Beauty

Make-up: Diese Foundation-Tricks schummeln Frauen ab 50 jünger

Von Julika am Freitag, 4. September 2020 um 17:40 Uhr

Das richtige Make-Up kann eine wahre Wunderwaffe gegen erste Anzeichen der Hautalterung sein. Strahlender Teint, rosige Wagen, wache Augen – mit welchen Foundation-Tricks sich Frauen ab 50 garantiert jünger schummeln, verraten wir hier ...

Ob ebenmäßige Haut oder abgedeckte Pickelchen – Foundation hat uns bereits das ein oder andere Mal aus einem Haut-Dilemma geholfen und neue Frische ins Gesicht gezaubert. Kein Wunder, schließlich ist es vor allem unser Teint, der Jugendlichkeit und Gesundheit repräsentiert. Allzu viel Produkt oder mit der falschen Technik aufgetragen, kann Make-up jedoch auch schnell den gegenteiligen Effekt bewirken. Da helfen auch ein gesunder Lifestyle mit viel Schlaf, ausgewogener Ernährung und regelmäßigen Sporteinheiten nur wenig. Um möglichst gut auszusehen, gibt es jedoch einige Tricks, die Frauen ab 50 glatt zehn Jahre jünger tricksen. Wer die richtigen Geheimnisse kennt, der braucht sich über einen unnatürlichen Maskeneffekt keine Sorgen zu machen. Diese einfachen Foundation-Hacks sorgen für ordentlich Glow und verhelfen zu einer erholten und straffen Gesichtspartie. Klingt toll? Hier kommen fünf Tipps wie du mit deiner Grundierung auf Anhieb frisch und jung aussiehst ...

1. Feuchtigkeitspflege

Genauso wichtig wie die Foundation an sich, ist eine auf den Hauttyp angepasste Gesichtspflege. Denn wird das Make-up auf dehydrierter, zu Trockenheit neigender Haut aufgetragen, setzen sich die enthaltenen Farbpigmente ab. Das betont Falten so richtig! Da Frauen ab 50 vermehrt zu trockenen Partien neigen, bietet sich eine reichhaltige und dennoch leichte Pflege an. Die Age Perfect Extra-Reichhaltige Tagescreme von L'Oréal Paris (erhältlich ab ca. 10 Euro über Amazon) gleicht Trockenheitsfältchen aus und sorgt für straffe Gesichtszüge. Wer zu Pickel und Unterlagerungen neigt, greift stattdessen zu leichten Fluids mit Hyaluronsäure. Apropos leicht: Beyoncés Make-up-Artist Sir John lässt die Feuchtigkeitscreme nicht einziehen und verteilt das Produkt stattdessen auf den noch leicht feuchten Teint. Diese Methode sorgt für einen "Second-Skin-Effect", sodass sich die Foundation hervorragend mit der Grundierung verbindet.

2. Von innen nach außen arbeiten

Neben der Make-up-Grundlage solltest du auch auf die richtige Einarbeitung achten. Hier sind Tools wie Make-up-Schwämmchen und Pinsel perfekt. Bei einem Pinsel, solltest du unbedingt von innen nach außen arbeiten. In der Gesichtsmitte verstecken sich nämlich in der Regel die meisten Unreinheiten und Rötungen, die es gerne mehr zu kaschieren gilt als die Gesichtskanten. Beginne rund um die Nase und arbeite dich dann über die Wangen in streichenden Bewegungen zu Haaransatz und Kieferknochen vor. Dies vermeidet fiese Make-up-Ränder. Besonders flawless wird das Ergebnis bei der Haut ab 50 übrigens mit einem Stippling Brush: Die verschieden langen Pinselhaare sorgen für eine optimal Produktverteilung. Du nimmst lieber ein Make-up-Schwämmchen zur Hand? Dann gib deine Base auf den Handrücken und tupfe das Produkt von dort aus mit dem Beautyblender, bei Amazon ab ca. 16 Euro zu kaufen, vorsichtig aufs Gesicht.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Jennifer Lopez (@jlo) am

3. Primer nur in der T-Zone

Du kannst nicht ohne Primer leben? Verständlich! Entlang der berühmten T-Zone, also an Nase, Stirn und Kinn, sind die Poren bei vielen Frauen ab 50 naturgemäß vergrößert. Werden diese durch viel Make-up betont, wirkt die Visage ziemlich unregelmäßig. Viele Make-up-Artisten arbeiten daher in diesem Areal nach dem Pflege-Step mit etwas Primer vor. Ist er eingearbeitet, wirkt die Haut sofort ebenmäßiger, seidig und vergrößerte Poren wie wegradiert! Doch halt: So verlockend der Silk-Effekt auch ist, Primer sollten nie im gesamten Gesicht verteilt werden. Während die Haut in der T-Zone mehrere Schichten verkraftet (also Feuchtigkeitspflege, Primer und Foundation), ist sie an den Wagen empfindlicher. Schichtest du, kann das den natürlichen Säureschutzmantel schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Trockene Wangen sind die Folge. Also Ladies, Primer außerhalb der T-Zone macht alt.

4. Erst Puder dann Foundation

Mit zunehmendem Alter tauchen vermehrt Pigmentflecke auf, welche sich sich als kleine bräunliche Schatten äußern. Damit einher geht häufig ein insgesamt fahler Teint. Um dem entgegenzuwirken, raten wir zum Puder-Hack. Bei diesem Geheimtipp wird bereits vor der Foundation eine ganz zarte Schicht transparentes Puder aufs Gesicht gegeben (natürlich im frisch gecremten Zustand für den „Second-Skin-Effect“). Die feinen Mineralien sorgen für einen Weichzeichnereffekt und schummeln Hypergigmentierungen softer. Der Schritt scheint seltsam, schließlich sind wir gewohnt die Make-up-Routine mit dem Puder abzuschließen, wirkt jedoch garantiert! Wichtig: Ob aus der Drogerie oder High-End das Puder sollte immer transparent sein. So dunkelt dein Make-up später nicht nach. Moisturizer, Puder (wer will auch Primer), Foundation und erneut Puder – mit dieser neuen Schmink-Abhandung strahlt auch der Teint jeder Frau 50 plus.

5. Weniger ist mehr

Wir merken: Je älter wir werden, desto mehr befindet sich auf der Haut. Damit die Kosmetikprodukte wirklich ebenmäßig miteinander verschmelzen, solltest du unbedingt auf die richtige Dosierung achten. Ja, Frauen ab 50 dürfen sogar zu weniger dekorativer Kosmetik greifen. Hier orientieren wir uns am Motto "weniger ist mehr". Eine dünne Schicht der Base reicht aus, um erste Zeichen der Hautalterung zu verstecken und ein tolles Finish zu erreichen. Je ungeschminkter das Gesicht, umso weniger cakey wirkt letztendlich die Haut, was widerum zu einer jugendlichen Ausstrahlung verhilft. Foundations mit einer leichten Textur, wie das Fit Me! Make-up von Maybelline New York, welches du über Amazon für ca. 7 Euro kaufen kannst, erleichtern das Verblenden und sehen besonders natürlich aus.

Noch mehr Beauty-Tipps bekommt ihr hier: