Lifestyle

Gewichtsschwankungen: So beeinflusst dein Zyklus dein Gewicht

Von Kera am Mittwoch, 17. Juni 2020 um 15:33 Uhr

Es gibt Tage, an denen wir uns wohl in unserem Körper fühlen und an anderen manchmal so gar nicht. Wenn dann noch Gewichtsschwankungen dazukommen, ist schlechte Laune oft vorprogrammiert. Wir verraten dir, woher die ein oder zwei Kilo mehr auf der Waage kommen …

Der weibliche Zyklus beeinflusst unser Wohlbefinden maßgeblich. Auch unser Gewicht bleibt nicht verschont: Ein oder zwei Kilo mehr sind während der Periode keine Seltenheit, weshalb sich genau zu diesem Zeitpunkt eine allgemeine Unzufriedenheit breitmacht, die wir uns gar nicht so recht erklären können. Während der 28 Tage, aus denen der weibliche Zyklus in der Regel besteht, verändert sich der Hormonhaushalt des Körpers alle paar Tage, was Auswirkungen auf unsere Stimmung sowie unsere Haut und auch auf unser Gewicht hat. Je nach Zyklusphase fühlen wir uns so mal federleicht und erfreuen uns an einem schönen Hautbild, mal stehen wir auf der Waage und schütteln den Kopf oder jammern wegen nerviger Pickel herum. Wir haben die einzelnen Phasen zusammengetragen und erzählen dir, zu welchem Zeitpunkt du eher an Gewicht zu- und wann du eher abnimmst... 

So tickt der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus beginnt mit der Menstruation. In dieser Zeit werden die vor der Periode abgespeicherten Wassereinlagerungen aus dem Körper abtransportiert, was am Abfall des Östrogen-Spiegels liegt. Während unserer Monatsblutung arbeitet der Stoffwechsel besonders gut, sodass wir öfter mal zur Toilette müssen. Durch das Entwässern nehmen wir somit in den ersten sechs Zyklustagen ganz von alleine ab und entschlacken. Wer dann noch vermehrt Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt, wie etwa Spargel, Gurken und Co. zu sich nimmt, kann diesen Effekt nochmals unterstützen.

In der zweiten Zyklusphase (Tag 7 bis 11) sind viele Frauen besonders aktiv — nach der Periode hat der Körper wieder mehr Energie für andere Dinge, wie etwa für die Fettverbrennung oder den Muskelaufbau. In dieser Zeit beeinflussen eine lange Partynacht, Alkohol oder ein "Cheat Day" unser Gewicht nur minimal. In der Mitte des Zyklus (Tag 12 bis 14) findet dann der Eisprung statt. In dieser Zeit bereitet sich der Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor, weshalb er sich erste Wassereinlagerungen abspeichert, wodurch eine leichte Gewichtszunahme zustandekommt. Besonders in dieser Phase ist es wichtig viel Wasser zu trinken, sodass nicht all zu viel Flüssigkeit eingelagert wird. 

Von Tag 15 bis 17, in der vierten Phase, ist der Körper auf eine mögliche Schwangerschaft eingestellt und fährt die Östrogene in unserem Hormonhaushalt hoch. Das kostet viel Energie, weshalb zu dieser Zeit vermehrt Heißhungerattacken und Gelüste drohen. Aber Achtung: In dieser Phase speichert der Körper die Kalorien, anstatt sie zu verbrennen. Besonders in dieser Zeit ist eine gesunde Ernährung super wichtig — Die Finger sollten wir von Süßigkeiten, Fast Food und Co. lassen, denn die setzen zu dem Zeitpunkt besonders schnell an.

© Unsplash

Sobald der Körper bemerkt, dass keine Schwangerschaft stattfindet (Tag 18 bis 21), wird wieder mehr Energie verbrannt. Wenn du vorhast eine Diät zu starten, solltest du diese am besten in dieser Zyklusphase beginnen, denn die ersten Abnehmerfolge lassen dann nicht lange auf sich warten. In der letzten und gleichzeitig auch unbeliebtesten Phase des Zyklus (Tag 22 bis 28) sinkt der Östrogenspiegel ab Pickel, fettige Haare und Stimmungsschwankungen machen sich bemerkbar und das allgemeines Wohlbefinden gerät aus dem Gleichgewicht. In dieser Zeit kämpfen wir dann auch häufig noch mit einem Blähbauch, Wassereinlagerungen und einem verlangsamten Stoffwechsel, was eine Gewichtszunahme von zwei bis vier Kilos mit sich bringen. Von der Waage sollten wir uns dann zu unserem eigenen Wohl lieber fern halten…

Diese Lifestyle-News solltet ihr nicht verpassen: 

Ernährung: Diese Lebensmittel signalisieren deinem Körper, dass er satt ist

Abnehmen: Diese Lebensmittel aktivieren eure körpereigenen Schlankhormone