Beauty

Gelnägel, Shellac und Co. entfernen: So gelingt es von Zuhause

Von Silky am Montag, 23. März 2020 um 15:28 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage und der Schließung vieler Salons kannst du nicht ins Nagelstudio gehen? Mit diesen Mitteln kannst du deine Kunstnägel ganz einfach von Zuhause aus entfernen…

Zu einem attraktiven Erscheinungsbild gehören auch gepflegte Hände und Fingernägel. Wie gut also, dass wir stets die Möglichkeit haben, diese mit Nagellack, Handcreme, Nagelfeilen und Co. zu behandeln. Allerdings müssen wir uns dafür mindestens einmal die Woche hinsetzen und eine gewisse Konzentration und Zeit darin investieren. Wenn allerdings ein besonderes Meeting ansteht oder der nächste Urlaub vor der Tür steht und die Nägel nicht in einem gewünschten Zustand sind, können wir uns total glücklich schätzen jederzeit in ein Nagelstudio hineinzuspazieren und uns einen Luxus in Form von Mani- und Pediküren zu gönnen. Aufgrund der aktuellen Situation und der Verbreitung des Coronavirus wurden ab heute allerdings alle Nagelstudios von der Regierung geschlossen, sodass das Wahrnehmen von Terminen im Salon jetzt gar nicht mehr möglich ist. Und da sich die meisten von uns momentan in häuslicher Quarantäne befinden (was auch äußerst wichtig ist), wäre ein ganz normaler Gang ins Nagelstudio sowieso nicht von Vorteil gewesen. Wie gut, dass wir dir nun verraten, wie du die Nägel ganz einfach von Zuhause aus entfernen kannst.

So kannst du selber Shellac entfernen

Da die Nagelstudios, ähnlich wie Friseursalons und bestimmte Geschäfte aufgrund der momentanen Lage mittlerweile geschlossen bleiben müssen, bleibt der nächste Gang zum Salon für die Entfernung der Maniküre erstmal aus. Wie lange die Schließung dauern soll, ist noch unklar, daher hast du nun zwei Optionen. Entweder lässt du deine Gelnägel rauswachsen oder du entfernst sie einfach ganz simpel von Zuhause aus. Wie das für Nägel mit Shellac, Gel und Acryl funktioniert, haben wir für dich ausgemacht. 

Eine sehr beliebte Variante mittlerweile ist der UV-Lack, auch unter Shellac bekannt. Im Nagelstudio gibt es fast kaum eine Farbe, mit der du dir die Nägel damit nicht lackieren kannst. Von Neon-Farben über Pastelltöne bis hin zu den Klassikern – die Auswahl ist groß. Was macht Shellac so besonders? Die Nägel werden nach dem Lackieren unter einem UV-Licht gehalten und trocknen innerhalb von wenigen Minuten. Dabei hält die Farbe für mehrere Wochen. Oftmals sieht man nach drei Wochen (je nachdem wie schnell deine Nägel wachsen) bereits, dass der Nagel rauswächst und es Zeit für eine Maniküre ist.

Damit du den Lack auch ganz einfach von Zuhause aus entfernen kannst, benötigst du Folgendes:

  • Nagellackentferner mit Aceton
  • 5 Wattepads
  • 10 ca. 5 cm breite Alufolie-Streifen
  • ein Rosenholzstäbchen
  • Nagel-Buffer
  • Nagelhärter

Und so gehst du vor:

1. Die Wattepads schneidest du einmal durch die Mitte, sodass du zehn Halbkreise hast. Diese tränkst du nacheinander komplett in Nagellackentferner.

2. Die nassen Wattepads legst du um deine Finger und wickelst darum anschließend jeweils ein Alu-Streifen fest. Den Nagellackentferner lässt du jetzt 5-10 Minuten einwirken.

3. Optional kannst du auch Nail-Caps, wie diese von Cineen über Amazon (aufgrund des Coronavirus und der aktuellen Lage kann es sein, dass die Lieferzeiten nicht wie gewohnt sind) auf die Finger stecken. Diese helfen dir dabei den Nagellackentferner noch besser einwirken zu lassen. Alternativ kannst du aber auch leicht auf deine Nägel drücken.

4. Nach fünf Minuten entfernst du die Alu-Hütchen und die Wattepads. Der Lack sollte jetzt aufgeweicht sein, sodass du diesen mit einem Rosenholzstäbchen vom Nagel lösen kannst. (Wenn es nicht klappt, hast du zu die Wattepads mit zu wenig Nagellackentferner getränkt)

5. Falls noch Reste vom Shellac vorhanden sind, kannst du diese mit einem Nagel-Buffer abfeilen. Anschließend trägst du noch einen Nagelhärter, wie diesen von Sally Hansen auf.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So einfach kannst du selber Gel- und Acrylnägel entfernen

Das Entfernen von Gel- oder Acrylnägeln erfordert im Vergleich zur Entfernung von Shellac noch etwas mehr Zeit und Geduld. Eine Gel-Maniküre zählt zu den Klassikern im Nagelstudio und hält mehr aus. Auch für Frauen, die ihre Nägel lieber länger tragen, ist dies eine optimale Maniküre. Acrylnägel sind vor allem für brüchige Nägel optimal. Anders als bei Gelnägeln, arbeitet man bei der Acryl-Maniküre mit einem bestimmten Pulver, welches Schicht für Schicht aufgetragen wird. Vom Optischen her unterscheiden sich beide Varianten allerdings kaum. Um diese Nägel zu entfernen, benötigst du dieselben Mittel, wie bei der Entfernung von Shellac und zusätzlich eine normale Feile, eine Polierfeile und etwas Kokosöl.

Und so gehst du vor:

1. Mit einer normalen Feile feilst du die oberste Schicht sanft ab, damit die Versieglung gebrochen wird. Dabei solltest du immer in eine Richtung feilen. Allerdings solltest du keinesfalls so weit feilen, bis der natürliche Nagel zu sehen ist. Diesen willst du nämlich nicht wegfeilen. Dieser Schritt wird ziemlich lange dauern, also solltest du vorab schon viel Zeit einplanen.

2. Als nächstes gehst du ähnlich, wie bei der Entfernung von Shellac vor und legst die in Nagellackentferner getränkten Wattepads um die Nägel und befestigst diese mit den Streifen aus Alufolie. Auch hier lässt du alles bis zu 10 Minuten einwirken. Am besten nimmst du dafür den Nagellackentferner von Mylee (ca. 10 Euro), der speziell für die Entfernung von Gelnägeln und Co. hergestellt wurde. 

3. Die Reste kannst du mit einem Nagel-Buffer vorsichtig entfernen.

4. Das Nagelbett ist jetzt ziemlich aufgeraut und die oberste Schicht muss wieder versiegelt werden. Dafür eignen sich gewisse Polierfeilen, wie diese von Nailfun, optimal.

5. Zu allerletzt trägst du auch hier einen Nagelhärter auf. Diesen Vorgang wiederholst du am besten für die nächsten Wochen, denn deine Nägel werden für den nächsten Zeitraum unstabiler als sonst sein. Ein gutes Hausmittel für strapazierte Nägel ist beispielsweise auch Kokosöl.

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