Lifestyle

Besser Schlafen: Diese 10 Tipps verhelfen dir zu erholsamen Nächten

Von Inga am Dienstag, 18. September 2018 um 17:00 Uhr

Stress bei der Arbeit, Streit mit der besten Freundin oder wieder einmal zu viel Geld beim Herbst-Shopping ausgegeben (Oops!)? Unruhiger Schlaf kann auf Dauer nicht nur super nervig sein, sondern auch deinem Körper schaden. Deshalb haben wir die besten Tricks, die dir endlich wieder erholsame Nächte bescheren…

Je älter man wird, desto mehr weiß man ihn zu schätzen: Guter Schlaf ist unersetzlich! Besonders im Sommer machen uns die hohen Temperaturen jedoch häufig zu schaffen und uns das Einschlafen schwer. Weitere Faktoren wie Stress, die falsche Essroutine und Social Media (ihr wisst wovon wir sprechen 😉) können unser Schlafverhalten negativ beeinflussen. Dabei ist ausgeglichener Schlaf nicht nur enorm wichtig, um unseren Körper nachts zu reparieren und wieder auszugleichen, er hilft uns sogar dabei schneller abzunehmen! Doch keine Sorge, bevor du zu Schlaftabletten oder anderen Mitteln greiftst, gibt es den einen oder anderen Trick, mit dem du deine Nachtruhe verbessern kannst. Hier kommen unsere zehen effektivsten Tricks…

1. Gut und rechtzeitig essen 

Unsere Ernährung hat nicht nur Einfluss auf unsere Figur, sondern kann sich auch positiv oder negativ auf unseren Schlaf auswirken. Achte daher auf eine ausgewogene Ernährung, besonders Lebensmittel, die die Aminosäure Tryptophan enthalten, solltest du in deinen Speiseplan integrieren – diese sind beispielsweise in Kürbiskernen, Eiern und Sojabohnen enthalten. Aber auch Avocados und dunkles Blattgemüse sind zu empfehlen, während du am Abend besser auf zu viele Proteine verzichten solltest, da diese deinen Körper zusätzlich erhitzen können, indem sie den Stoffwechsel ankurbeln. Auch Chips, Eiscreme und Pommes sind aufgrund des hohen Fettgehaltes leider No-Gos, denn sie brauchen länger, um verdaut zu werden. Neben den richtigen Lebensmitteln spielt auch die Uhrzeit deiner letzten Mahlzeit eine Rolle, hierbei gilt: Kurz vor dem Schlafen besser auf Snacks sowie blähende und scharf gewürzte ­Mahlzeiten verzichten! 

2. Trainiere nicht vor dem Schlafengehen

Entgegen der Annahme, dass ein Workout am Abend den Schlaf fördert, solltest du besser tagsüber trainieren oder zumindest sportliche Aktivitäten zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen meiden. Denn beim Sport werden Hormone ausgeschüttet, die dich wach halten. Außerdem ist dein Körper dadurch beim Einschlafen nicht zu heiß, kann erst runterfahren und zur Ruhe kommen. Dies gilt allerdings nicht für Entspannungsübungen wie Yoga oder Qigong, die deinen Körper und Geist am Abend wiederum zur Ruhe kommen lassen. 

 

Ein Beitrag geteilt von Amanda Bisk (@amandabisk) am

3. Je dunkler, desto besser

Auch dieser Punkt ist ausschlaggebend für einen gesunden Schlaf: In abgedunkelten Räumen schläft es sich nämlich besser. Generell gilt, je dunkler das Zimmer, desto tiefer der Schlaf. Denn im Dunkeln produziert unser Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin. Im Hellen kann der Tag-Nacht-Rhythmus hingegen aus dem Gleichgewicht gebracht werden, was wiederum negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat. Bei Schlafstörungen wird weniger Leptin und mehr Ghrelin produziert. Die Folge ist ein verstärktes Hungergefühl. Wer keine Jalousien oder verdunkelnde Vorhänge hat, dem kann auch eine Schlafmaske Abhilfe schaffen. 

