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Beziehung: Deshalb sollten wir getrennt vom Partner schlafen

Von Svenja am Freitag, 20. März 2020 um 17:14 Uhr

Besonders in langen Beziehungen wird es oft zur Selbstverständlichkeit, jede Nacht gemeinsam zu verbringen. Weshalb das der Beziehung nicht immer gut tut und warum ihr auch mal alleine schlafen solltet, verraten wir euch jetzt.

Die Vorstellung ist romantisch – jeden Abend gemeinsam ins Bett zu gehen und jeden Morgen zusammen aufzuwachen. Ganz nach dem Motto: Du bist das Letzte, an das ich denke, bevor ich schlafe und mein erster Gedanke, wenn ich aufwache. Doch die Realität sieht leider oft anders aus. Statt liebevolles, morgendliches Wecken mit langen Küssen wirft uns der Wecker des Anderen oft aus dem Bett, obwohl wir noch eine halbe Stunde hätten schlafen können. Und die hätten wir nach der Nacht, in der er mal wieder so laut geschnarcht hat, dass wir nicht einschlafen konnten, wirklich gebraucht. Die anfängliche Verliebtheit wird allzu schnell abgelöst von einer gewissen Grundgenervtheit. Von den Eigenarten, die wir in einer langen Beziehung entwickeln, ganz zu schweigen. Darum ist es umso wichtiger, auch mal getrennt zu schlafen, um sich wieder aufeinander freuen zu können und die Zeit zu genießen. Wir verraten euch, was noch dafür spricht, dass ihr immer mal wieder eine Nacht alleine schlaft.

1. Das gemeinsame Übernachten wieder besonders werden lassen

Der Alltag schleicht sich manchmal schneller ein, als man vorher gedacht hätte. Wenn wir uns morgens aus dem Bett quälen, sind wir oft so spät dran, dass einfach keine Zeit ist, ausgiebig mit dem Liebsten zu kuscheln. Und auch abends fallen wir todmüde ins Bett und vergessen dabei manchmal, die Nähe des Partners wertzuschätzen. Um sich wieder bewusst zu machen, was wir am Anderen eigentlich haben und ihn auch mal wieder zu vermissen, bietet es sich an, nicht jede Nacht gemeinsam zu verbringen.

2. Unterschiedliche Gewohnheiten

Nicht jeder Mensch ist gleich, und auch, wenn unser Partner unser Seelenverwandter ist, heißt das nicht, dass er nicht vielleicht doch einen anderen Schlafrhythmus hat, als wir. Oder er hat nicht nur andere Schlafenszeiten, sondern braucht einfach weniger Schlaf. Vielleicht guckt er auch gern vor dem Schlafen noch einen Film, obwohl wir lieber ganz entspannt noch ein Buch lesen würden. Oder er muss wegen seiner Arbeit früher aufstehen als wir. Übernachten wir jede Nacht gemeinsam, müssen wir oft Kompromisse eingehen, unter denen unsere Schlafqualität leiden kann. Deshalb tut es gut, zwischendrin mal eine Nacht allein zu verbringen, in der wir so früh ins Bett gehen und so lang schlafen können, wie es uns gut tut.

3. Zeit für sich

Besonders, wenn wir mit unserem Partner zusammen wohnen, bleibt Zeit für sich selbst manchmal auf der Strecke. Durch die gemeinsame Wohnung sind wir immer zu zweit – da kann es erfrischend sein, die Nacht auch mal getrennt zu verbringen. Die Zeit können wir nutzen, um abends im Bett einfach mal mit der besten Freundin zu telefonieren, ein Buch zu lesen oder eine Gesichtsmaske aufzutragen. Kurz: Einfach mal wieder auf uns selbst und unsere Bedürfnisse hören und uns etwas Gutes zu tun.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Dem Schnarchen entkommen

Auch wenn er immer wieder beteuert, dass er doch wirklich gar nicht schnarche – in diesem Fall wissen wir es besser. Viele von uns kennen es: Gerade sind wir eingeschlummert, um dann von einem lauten Schnarchen aus dem Schlaf gerissen zu werden. Nicht nur, dass wir den Anderen in dem Moment auf den Mond schießen könnten – wir verpassen vor allem wertvollen Schlaf. Wenn wir nicht genug Schlaf bekommen, kann das durchaus negative Folgen haben, weshalb wir darauf achten sollten, ausreichend zu schlafen. Und wenn wir gut erholt sind, weil wir die letzte Nacht allein geschlafen haben, reagieren wir auf das Schnarchen unseres Partners auch nicht mehr so gereizt.

5. Attraktivität steigern

Wenn es darum geht, getrennt von seinem Partner zu schlafen, denken die Meisten daran, dass das Liebesleben darunter zu leiden hat. Aber im Gegenteil: Wenn wir nicht jede Nacht das Bett mit unserem Liebsten teilen, freuen wir uns umso mehr aufeinander. Das zwischenzeitliche Vermissen lässt unsere Vorfreude auf die nächste gemeinsame Übernachtung steigen und wir können die gemeinsame Zeit und Nähe wieder richtig wertschätzen. Ein Grund mehr, zwischendrin eine Nacht auf den Partner zu verzichten.

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