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Unterirdische Pickel: So verschwinden die Unterlagerungen in der Haut

Von Inga am Montag, 14. Januar 2019 um 17:50 Uhr

Du leidest unter schmerzhaften und hartnäckigen Unterlagerungen in der Haut und nichts will helfen? Mit diesen Beauty-Tricks wirst du unterirdische Pickel schnell wieder los…

Gerade, wenn wir ihn am wenigsten gebrauchen können, taucht er wie aus dem Nichts plötzlich auf und kann uns damit ganz schön den Tag vermiesen. Nein, wir reden in diesem Fall nicht vom Ex, den wir gerade dabei waren zu vergessen, sondern von einem unterirdischen Pickel, der nicht nur unschön aussieht, sondern auch schmerzhaft ist, weil er sich tief unter der Haut befindet. Leider ergeht es uns auch hierbei häufig ähnlich wie mit den Ex-Freunden: Wir können einfach nicht die Finger davon lassen und das Resultat ist, dass wir es nur noch schlimmer machen, als es vorher war. Aber genug von unseren Verflossenen! Wir verraten dir, wie du die hartnäckigen Ablagerungen loswirst und welche Hautpflege-Tricks am effektivsten sind…

Wie entstehen eigentlich unterirdische Pickel?

Ob am Kinn, an der Wange, auf der Nase oder auf der Stirn – meistens bahnen sie sich schon an und sind spürbar, bevor wir sie sehen können. Doch aufhalten lassen sie sich nicht, weder Cremes, noch gesunde Ernährung und schon gar nicht Herumdrücken (womit wir alles nur noch schlimmer machen) können unterirdische Pickel aufhalten. Diese entstehen durch verstopfte Hautporen und eine Überproduktion von Talg. Die Folge: Im Inneren vermehren sich Bakterien und es kommt zu einer Entzündung, welche sich als roter und eitriger Pickel auf der Hautoberfläche zeigt. Erst nach einigen Tagen wandert der Pickel nach außen und ein Eiterpunkt wird sichtbar. Das Lästige an dieser Art von Pickeln: Egal, wie lange wir daran herumdrücken, sie kommen nicht heraus. Im Gegenteil: Durch das Drücken und Quetschen verteilen wir die Bakterien nur und die Entzündung wird größer. 


@iStock

Was können wir also gegen verkapselte Pickel unter der Haut tun? Tatsächlich gibt es den einen oder anderen Trick, der gegen unterirdische Pickel helfen kann…

1. Zinksalbe

Zinksalbe gilt als echtes Beauty-Wunder und kann hartnäckige Pickel innerhalb von wenigen Tagen abheilen lassen. Das enthaltene Zinkoxid wirkt desinfizierend und hat eine austrocknende Wirkung. So verhindert Zinksalbe gleichzeitig die Ausbreitung von Keimen und Bakterien. Da die Haut bei großflächiger Anwendung allerdings austrocknet, solltest du sie nur punktuell verwenden. Am besten tupfst du die Zinksalbe hierfür direkt mit einem Wattestäbchen auf den Pickel, lässt sie über Nacht trocknen und entfernst sie am Morgen einfach mit warmen Wasser.

2. Dampfbad mit Kamille

Mindestens genauso effektiv (am besten in Kombination mit Zinksalbe) ist ein Dampfbad mit Kamille. Koche dir dafür eine Handvoll Kamillenblüten oder zwei bis drei Beutel Kamillentee (gibt's im Drogeriemarkt oder in der Apotheke) in einem großen Topf mit etwa 2 Liter kochendem Wasser und halte deinen Kopf darüber. Ein Handtuch, dass du dir überschwingst, sorgt dafür, dass der Dampf nicht entflieht. Pass dabei auf, dass sich dein Gesicht nicht zu nah an dem brühenden Wasser befindet. Der heiße Dampf und die ätherischen Öle der Kamille öffnen die Poren und wirken dazu entzündungshemmend. So kannst du die unterirdischen Pickel schneller an die Oberfläche bringen.

3. Teebaumöl

Zu den effektivsten Hausmitteln gegen unterirdische Pickel zählt außerdem Teebaumöl, welches als echter Beauty-Geheimtipp gilt. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, wundheilend, desinfizierend und sogar pilztötend, weshalb Teebaumöl vor allem zur Verbesserung der Hautgesundheit und gegen Entzündungen eingesetzt wird. Bei der Anwendung von Teebaumöl gegen Pickel solltest du allerdings sparsam vorgehen – zwei Tropfen auf einem Wattestäbchen, mit dem du die Pickel abtupfst, genügen. Vorher solltest du dir natürlich gründlich das Gesicht reinigen.

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