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Kohlenhydrate: Daran merkst du, dass du zu viele davon isst

Von Inga am Mittwoch, 5. Februar 2020 um 17:41 Uhr

Dass zu viele Kohlenhydrate dem Körper nicht guttun, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch woran merken wir eigentlich, dass wir zu viele davon essen? Wir haben fünf klare Indizien, die dafür sprechen, in Erfahrung gebracht…

Sie werden geliebt und verteufelt zugleich – die Rede ist natürlich von Kohlenhydraten, die in unseren allerliebsten Speisen, wie Pizza, Brot und Pasta, reichlich enthalten sind, welche aber in ihrer einfachen Form auch nicht gerade als gesundheitsfördernd gelten. Während es viele Lebensmittel gibt, die komplexe Carbs beinhalten, welche um einiges bekömmlicher sind, sollten wir dennoch nicht zu viele davon täglich zu uns nehmen, weil wir sonst mit einigen unangenehmen Reaktionen unseres Körpers rechnen können, die sich niemand wünscht. Nachdem wir bereits verraten haben, wie viele Kohlenhydrate schlanke Frauen tagtäglich verzehren, haben wir nun in Erfahrung gebracht, woran du feststellen kannst, dass du eindeutig zu viele davon isst…

1. Du bist ständig müde 

Wir alle kennen wohl das Gefühl, wenn wir mittags eine große Portion Pasta zum Lunch verzehrt haben und mit vollem Magen an den Schreibtisch zurückkehren, obwohl wir am liebsten nur in unser Bett wollen. Das hat auch einen logischen Grund, denn durch die Aufnahme von einfachen Kohlenhydraten schnellt unser Blutzuckerspiegel in die Höhe und wir erhalten für kurze Zeit einen Energieschub, bevor der Spiegel wieder rapide sinkt und wir uns plötzlich schlapp und träge fühlen. Nehmen wir häufig diese Mengen an Carbs zu uns, sind wir logischerweise auch häufiger müde. 

2. Du hast einen Blähbauch

Wenn du häufig unter einem unangenehmen Völlegefühl oder einem Blähbauch leidest, kann dies ebenfalls auf Kohlenhydrate zurückzuführen sein, denn diese sind der Lieblingsnährstoff gasbildender Mikroorganismen im Darm. Der Grund: Ein Teil des in den Kohlenhydraten enthaltenen Mehrfachzuckers, der in der langkettigen Variante enthalten ist, gelangt unverdaut in den Dickdarm. Dort zerlegen Bakterien die Kohlenhydrate, wobei besonders viele Gase entstehen. 


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3. Deine Stimmung schwankt

Das eben erwähnte Auf und Ab des Zuckers im Blut kann jedoch nicht nur zu Müdigkeit, sondern auch zu Stimmungsschwankungen führen. Auch der Hormonhaushalt spielt nämlich verrückt, da das Hormon Insulin vermehrt ausgeschüttet wird, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Passiert dieser Vorgang – insbesondere durch einfache Carbs – zu schnell, kann auch unsere Laune schnell mal in den Keller sinken. Um die Stimmung dann wieder zu erhellen, essen wir am liebsten wieder kohlenhydrathaltige Lebensmittel – je mehr Zucker, desto besser – und schon befinden wir uns in einem Strudel. 

4. Plötzliche Heißhungerattacken

Du hast ständig Appetit, das Bedürfnis nach etwas Süßem und bis zum Abendessen hältst du dich nur mithilfe von Snacks über Wasser? Diese plötzlichen Heißhungerattacken sind eine logische Folge des Verzehrs von einfachen Kohlenhydraten, die besonders tückisch sind, weil sie den Blutzuckerspiegel, wie bereits erwähnt, schnell in die Höhe treiben. Zudem schüttet unser Gehirn bei der Zufuhr von Zucker Dopamin aus und so empfinden wir beim Snacken unserer Lieblingsschokolade Freude, welche wir immer wieder erleben möchten – dies ist auch der Grund, weshalb man sagt, dass Zucker süchtig macht.


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5. Du hast zugenommen

Wir können es leider nicht leugnen: Auch die Tatsache, dass wir zunehmen, ist in den meisten Fällen auf unsere Ernährung zurückzuführen, welche vermutlich zu viele Kohlenhydrate beinhaltet, denn Proteine, Ballaststoffe und Co. bewirken nur in extrem hohen Mengen eine Gewichtszunahme. Die eben erwähnten Heißhungerattacken tragen hierbei natürlich einen entscheidenden Beitrag. Doch keine Sorge: Kohlenhydrate machen nicht grundsätzlich dick, man muss nur auf ausreichend Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung achten und möglichst komplexe Carbs verzehren. 

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