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Kim Kardashian: Räuber veröffentlicht Buch über Pariser Überfall

Von Lena.Everling am Samstag, 6. Februar 2021 um 11:05 Uhr

Im Jahr 2016 wurde Kim Kardashian Opfer eines millionenschweren Raubüberfalls in Paris. Die 40-Jährige ist immer noch traumatisiert – doch damit nicht genug: Jetzt veröffentlichte einer der Täter ein Buch darüber und zieht Kim ins Lächerliche…

Sie hatte Todesangst: Im Jahr 2016 wurde Kim Kardashian während der Fashion Week in der Modemetropole Paris von fünf Männern in einem Luxushotel überfallen. Die Täter hatten sich als Polizisten verkleidet und konnten so unbemerkt in das Gebäude gelangen, wo sie das Zimmer des Reality-Stars stürmten und mit einer Waffe bedrohten. Kim zögerte nicht lange und gab den Männern ihre Designerklamotten und Schmuck im Wert von etwa neun Millionen Euro. Dann fesselten sie das It-Girl an einen Stuhl, verbanden ihre Augen und den Mund mit Tape und flohen mit der fetten Beute. Doch die Pariser Polizei konnte sie kurze Zeit später verhaften, im Sommer soll der Prozess gegen die fünf Männer beginnen. Das traumatische Erlebnis setzt der 40-Jährigen noch immer zu, wie ihr Tränenausbruch in der Talkshow von David Letterman zuletzt zeigte. Doch nun muss sie das schlimme Erlebnis wohl noch einmal verarbeiten, denn einer der Pariser Täter, der sich derzeit noch in Untersuchungshaft befindet, schrieb hinter Gittern ein Buch über den Überfall – zieht es allerdings ins Lächerliche, denn er macht sich darin ziemlich über Kim Kardashian lustig.

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Räuber macht sich über Kim Kardashian lustig

In dem in Frankreich am 4. Februar erschienen Buch "I Sequestered Kim Kardashian" ("Ich erpresste Kim Kardashian"), erzählt Yunice Abbas, einer der Täter und zeigt, dass er auf den Vorfall wohl nicht mit Reue zurückblickt, sondern sich im Gegenteil sogar noch über den internationalen Star lustig macht. In einem Auszug aus seinem Werk heißt es "Unsere Schönheit hat hartnäckig versucht 911 anzurufen, die Notrufnummer für die USA. Nicht sehr effizient, wenn man in Paris ist". Der 60-Jährige berichtet unter anderem auch davon, dass er Kims Smartphone mitgehen lassen hat und es auf der Flucht vor der Polizei geklingelt hat. Sängerin Tracy Chapman habe versucht, sie anzurufen, beschreibt Yunice. Bei dem Überfall handelte es sich aber keineswegs um eine spontane Tat. Die Rentner-Gang hatte bereits Tage zuvor das Apartment ausspioniert. Yunice rühmt sich heute noch mit dem cleveren Schachzug und äußert in seinem Buch: "Was gibt es Harmloseres als ältere Menschen. Sie konnten ebenso friedlich wie anonym vor Ort ein Maximum an Informationen sammeln." Ob und wann das Buch auch in Deutschland erscheinen wird, steht aktuell allerdings noch in den Sternen.

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