensprung können viele Gründe stecken, aber wusstest du, dass auch dein täglicher Kaffee dafür verantwortlich sein kann? Wir verraten dir, wie…

Einen Partner zu haben, der einem blind vertraut und dem man selber auch alles erzählen kann, ist ein wahrer Segen und eines der wichtigsten Säulen einer gesunden Beziehung, die lange halten soll. Natürlich wünschen wir uns alle irgendwann so eine Person im Leben. Allerdings kann es schnell zu Problemen kommen, wenn man das Gefühl hat, dass man mit seinem Geliebten nicht mehr über alles sprechen kann. Und genau in so einer Situation kann das Kaffeetassen-Syndrom eintreten. Für alle, die sich nun fragen, wie das beliebte Getränk für Probleme in einer Partnerschaft sorgen kann, klären wir es heute auf. Der amerikanische Psychologe Fred Humphrey hat mit diesem Begriff ein ganz bestimmtes Phänomen gemeint, welches auf Dauer sogar für eine Affäre verantwortlich sein könnte. Welches das ist und wieso das Heißgetränk für einen Seitensprung sorgen kann, decken wir jetzt natürlich auf.

Das steckt hinter dem Kaffeetassen-Syndrom

Du bist in einer Beziehung und kennst die Grenzen, wenn es um den Kontakt zu anderen Männern geht. Sich also jeden Mittag einen Kaffee mit seinem Kollegen auf der Arbeit zu holen, hört sich doch ganz normal an. Tut man dies ab und zu, muss man sich auch nicht sorgen. Problematisch wird es allerdings, wenn solche Mittagspausen zur Gewohnheit werden. Wieso? Die Gespräche beim Spaziergang in der Pause mit dem Coffee-to-go oder im Café können mit der Zeit immer vertraulicher werden. Ihr redet nicht nur über die Arbeit, sondern teilt auch private oder emotionale Dinge miteinander. Geht das ständig so weiter, kann es schnell dazu kommen, dass man irgendwann süchtig nach diesen Pausen und der Person wird. Man kann es kaum erwarten, seinem Kollegen eine Neuheit zu erzählen, sobald sie geschehen ist, weil man mit der Zeit einfach eine andere Verbindung mit ihn gegründet hat. Dasselbe gilt natürlich auch für Männer, die sich mit ihrer weiblichen Kollegin immer wieder einen Kaffee gönnen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ernst wird die Angelegenheit dann, wenn die Gespräche, die ein hohes Suchtpotenzial haben, einen auch bis nach Hause begleiten und man ständig über die Person denken muss. Meist fehlt dann nur noch ein Grund, weshalb man direkt in die Arme des guten Arbeitskollegen fällt. Ein kleiner Streit mit dem Partner, da er einen gemeinen Kommentar abgeliefert hat oder auch der Sexfrust, weil ihr seit einigen Wochen einfach keine Zeit füreinander habt. Dann dauert es nicht mehr lange, bis die nächste Mittagspause etwas heißer oder sogar auf ein Feierabendtreff verschoben wird. Auch Psychologin Shirley Glass hat sich mit diesem Thema etwas näher auseinandergesetzt und in ihrem Buch "Die Psychologe der Untreue" über die Gefahr am Arbeitsplatz befasst. Für alle, die sich in so einer Situation befinden und rechtzeitig die Notbremse ziehen wollen, sollten sich laut Glass schützen. Natürlich musst du deinen Kollegen nicht mehr komplett ignorieren, sondern sollst einfach nur die Anzahl der Kaffeepausen mit ihm reduzieren. Stattdessen verbringst du deine Mittagspause auch mal mit anderen Mitarbeitern. ☕️

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