Beauty

Zähne aufhellen: 7 Tipps, wie du auf natürlichem Wege weißere Zähne bekommst

Von Frederika am Dienstag, 27. November 2018 um 15:16 Uhr

Dir ist es unangenehm, deine Zähne zu zeigen? Du würdest unschöne Verfärbungen gerne entfernen, kannst dir aber ein Bleeching nicht leisten? Hier kommen 7 einfache Tipps, mit denen du dir zuhause weißere Zähne zaubern kannst…

Es gibt viele Gründe, die dazu führen können, dass unsere Zähne ihren hellen, weißen Glanz verlieren und plötzlich unschöne Verfärbungen aufweisen. Von Nahrungsmitteln wie Kaffee bis hin zu Zahnbelag – sie alle führen dazu, dass wir uns beim Lächeln unwohl fühlen und oft die Lippen lieber geschlossen halten. Doch das muss nicht so bleiben: Mit unseren sieben einfachen Tipps kannst du es schaffen, deine Zähne auf natürlichem Wege und ohne viel Geld zuhause aufzuhellen.

Ölziehen

Ölziehen ist ein traditionelles indisches Volksheilmittel, das die Mundhygiene verbessern und Giftstoffe aus dem Körper entfernen soll. Dabei wird mit Öl im Mund gespült, um Bakterien zu töten, die die Zähne angreifen oder sie gelb aussehen lassen. So berichten viele Menschen, die das Ölziehen regelmäßig praktizieren, von weißeren und gesünderen Zähnen. Man gibt dazu etwa einen Esslöffel Öl in den Mund und drückt und zieht es anschließend für etwa 15 Minuten durch die Zähne. Während ursprünglich vor allem Sonnenblumen- und Sesamöl verwendet würden, ist inzwischen vor allem Kokosöl beliebt, weil es einen angenehmeren Geschmack hat und viele zusätzliche Vorteile bietet, wie zum Beispiel das Reduzieren von Entzündungen.

Backpulver

Backpulver hat natürliche Aufhellungseigentschaften und ist deshalb in vielen Zahnpasten zu finden. Es wirkt wie ein mildes Schleifmittel und hilft so dabei, Öberflächenverfärbungen der Zähne zu entfernen. Darüber hinaus hat es eine alkalische Wirkung und verhindert so das Wachstum von Bakterien. Um diese Vorteile zu nutzen, vermischt man einen Teelöffel Backpulver mit zwei Teelöffeln Wasser und putzt sich damit die Zähne. Man sollte sie jedoch nicht zu häufig mit dem Mittel beanspruchen, und die Pflege nicht öfter als einmal pro Woche verwenden.

7 Tipps für weiße Zähne

Aktivkohle

Aktivkohle ist eine saugfähige Substanz, die sich so beispielsweise an Tannine bindet, welche die Zähne verfärben und gelb werden lassen. Zudem kann Aktivkohle, so gruselig sie auf den Zähnen auch aussehen mag, einen positiven Beitrag zur Mundhygiene leisten, indem die Bakterien tötet und Karies vermeidet. Meist ist die Kohle als Pulver zu erwerben, mit dem anschließend die Zähne geputzt werden. Diese Art der Aufhellung ist jedoch umstritten, soll sie doch eher kurzfristig sein und langfristig die Oberflächen der Zähne aufrauen, wodurch sich Beläge wiederrum leichter festsetzen können. Hier gilt es also, es nicht zu übertreiben.

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxid ist ein natürliches Bleichmittel, das ebenfalls Bakterien im Mund tötet. Es ist auch in vielen handelsüblichen Whitening-Produkten enthalten. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass der Stoff sich gut dazu eignet, die Zähne aufzuhellen, dennoch gibt es einige Bedenken im Bezug auf Zahnfleischreizungen und ein erhöhtes Krebsrisiko. Sie konnten wissenschaftlich jedoch noch nicht bestätigt werden. Verdünntes Wasserstoffperoxid, 1,5 bis 3 Prozent sollten nicht überschritten werden, lässt sich vor dem Zähneputzen als Mundspülung verwenden. Auch lässt es sich mit Backpulver mischen, um so eine Zahnpasta herzustellen, die Verfärbungen der Zähne mindert. Öfter als einmal pro Woche sollte diese jedoch nicht verwendet werden.

