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Margarine: Das passiert mit deinem Körper, wenn du sie jeden Tag isst

Von Inga am Freitag, 8. Mai 2020 um 09:01 Uhr

Bei vielen Menschen landet Margarine täglich auf dem Brot. Dennoch genießt das Streichfett nicht den besten Ruf, weshalb wir uns mit den Auswirkungen auf unseren Körper beschäftigt haben und nun aufklären…

Brot und andere Backwaren gehören bei vielen Menschen zu einem gelungenen Frühstück dazu und dabei darf in den meisten Fällen auch die geliebte Butter oder Margarine nicht fehlen. Nachdem Letztere lange Zeit als gesünder galt, da Butter – deren Folgen für den Körper wir bereits aufgedeckt haben – dick machen, den Cholesterinspiegel erhöhen und dazu führen soll, dass die Blutgefäße verstopfen, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. Neuerdings gilt Margarine nämlich als der größere Übeltäter – in ihr stecken pflanzliche Öle, Fette und Wasser, die mithilfe von Emulgatoren zu einer homogenen Masse verrührt werden. Für Geschmack und Farbe sorgen Salz, Säuerungsmittel und der Farbstoff Beta-Carotin. Häufig werden noch Vitamine zugesetzt, etwa A, E und D. Wir haben uns genauer mit den Auswirkungen des täglichen Verzehrs beschäftigt und verraten dir nun, welche Dinge mit deinem Körper passieren können, wenn du regelmäßig zu Margarine greifst.

1. Du kannst zunehmen

Obwohl Margarine mit etwa 709 Kalorien pro 100 Gramm weniger stark ins Gewicht fällt als Butter, mit etwa  741 Kalorien, eignet sich das Streichfett nicht zum Abnehmen. Denn das industriell hergestellte Produkt enthält meist gehärtete Öle mit teils bedenklichen Zusatzstoffen – besonders Light-Produkte sind ein Trugschluss und sorgen eher noch dafür, dass man zunimmt.

2. Deine Knochen werden gestärkt 

Margarine enthält aber auch Vitamin D, welches wichtig für den Knochenaufbau ist. Dieses wird zwar auch vom Körper unter Einfluss von Sonnenlicht gebildet – eine Extrazufuhr über die Nahrung ist daher nicht zwingend nötig, kann aber sinnvoll sein –besonders im Winter und für ältere Menschen oder solche, die krankheitsbedingt kaum ans Tageslicht kommen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Höheres Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen

Das Problem mit vielen Margarine-Varianten: Sie enthalten Transfette, die entstehen, wenn ursprünglich gesundes Pflanzenöl industriell gehärtet wird – dabei wird aus flüssigem Öl ein schmierfähiges Fett. Transfettsäuren gelten als herz- und kreislaufschädigend, da sie den Cholesterinwert im Blut erhöhen. Als Richtwert gilt daher: Im Durchschnitt sollte ein Mensch nicht mehr als 2,6 Gramm Transfette pro Tag zu sich nehmen.

4. Dein Gemüt kann leiden

Transfette sind jedoch nicht nur schlecht für die Blutgefäße, offenbar können sie auch das Risiko für Depressionen erhöhen – laut einer Studie an der Universität Las Palmas können schon geringe Mengen dazu beitragen. Hierzu wurden die Angaben von mehr als 12.000 Hochschulabsolventen über einen Zeitraum von sechs Jahren ausgewertet. Das Ergebnis: Die Teilnehmer mit dem höchsten Verzehr von Transfetten hatten ein um fast 50 Prozent höheres Depressionsrisiko.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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5. Das Gedächtnis leidet

Auch die Gedächtnisleistung kann leiden, wenn dem Körper regelmäßig Transfette zugeführt werden. Dies bestätigt auch eine Studie an der Universität San Diego – von den Teilnehmern schnitten diejenigen, die viele Transfette zu sich nahmen, beim Gedächtnistest wesentlich schlechter ab als diejenigen, die sich ausgewogen ernährten. Die Forscher vermuten, dass durch die Transfette das Lernzentrum im Gehirn geschädigt wird.

Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Zutatenliste! Denn je nachdem, ob es sich um Vollfett-, Halbfett-, Joghurt-, Pflanzen- oder Diätmargarine handelt, variieren Nährwerte und Zusatzstoffe. 

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