4. Tschüss, iPhone! 

Ja Ladies, wir wissen, wie gerne wir vor dem Schlafengehen noch ein letztes Mal unseren Instagram-Feed checken, doch diese Angewohnheit sollten wir uns besser ganz schnell abgewöhnen. Wer kurz vor dem Schlafengehen sein Handy checkt oder auch mitten in der Nacht aufwacht und zum Handy, Tablet oder Macbook greift, kann häufiger unter Schlafstörungen leiden. Das gilt vor allem für gestresste Menschen, die abends schwer abschalten können und nicht genügend von dem Stresshormon Cortisol abbauen. Besser: Das Smartphone eine Stunde vor dem Zubettgehen aus dem Zimmer verbannen oder wenigstens auf Flugmodus stellen.

5. Der ideale Good-Night-Drink

Nicht nur die Mahlzeiten vor dem Zubettgehen spielen eine wichtige Rolle für die Qualität unseres Schlafes, auch die Wahl der Getränke! So solltest du ab dem Nachmittag die Finger von koffeinhaltigen Getränken lassen, wenn du Schwierigkeiten beim Einschlafen hast. Auch Alkohol kann sich negativ auf unseren Schlaf auswirken und dazu führen, dass wir häufiger aufwachen. Gut eignen sich hingegen Milch mit Honig, Kamillentee oder auch Pfefferminztee. 

6. Den richtigen Schlafrhythmus finden

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das bezieht sich auch auf den Rhythums. Ideal wäre es daher, jeden Tag zur selben Uhrzeit ins Bett zu gehen und am nächsten Morgen ebenfalls zur selben Uhrzeit aufzuwachen. Studien zufolge benötigt ein Erwachsener im Schnitt sieben bis acht Stunden Schlaf und zwar im besten Fall zu einer routinierten Zeit. Auch wenn es schwer fällt: Auch an Wochenenden gilt diese Regel, weshalb wir (wenn möglich) nicht zu lang schlafen und zu spät ins Bett gehen sollten. Am Montagmorgen wird es uns unser Körper danken! 

7. Alkohol, nein Danke!

Nicht nur die richtige Mahlzeit am Abend entscheidet über die Qualität unseres Schlafs, sondern auch Alkohol hat einen direkten Einfluss auf unsere Nachtruhe. Zwar kann ein (oder auch zwei) Glas Rotwein beim Einschläfen helfen, allerdings ist es unwahrscheinlich, dass wir auch durchschlafen werden. Denn sobald der Alkohol abgebaut ist, wachen wir häufiger auf als ohne den hochprozentigen Gute-Nacht-Drink. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Sofia Tsakiridou (@matiamubysofia) am

8. Streiche Koffein am späten Nachmittag

Dieser Punkt wird einigen Kaffee-Liebhabern vermutlich nicht gefallen – doch wenn du auch einen ausgeglichenen und ruhigen Schlaf wert legst, führt kein Weg daran vorbei: Versuche ab dem (späten) Nachmittag koffeinhaltige Getränke wie Cappuccino, Espresso oder auch schwaren Tee zu vermeiden. Das Koffein hält dich wach und lässt dich schlechter einschlafen. Gönn dir den Kaffee also besser am Morgen oder (wenn es nicht anders geht) spätestens nach der Mittagspause.  

9. Die richtige Matratze

Hast du die falsche Matratze, gelingt auch der erholsame Schlaf nicht. Deshalb solltest du beim Matratzenkauf erst einmal Probe liegen und deine Matratze alle fünf bis zehn Jahre gegen eine Neue tauschen. Viele vergessen, dass das Bett das meistgenutzte Möbelstück ist und uns jede Nacht trägt. Investiere also in eine gute Matratze anstatt an den falschen Stellen zu sparen. Vielleicht ist auch ein Wasser oder Futonbett das Richtige für dich?

10. Frischluft tut gut

Ist es zu heiß, schwitzen wir und können nicht einschlafen. Ist es wiederum zu kalt, können wir nicht entspannen. Deswegen ist die Raumtemperatur super wichtig, wenn es um einen erholsamen Schlaf geht. Ein kurzes Stoßlüften für etwa zehn Minuten bevor du dich hinlegst, kann Wunder bewirken. Danach klappt's auch mit dem Einschlafen, versprochen!

Diese Lifestyle-News dürft ihr ebenfalls nicht verpassen…

Frisuren-Trends: Diese Haarschnitte werden wir im Herbst 2018 überall sehen

7 Lebensmittel, die gegen einen Blähbauch helfen

Mehr als nur schöne Zähne: Warum Ölziehen jetzt in deine Beauty-Routine gehört