Salz

Auch Salz kann bei gelben Zähnen helfen. Häufig wird es mit Olivenöl gemischt und als Zahnpasta verwendet. Dafür ein Viertel Glas Olivenöl mit so viel Salz vermengen, das sich ein Brei ergibt. Salz hat einen schleifenden Effekt und entfernt so gröbere Verfärbungen. Gleich nach der ersten Anwendung sollten sich die Zähne sauberer und glatter anfühlen. Öfter als zweimal pro Woche sollte das Salz jedoch nicht verwendet werden, da es sonst den Zahnschmelz beschädigen könnte.

7 Tipps für weißere Zähne

Apfelessig

Seit Jahrhunderten wird Apfelessig als Desinfektionsmittel und natürliches Reinigungsprodukt verwendet. Die Essigsäure tötet wirksam Bakterien ab und hilft so dabei, den Mund zu reinigen und die Zähne aufzuhellen. Bei zu intensivierter Anwendung kann sie jedoch den Zahnschmelz aufweichen, weshalb das Essig nicht jeden Tag verwendet werden sollte. Genutzt wird es, verdünnt mit Wasser, als Mundspülung. Nach einigen Minuten sollte der Mund mit klarem Wasser ausgespült werden.

Richtig vorsorgen

Es ist ganz natürlich, dass die Zähne sich im Laufe der Zeit verfärben, doch es gibt einige Dinge, auf die du achten kannst, um das natürliche Weiß von vornherein länger zu erhalten. Natürlich solltest du zunächst zweimal täglich putzen und regelmäßig Zahnseide und eine Mundspülung verwenden, um Bakterien zu töten, Belag vorzubeugen und Karies zu verhindern. Zudem sollten Kaffee, Rotwein und dunkle Beeren vermieden werden, die nachweislich zu einer Verfärbung der Zähne beitragen. Auch Rauchen trägt dazu bei, dass die Zähne gelb werden. Nachdem du Mahlzeiten mit viel Zucker eingenommen hast, solltest du die Zähne zusätzlich putzen, denn Zucker unterstützt sonst das Wachstum des Bakteriums, das Hauptauslöser für die unschönen Beläge ist.

Du siehst: Es gibt viele Möglichkeiten, gelbe Verfärbungen der Zähne zu beseitigen. Wichtig ist, dass du dich vorher ausführlich über die Methode deiner Wahl informierst und dir der möglichen Risiken bewusst bist. Halte regelmäßig Rücksprache mit deinem Zahnarzt, um zu schauen, ob die Hausmittel sich nicht eventuell doch eher schädlich auswirken. Sollten sie das nicht tun, bist du dem Zahnpastalächeln einen Schritt näher.

Darum solltest du eine elektrische Zahnbürste benutzen 

Elektrische Zahnbürsten können dir ebenfalls dabei helfen, weiße Zähne zu bekommen. Diverse Studien haben bereits erwiesen, dass sie eine deutlich bessere Putzleistung als eine Handzahnbürste hervorbringen. Das liegt in erster Linie an den schnellen und kontinuierlichen Bewegungen des Bürstenkopfes. Dadurch können Unreinheiten besser gelöst werden und auch die Verfärbungen durch Rotwein, Zigaretten, Tee und Kaffe lassen sich eindämmen. Zeitgleich wird aber der Zahnschmelz geschont, da du weniger Druck beim Putzen ausüben musst. Insgesamt erfährst du mit einer elektrischen Zahnbürste eine bessere Mundhygiene als mit einer herkömmlichen. 

Diese elektrischen Zahnbürsten gibt es

Grundsätzlich wird bei den elektrischen Zahnbürsten zwischen zwei Systemen unterschieden. Zum einen gibt es sogenannte oszillierende Zahnbrüsten, bei denen eine rotierende Rundkopfbürste für Sauberkeit sorgt. In kreisenden Bewegungen werden die Zähne gereinigt. Im Schnitt werden 3.000 Schwingungen pro Minute erreicht. Zum anderen gibt es Schallzahnbürsten, deren Borsten mit 300 Hertz schwingen. Die schallaktiven Modelle sind mit einem integrierten Chip versehen, der einen Schall erzeugt und so die Bürste zum Vibrieren bringt. Durch die Vibration werden die Zähne gereinigt und vor allem kann unschöner Plaque spielend leicht entfernt werden. 

Mit diesen elektrischen Zahnbrüsten steht weißen Zähnen nichts mehr im Wege. Schau doch mal in der Bildergalerie nach:

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  8. "Oral-B Genius 9900" in Roségold, bei Amazon ca. 193 Euro – ihr spart aktuell 48 Prozent (ca. 177 Euro)
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