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Beziehungsunfähigkeit: Dieses Elternteil ist schuld, wenn du keinen Partner findest – laut Studie

Von Jenny am Donnerstag, 27. August 2020 um 11:17 Uhr

Wer bislang dachte, es läge nur an ihm, dass Mr. Right sich einfach nicht blicken lässt, der sollte die neuesten Studienergebnisse kennen, die besagen, dass ein Elternteil für unsere Beziehungsunfähigkeit verantwortlich sein kann…

Die nervigen Nachfragen der Eltern, die wissen wollen, ob man endlich den Partner fürs Leben gefunden hat oder nach Gründen suchen, weshalb sich dieser bislang nicht blicken ließ, kennt sicher fast jeder. Während bereits die lästigen Fragereien über das Liebesleben als Einmischen ins Private verstanden werden und oftmals unerwünscht sind, würde es definitiv zu weit gehen, wenn ein Elternteil bei der Partnerwahl direkt Einfluss auf die getroffenen Entscheidungen nehmen könnte. Betrachten wir allerdings eine Studie, die Soziologen der Ohio State University in der Fachzeitschrift Plos One herausgaben, sieht die Wirklichkeit genau so aus: Wann du dich an einen Partner bindest, wie du dich in der Beziehung verhältst und wie lange die Liebe bestehen bleibt, darauf soll tatsächlich deine Mutter enormen Einfluss nehmen. Inwiefern ihr diese Macht zuteilwird, verraten wir jetzt mithilfe wissenschaftlich belegter Fakten aus den USA.

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Deshalb beeinflusst deine Mutter deine Parnterschaften

Wenn es mit der Liebe einfach nicht klappen will und man den Partner, der einen mit Glück erfüllt, nicht ausfindig machen kann, dann sucht man die Fehler oftmals bei sich selbst. Vertrauen wir allerdings auf die Forschungsergebnisse einer US-amerikanischen Studie, lässt sich hierbei vielmehr ein Zusammenhang mit der Beziehungsfähigkeit der Mutter erkennen. Sowohl Charaktereigenschaften als auch Verhaltensmuster sollen Töchter laut der Wissenschaftler Claire Kamp Dush, Rachel Arocho und Co. von ihrer Mutter abschauen und demnach dahingehend beeinflusst werden, ob sie eine innige Bindung eingehen können, leicht vertrauen und es schaffen, Beziehungsprobleme zu bewältigen. Wie die Mutter ihre Liebschaften selbst anging, kann sich somit im direkten Verhalten ihres Kindes widerspiegeln und sogar mit 57-prozentiger Wahrscheinlichkeit dafür verantwortlich sein, dass ihre Tochter niemals heiraten wird, ist auch sie den Bund der Ehe nicht eingegangen.

© Getty Images

Auch wenn die amerikanische Wissenschaft vor allem das Verhalten der Mutter in Beziehungsfragen als ausschlaggebend für das Liebesglück des Kindes sehen, ist natürlich das des Vaters nicht unerheblich. Hielt die gemeinsame Beziehung lange, besteht sie immer noch und ist voller Vertrauen oder wurde eine schwere und schmutzige Trennung durchlebt, prägt auch das ein Kind nachhaltig und beeinflusst es in seinen Entscheidungen und dem Führen von Partnerschaften. Was uns jedoch verwundert: Während die Forscher beweisen, dass Mütter die Beziehungsfähigkeit ihrer Töchter prägen, sollen ihre Söhne von ihren Erfahrungen und dem daraus resultierenden Handeln gänzlich unberührt bleiben. 🤔

Selbst wenn es bei deiner Mutter mit der Liebe nicht klappen wollte und sie immer wieder Schwierigkeiten mit Männern hatte, muss das längst nicht bedeutet, dass es auch für dich aussichtslos ist. Wage dich ans Dating heran und suche dir beispielsweise Hilfe in Ratgeber wie der Lektüre von Wieland Stolzenburg "Beziehungsleben: Wie du die Lösung für eine erfüllende Partnerschaft findest", welche du für ca. 12 Euro bekommst.

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