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Orbiting: Dieses Dating-Phänomen ist noch mieser als Ghosting

Von Inga am Dienstag, 5. Februar 2019 um 16:09 Uhr

Ihr dachtet Ghosting ist gemein? Dann haltet euch fest, denn das neue Dating-Phänomen Orbiting ist fast so ähnlich, nur noch eine Spur mieser und garantiert auch euch schon einmal passiert…

Achja Ladies, die Männerwelt hält uns ganz schön auf Trab. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein neues Dating-Phänomen aus dem Boden sprießt, denn die Herren der Schöpfung lassen sich, was ihre Kommunikation (oder auch nicht Kommunikation) zu uns angeht, einfach immer wieder etwas Neues einfallen. Nach SneatingMicro-CheatingCurvingStashingBreadcrumbing und Slow Fading macht sich jetzt ein neuer Trend in der Dating-Welt bemerkbar und der ist noch schlimmer als das Ghosting, wobei sich der andere von heut auf morgen einfach nicht mehr meldet und den Kontakt abbricht – die Rede ist von Orbiting! Was es damit auf sich hat, verraten wir euch hier…

Dank Social Media: Ist Orbiting das neue Ghosting?

Ein neuer Dating-Trend steht in den Startlöchern und bringt bereits etliche Frauen, und vermutlich auch Männer, zum Verzweifeln. Denn Orbiting gilt als Nachfolger von Ghosting und das aus gutem Grunde, denn das Phänomen ist noch eine Spur mieser, als sich nach ein paar Dates oder sogar einer Beziehung einfach gar nicht mehr zu melden. Beim Orbiting (zu Deutsch "jmd. umkreisen"), kommen auch noch die sozialen Netzwerke ins Spiel. Wie auch beim Ghosting, erhalten die Betroffenen keinerlei Begründung, warum sich der andere plötzlich nicht mehr meldet und aus heiterem Himmel nichts mehr von einem wissen will – zumindest nicht im realen Leben. Denn anstatt auf Nachrichten, Anrufe und Co. zu reagieren, treiben Orbiter sehr wohl weiterhin auf Social Media ihr Unwesen. Sprich, der Typ verfolgt dich weiterhin auf Instagram oder auch Snapchat, verfolgt deine Stories, verteilt vielleicht sogar Likes und kommentiert deine Postings mit einem lustigen Emoji, mit dem er eigentlich nur seinen Senf dazu geben möchte. 

Ganz schön verwirrend, oder? Doch wenn es nach der Dating-Expertin Persia Lawson geht, gibt es für diese virtuelle Interaktion einen ganz plausiblen Grund: Unsicherheit! Sie ist der Meinung, dass Menschen, die Orbiting betreiben, vermutlich noch einen "Fuß in der Tür" bei dem Betroffenen haben wollten, wie sie gegenüber "BBC" erklärte. Anstatt sich festzulegen, halten sie sich die Option lieber offen, die Beziehung zu einem späteren Zeitpunkt womöglich zu reaktivieren. Das Phänomen ist deshalb so frustrierend, weil es kontinuierlich gemischte Signale sendet: Einerseits besteht der Kontakt via Social Media, aber niemals die direkte Kommunikation. Die Expertin rät daher, selbst den Kontakt abzubrechen und die Person zu blockieren. Wer nicht antwortet, verdient nämlich auch keinen Blick auf unsere Selfies… 😌

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