Selena Gomez: "Ich fand es schwer, ich selbst zu sein"

Selena Gomez: "Ich fand es schwer, ich selbst zu sein"

Selena Gomez sprach in einem Interview darüber, wie sie die letzten zwei Jahre damit verbracht hat, an ihrer psychischen Gesundheit zu arbeiten und macht anderen Menschen Mut...

Im Jahr 2018 erlitt Selena Gomez einen emotionalen Zusammenbruch, woraufhin sie eine Verhaltenstherapie machte, um sich ihren Depressionen sowie Ängsten zu stellen und wieder gesund zu werden. Nachdem dies lange Zeit nur die wenigsten mitbekamen, entschied sich die 29-Jährige schließlich dazu, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, um zu verdeutlichen, dass es jeden treffen kann und es wichtig ist, sich Hilfe zu holen. Vor Kurzem gründete die Sängerin außerdem ihre eigene Online-Plattform mit dem Namen "Wondermind", auf der dem Thema "Mentale Gesundheit" Raum gegeben wird und um zu bewirken, dass psychische Probleme in der Gesellschaft endlich entstigmatisiert werden. Nun sprach sie zudem in einem Interview mit der US-amerikanischen "InStyle" über die vergangenen zwei Jahre und ihren ganz persönlichen Weg...

Selena Gomez spricht offen über ihre Depressionen

"Mir wurde bewusst, dass meine kleine Welt kompliziert ist, aber das Bild ist viel größer als das, womit ich mich beschäftige. Ich habe Probleme mit Depressionen und Angstzuständen, und ich fand es schwierig, ich selbst zu sein", reflektierte die Sängerin die letzten zwei Jahre. Weiter erklärte sie: "Irgendwann wurde Instagram meine ganze Welt und das war wirklich gefährlich. Eine Pause von den sozialen Medien zu nehmen, war die beste Entscheidung, die ich je für meine psychische Gesundheit getroffen habe." Mit ihrem Entschluss öffentlich über mentale Gesundheit zu sprechen, macht die Schauspielerin vielen anderen Menschen Mut, dasselbe zu tun und sich Hilfe zu suchen, denn durch solche schwierigen Zeiten muss niemand alleine durch. Abschließend fasst die 29-Jährige zusammen: "Ich glaube fest an die Therapie, und ich fühle mich immer so sicher, wenn ich mich um mich selbst kümmere. Wenn ich nicht in bester Stimmung bin und meine Freunde mich einladen, gehe ich nicht hin. Ich habe meinen Sinn für FOMO verloren, worauf ich stolz bin". 👏🏽 Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass kleine Rückschläge auch etwas Normales sind: "Manchmal treibe ich mich selbst zu sehr an und das holt mich ein. Aber ich versuche, alles so gut wie möglich auszubalancieren. Ich bin gerne für meine Freunde da und feiere jeden. Aber ich muss auch dafür sorgen, dass es mir gut geht. Denn wenn es mir nicht gut geht, kann ich für andere Menschen nicht gut sein."

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