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Schlaf: Diese ekligen Dinge passieren, wenn dein Schlafzimmer zu warm ist

Von Martyna am Mittwoch, 17. Juni 2020 um 12:59 Uhr

Der Sommer ist eigentlich eine Zeit, auf die wir uns freuen. Doch wenn die Hitze im Schlafzimmer kaum auszuhalten ist, passieren ganz schön eklige Dinge. Welche das sind, verraten wir dir jetzt. 

Der Sommer kommt! Tagsüber können wir uns mit Getränken, knappen Fashion-Teilen oder mit einem Sprung ins angenehme Nass abkühlen, doch bei uns zuhause wird das schon schwieriger. Da die meisten von uns keine Klimaanlage haben, können unsere Wohnungen bei stundenlangem Sonnenschein und schwülen Temperaturen ganz schön heißlaufen. Vor allem ein zu warmes Schlafzimmer ist für unsere Gesundheit nicht gut. Helfen wir nicht schnell mit einer Stoßlüftung, dunklen Gardinen und Co. nach, wird die Nacht wohl oder übel zu einer schwitzigen Angelegenheit. Das hat selbstverständlich Konsequenzen und die haben wir uns mal genauer angeschaut und uns gefragt, welche ekligen Dinge passieren, wenn unser Schlafzimmer zu warm ist.

1. Wir schwitzen im Schlaf 

Dass wir im Schlaf schwitzen, ist völlig normal. Etwa ein halber Liter pro Nacht ist der Regelfall, alles darüber zeugt von einer nächtlichen Hyperhidrose, auch Nachtschweiß genannt. Ist es wärmer als sonst, fühlen wir uns unwohl und in unserem Schlaf gestört und wachen häufiger auf. Dieser unruhige Zyklus sorgt dafür, dass wir am Morgen wie gerädert aufstehen, was nicht nur unserer Konzentration, sondern – laut Forschern – sogar unserer Gesundheit und unserem Hirn schaden kann. Unterschiedliche Studien bringen langfristige Schlaflosigkeit mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Angstzustände und Depressionen in Verbindung. Neue Forschungsergebnisse der Elite-Universität Harvard zeigen zudem, dass das Schlafen in einem heißen Raum die Denkfähigkeit junger Erwachsener beeinträchtigen kann.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Unsere Matratze wird eklig

Eine weitere Auswirkung eines zu warmen Schlafzimmers ist, dass wir beim Schwitzen nicht bloß Wasser verlieren, sondern auch Salze und Mineralstoffe. Ihr könnt euch denken, wo diese Mischung landet, oder? In unserer Matratze natürlich! Das Bettlaken fängt zwar einen Großteil unseres Schweißes auf, aber eben nicht alles. Deswegen sollten wir unsere Matratze auch alle fünf bis zehn Jahre, je nach Abnutzung, wechseln. Wusstet ihr, dass sich besonders weiche Modelle über die Jahre mehr mit alten Hautschuppen, Schweiß und Staub vollsaugen, als andere? Dadurch können manche Matratzen ihr anfängliches Gewicht nach zehn Jahren sogar vervielfachen! Einen großen Teil dazu beitragen tun Hausstaubmilben, deren bevorzugter Lebensraum unser Bett ist. Die Ohio State University fand heraus, dass eine typische gebrauchte Matratze 100.000 bis 10 Millionen Milben enthalten kann. Milben bevorzugen eine warme, feuchte Umgebung und fühlen sich gerade jetzt im Sommer pudelwohl mit uns im Bett.

3. Wir bekommen schneller Pilzinfektionen 

Pilzinfektionen fühlen sich im Warmen am wohlsten und sprießen deswegen im Sommer besonders häufig. Wenn wir dazu noch Socken tragen, weil sie einfach zum Look gepasst haben, ist der optimale Platz für Fußpilz geboren! Deswegen ist es wichtig, so häufig wie möglich barfuß zu laufen und die Füße zuhause nach einem langen Tag gründlich in der Dusche abzuspülen. Es kann ebenso helfen, regelmäßige Fußpflege zu betreiben und ab und zu eine Maske zu machen. Ist es für Prävention schon zu spät, bleibt nur noch der Gang zur Apotheke oder zu Amazon für eine Anti-Fußpilz-Kur. Dieses Spray von Aovshey kostet nur knapp 8 Euro und kühlt den Fuß zusätzlich. 

4. Die Klamotten werden süffig 

Wer seinen Kleiderschrank in einem zu warmen Zimmer stehen hat und dazu die Gewohnheit besitzt, ein bereits getragenes Kleid wieder zu den anderen zu hängen, läuft Gefahr, nach einiger Zeit einen unangenehmen Geruch entstehen zu lassen. Besonders bei diesen hohen Temperaturen und wenn die Klamotten dicht neben- oder aufeinandergestapelt sind, vermehren sich eventuelle Bakterien schneller. Wer dann auch noch Schmutzwäsche im Schlafzimmer aufbewahrt oder gar im selben Raum die Wäsche trocknet, schafft ein echt ekliges Biotop! Also immer schön lüften und lieber zweimal waschen, als zu wenig.

5. Das Make-Up schmilzt 

Unsere Schminke mag es nicht gerne warm und kann bei hohen Temperaturen schnell schmelzen. Das kennen einige von euch sicher aus dem Hochsommer, wenn sich der Lippenstift droht im Auto aufzulösen. Natürlich ist es super ärgerlich, wenn unsere liebsten Lipliner oder Mascara unter der Hitze leiden müssen, doch was noch viel schlimmer ist, ist dass sie durch die Temperaturschwankungen weniger lange haltbar werden. Das gilt auch für unsere teuren Pflegeprodukte im Schlafzimmer und sogar Shampoos können sozusagen "umkippen". Achtet auf die Etiketten eurer Produkte. Findet ihr darauf den Hinweis "kühl und trocken lagern" solltet ihr sie im Sommer lieber in der Speisekammer aufbewahren, als im Schlafzimmer. Abgelaufene Kosmetik kann zudem der Gesundheit schaden, hier ist also Vorsicht geboten!

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