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Wechseljahre: Das sind die größten Haarfehler, die Frauen in der Menopause begehen

Von Lena.Everling am Samstag, 3. Oktober 2020 um 16:00 Uhr

Nicht nur die Haut leidet im Alter, auch die Mähne wird aufgrund der hormonellen Schwankungen ganz schön in Anspruch genommen. Die Haare werden dünner, das Volumen lässt nach und auch Haarausfall ist keine Seltenheit. Wir haben herausgefunden, welches die größten Haarfehler sind, die Frauen in der Menopause machen.

Für eine voluminöse und gesunde Haarpracht würden wir alles geben. Vor allem Frauen in den Wechseljahren erinnern sich gerne an die Zeiten zurück, an denen ihr Haar strahlte und kaum Pflege Bedarf. Ab einem gewissen Alter ist es allerdings nicht mehr so leicht, dies beizubehalten. Denn neben Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Gewichtszunahme ist auch Haarausfall ein klassisches Symptom der Menopause. Zu Beginn der Wechseljahre treten hormonelle Schwankungen auf, die auch die Mähne stark beeinflussen. Die Aktivität der Haarfolikel lässt stetig nach, was zur Folge hat, dass die Haare immer dünner und kraftloser werden und auch empfindlicher auf äußere Einflüsse reagieren. Die richtige Pflege ist daher das A&O. Es gilt, den schmalen Grad zwischen Pflege und Belastung zu finden. Frauen ab einem bestimmten Alter sollten einige Regeln befolgen und dementsprechend einige Fehler vermeiden, damit die Mähne weiterhin glänzend und gesund bleibt. Welches die größten Haarfehler sind, die Frauen in den Wechseljahren begehen, verraten wir dir nun.

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1. Die Haare zu einem strengen Dutt

Frauen greifen schnell mal zum Haargummi und binden ihre Mähne zu einem strengen Dutt. Eine zu strenge Frisur kann sich jedoch negativ auf den Haarwuchs und die Kopfhaut auswirken. Der Schopf wird extrem gespannt und die Haarwurzeln so beschädigt. Doch nicht nur das, solch eine Frisur wirkt altmodisch und lässt die Gesichtszüge kantiger wirken. Aufgrund des nachlassenden Hyalurongehaltes der Haut, die sowieso schon verhärtet, macht dieser Haarfehler nicht nur die Haare kaputt, sondern lässt einen nochmal viel älter aussehen. Zudem spannt es, wenn der Dutt mehrere Stunden getragen wird. Permanent wird an den Nerven der Kopfhaut gezogen – Üble Kopfschmerzen können die Folge sein. Trag deine Mähne lieber regelmäßig offen, um ihnen eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.

2. Falsches Kopfkissen

Deine Haare brechen am Hinterkopf ab? Grund kann ein falsches Kopfkissen sein. Im Schlaf bewegen wir uns mehr, als wir denken. Rund 40- bis 60-mal pro Nacht ändert man nachts die Schlafposition. Dadurch entsteht eine Reibung zwischen Kopf und Kissen, welche Haarprobleme, wie Trockenheit, Spliss und sogar Haarausfall begünstigt. Ein eher rauer Kissenüberzug kann die Haarstruktur nachts aufrauen. Daher gilt: je glatter die Unterlage ist, auf der man schläft, desto schonender ist es für die Haare. Ein Kopfkissenbezug aus Seide ist dagegen ideal. Seide ist ein haarschonendes Material, da die glatten Fasern die Haare nicht angreifen.

3. Zu heißes Duschen

Wir Frauen duschen sehr gerne heiß. Doch die hohen Temperaturen strapazieren die Haare, sie werden stumpf und spröde. In den Zwanzigern konnte unsere Mähne das noch irgendwie wegstecken, aber in den Wechseljahren sieht es etwas anders aus. Zu heißes Haarewaschen greift auf Dauer die äußere Schuppenschicht der Haare an. Der heiße Dampf entzieht dem Haar Feuchtigkeit und trocknet die Haare aus. Ein strohiger, brüchiger Haarschopf ist die Folge. Daher sollte man vor der Dusche die Temperatur richtig einstellen. Das Wasser sollte nicht zu warm und auch nicht zu kalt sein. Lauwarmes Wasser ist perfekt. Wenn man ohne Haarewaschen duschen möchte, kann auch eine Duschhaube Abhilfe leisten.

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4. Die falsche Technik beim Bürsten

Viele Frauen bürsten einfach drauf los. Gegen regelmäßiges Bürsten an sich ist nichts einzuwenden: es regt die Durchblutung der Kopfhaut an und verteilt das natürliche Öl bis in die Haarspitzen. Doch beim Bürsten sollte man sehr behutsam sein. Gerade, wenn die Haare eh schon strapaziert sind, wird es eher zur Zerreißprobe. Wenn sich die Haare verknoten, werden wir Frau oft mal ungeduldig. Zerren, Reißen und Rubbeln schädigen jedoch die Haarstruktur und machen sie brüchig. Stattdessen sollte die Mähne in mehrere, dicke Strähnen aufgeteilt werden und mit einer Bürste mit sanften Naturborsten, die es beispielsweise von Amazon schon für knapp 10 Euro zu shoppen gibt, von unten nach oben gekämmt werden.

5. Schädigende Inhaltsstoffe

Bei dem Kauf nach den eignen Haarpflegeprodukten achtet man oft auf den Duft oder die Verpackung. Dass sie Silikone, Parabene, Duftstoffe und viel mehr enthalten, wird oft gar nicht wahrgenommen oder ausgeblendet. Schließlich sollen die Haare glänzen und zauberhaft riechen. Diese Wirkstoffe zielen darauf ab, unserer Mähne ein geschmeidiges Gefühl und einen berauschenden Duft zu schenken und die Haare lassen sich hervorragend kämmen. Doch es hat auch einige negative Auswirkungen. Haare und Kopfhaut werden versiegelt und natürliche Funktionen, wie das Abtragen von Schadstoff oder die Atmungsaktivität, werden enorm eingeschränkt. Daher setz doch mal auf eine natürliche Mähne und versuch, deine Produkte mit diesen Inhaltsstoffen zu minimieren.

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